This page looks plain and unstyled because you're using a non-standard compliant browser. To see it in its best form, please upgrade to a browser that supports web standards. It's free and painless.

Briard - Blog

Übersicht | Alben | Impressum | Datenschutzerklärung | Admin

« | »

Klartext: Als Welpenbesitzer unterwegs

Karina | 14. April, 2008 14:52

Seit über 10 Jahren wohne ich in diesem Stadtteil, aber trotzdem erlebe ich täglich Neues seitdem ich mit Hoshi unterwegs bin. An die Deppen, die von der anderen (!) Strassenseite (!) aus versuchen, Hoshi mit Lockgeräuschen zu sich zu locken, gewöhne ich mich langsam, auch an die Nachbarn, die Hoshi immer wieder dazu aufordern sie anzuspringen. Ist den Deppen eigentlich nicht klar, dass da ziemlich plötzlich und unerwartet Autos auf der Strasse sein können, mit hoher Geschwindigkeit, plötzlich aus einer Seitenstrasse, Tiefgarage oder Einfahrt kommend? Teilweise sogar in dem Moment sich nähern? Ist den Nachbarn eigentlich bewusst, dass Hoshi nicht so klein bleiben wird, sondern auch mal seine 40 kg bei entsprechender Grösse wiegen wird? Wenigstens unsere hundephobischen Nachbarn bleiben sich treu und drücken sich nach wie vor mit angsterstarrtem Gesicht an die nächstbeste Wand, sobald sie Hoshi erblicken.

Lustig finde ich es hingegen, dass ich jetzt nahezu sämtliche Kleinhundehalter der Gegend kennenlerne.  Ist man mit einem oder gar 2 grossen Hunden unterwegs, wechseln diese Kleinhundehalter automatisch die Strassenseite, bin ich mit Hoshi alleine unterwegs, werde ich gezielt angesteuert.  Er sieht ja noch aus wie ein Kleinhund Cool. Ob die ganzen Dackel-, Kleinmix-, Shi Tzu-, Bolonka Swetna -, Jack Russell- und sonstige Klenhundhalter das auch noch machen werden, wenn Hoshi grösser wird? Ab welcher Schulterhöhe wird da wohl der Umschwung kommen? Ich bin gespannt.

Auf den Strassen, aber ganz besonders auf den Elbwiesen muss ich mir bei nahezu jedem Hundekontakt (wegen Hoshi bin ich zu andern Zeiten und öfters dort unterwegs) mehr oder minder lange belehrende Kurzvorträge über Hundeverhalten, Hundesprache und Hundeerziehung anhören Tongue out, wenn ich mit Hoshi alleine unterwegs bin. Ich habe ja einen Welpen bei mir, also muss ich ein blutiger Anfänger in der Hundehaltung sein und sicher dankbar für jegliche Wissensvermittlung. Lässt sich aber gut abwürgen, wenn ich beiläufig erwähne, dass ich noch einen 13,5-jährigen Briardrüden zu Hause habe.  Gerade die Vorträge über Hundeerziehung amüsieren mich, fällt doch vielen Leuten anscheinend vorher nicht auf, dass Hoshi sowohl an der Leine als auch im Freilauf sehr gesittet bei mir läuft und erst nach einer Freigabe zum anderen Hund hinstürzt, im Gegensatz zu so manchem Gegenüber. Aber ich arbeite ja deutlich erkennbar mit Leckerlis und leiser Stimme, da kann ich wohl nicht viel Ahnung haben Yell.

Kommentare

[antworten]

Ich kann mich auch noch an die ungläubigen Gesichter der Kleinhundefraktion erinnern, als Frauchen erklärte: Emil ist erst 14 Wochen alt, der wird noch etwas größer. Etwas...*grins*
Kleine Hunde mag ich heute immer noch, denn die waren immer nett zu mir.
Wuff,
Emil

Emil | 14.04.2008, 16:04

[antworten]

Da spricht mir mal jemand aus der Seele... Mein Filou (Terrier) ist zur fleischgewordenen Sprungfeder mutiert, dank solcher Menschen... Wär ja auch skandalös, wenn man sich bücken müsste um den Hund zu streicheln, nein man fordert ihn lieber gleich auf einem ins Gesicht zu springen.... ist doch viel bequemer....
Mitfühlende Grüße,

Marina mit Filou und Alec | 17.04.2008, 13:43
 
Powered by LifeType
Design by Book of Styles