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Briard - Blog

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Kastration 3

Karina | 14. Januar, 2008 00:00

Nach dem 2. Teil kommt wie immer der 3. Teil Cool. Weitere Gründe, warum Frauchen gegen die Kastration bei Hunden aus nicht medizinischer Indikation ist und eine Zusammenfassung:

 

Kastrierte Hündinnen haben ein:
- 8 mal höheres Risiko für Inkontinenz
- 2 mal höheres Risiko für Fettleibigkeit
- 8 mal höheres Risiko für Herztumore
- höheres Risiko an Harnleitertumoren zu erkranken
- höheres Risiko an Schilddrüsen-Krebs zu erkranken
- höheres Risiko an akuter Pankreatitis zu erkranken
- höheres Risiko an chronischer Hornhautentzündung zu erkranken
- höheres Risiko an Muskelschwund und Bindegewebsschwäche zu erkranken
- höheres Risiko an Blutgefäß-Tumoren zu erkranken
- höheres Risiko an einer Unterfunktion der Schilddrüse zu erkranken

- höheres Risoko an Knochenkrebs zu erkranken
- höheres Risiko für Kreuzband-Verletzungen
- hinzu kommt noch das Operationsrisiko
                                                                                                                   
Kastrierte Rüden haben ein:
- 2 mal höheres Risiko für Fettleibigkeit
- höheres Risiko an Prostatakrebs zu erkranken
- höheres Risiko an Harnleitertumoren zu erkranken
- höheres Risiko an Diabetes zu erkranken
- höheres Risiko an einer Unterfunktion der Schilddrüse zu erkranken
- höheres Risiko an Knochenkrebs zu erkranken
- höheres Risiko für Kreuzband-Verletzungen
- hinzu kommt noch das Operationsrisiko
                                                                                                                    
Und jetzt wisst ihr bestimmt, warum Frauchen Kastrationen bei Hunden radikal ablehnt, solange sie nicht aus strengster medizinischer Indikation gestellt werden. Wenn es um das Zusammenleben von Rüde und Hündin geht, die sich nicht vermehren sollen, ist die Alternative klar: einer der beiden Hunde wird sterilisiert, also Durchtrennung der Samenleiter oder Eileiter als Verhütung. Vorzugsweise der Rüde, weil bei ihm dazu nicht die Bauchhöhle eröffnet wird. Es gibt auch immer mehr Tierärzte, die so vernünftig sind und diese Operation durchführen, Rüde und Hündin können dann harmonisch zusammenleben und müssen dafür keine der Nebenwirkungen in Kauf nehmen ausser einer leichten Narkose.
                                                                                                                
Frauchen hält auch gar nix von den üblen Praktiken im Tierschutz, bei denen sämtliche Hunde kastriert werden, sowohl in deutschen Tierheimen als auch im Auslandstierschutz, wo die Streuner kastriert und dann wieder laufen gelassen werden. Auch hier geht es wieder um Bequemlichkeit, um den massgeschneiderten Hund und um die Ablehnung eines Teils des Wesens Hund. Ginge es diesen Tierschützern wirklich nur um die Verhinderung der Vermehrung, könnten die Tierschutzhunde sterilisiert werden, aber warum passiert das nicht???
Frauchen beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesem heissen Eisen, hat auch viel dazu gelesen und wer das alles selber nachlesen will, hier kommen die Quellen dazu:
                                                                                                                  
- Praktikum der Hundeklinik von Niemand/Suter
- Der Hund 6-8/2003
- http://www.josba.de/spayneuter.txt
- Urs Ochsenbein, 1989, Schweiz
- Prostate. 2007 Aug 1;67(11):1174-81.
A population study of neutering status as a risk factor for canine
prostate cancer.
Bryan JN, Keeler MR, Henry CJ, Bryan ME, Hahn AW, Caldwell CW
- Clin Orthop Relat Res. 2004 Dec;(429):301-5.
Canine ovariohysterectomy and orchiectomy increases the prevalence of
ACL injury.
Slauterbeck JR, Pankratz K, Xu KT, Bozeman SC, Hardy DM.

 
Also überlegt es euch gut, sehr gut, bevor ihr euren Hunden so etwas antut!    
                                                                                                     
Euer Merlin und Dojan mit allem dran, was dran gehört

Kommentare

[antworten]

Kastrierte Rüden haben ein höheres Risiko an Prostata-Krebs zu erkranken?

Das wußte ich auch noch nicht. Uns wurde von mehreren Tierärzten gesagt, dass man bei älteren UNKASTRIERTEN Rüden vermehrt auf die Prostata achten muss?!?

Zum Glück hatte ich damit bisher noch keine Probleme, (klopf klopf klopf aufs Holz), aber ich muss immer diese lästigen Vorsorge-Untersuchungen über mich ergehen lassen, wenn wir einmal im Jahr den Senioren-Check machen.

Einen Kumpel von mir traf es noch härter: Der wurde (bei einem anderen Tierarzt) im Alter von 10 Jahren doch noch kastriert, weil die Prostata ständig Ärger machte??

Wir wussten bisher nur, dass es negative Auswirkungen auf die Psyche eine Hundes haben kann, wenn er zu früh kastriert wird.

Verwirrte Grüße, Alex

Alex | 14.01.2008, 13:46

Prostata-Krebs [antworten]

Hi Alex,
schau mal in die Quellenangaben, es ist eine ganz neue Studie aus 2007 und der Titel "A population study of neutering status as a risk factor for canine prostate cancer" ist sehr eindeutig. Dein Frauchen kann sich die Studie bei www.medline.de runterladen. Der alte Stand war, dass die Häufigkeit gleich sei, stimmt aber nicht mehr. Schutz vor Prostatakrebs war eine Kastration nie!
Intakte Rüden bekommen im Alter oft eine gutartig vergrösserte Prostata, wie Menschenmänner auch, daher die Vorsorge, aber nur wenn sie starke Probleme macht, wird eine Kastration empfohlen oder eine medikamentöse Therapie.
Chronische Prostataentzündung, die nicht auf Antbiotika anspricht kann durch eine Kastration verbessert werden.

Alles klar?

Wuffwuff
Merlin ( mit seit ca. 2 Jahren ein winiges bisschen vergrösserter Prostata) und Dojan

Merlin + Dojan | 14.01.2008, 14:35

Diese... [antworten]

... Diskussion finde ich enorm spannend, denn ich kann sowohl euren Standpunkt nachvollziehen als auch den von Cousteaus Frauchen.
Zum Glück zeigt unser Wurschti lange nicht so extremes Verhalten wie Cousteau und so hoffen wir, dass das auch so bleibt.
Viele Grüße vom Wurschti-Herrchen

Wurschti-Herrchen | 14.01.2008, 17:57

[antworten]

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, wäre so eine extreme Reaktion wie bei Cousteau dann wohl auch eine medizinische Indikation. Denn was bei ihm abgeht, ist auch für Cousteau nicht mehr gut.

Ich höre hier immer wieder, dass Hündinnen kastriert werden. Als Argument wird dann immer behauptet, dass die Gefahr von Krebs an den Milchdrüsen bei unkastrierten Hündinnen so groß sei. Mich wundert diese Argumentation immer sehr, denn Hündin zu sein und Milchdrüsen zu haben, ist sicherlich genau so wenig eine Krankheit, wie Frau zu sein und Brüste zu haben.

Angeblich haben auch die meisten Hündinnen immer wieder Scheinschwangerschaften und werden deshalb kastriert.

Was ist da dran?

Banjo's Frauchen | 14.01.2008, 21:36

Cousteau [antworten]

Hi, Banjo's Frauchen und Wurschti-Herrchen,
ich weiss nicht, was an Cousteaus Verhalten normal oder unormal ist, meine Kristallkugel ist gerade defekt :-)
Ich weiss aber, dass so ein geschildertes Verhalten für Rüden, die gerade in die Pubertät kommen, völlig normal sein kann, sie werden einfach von ihren Hormonen überrollt, lernen aber dann, damit umzugehen.
Und ich weiss, dass eine Frühkastration gravierende Folgen für seine Gesundheit haben kann.
Und ich weiss, dass fast immer viel zu schnell kastriert wird. Die Tierärzte klären über Nebenwirkungen kaum auf und es ist eine ihrer Haupteinahmequellen.
Auch vor einer Kastration bei Hypersexualität würde ich immer erst die chemische Kastration testen, um zu sehen, was die chirurgische überhapt bringt.
Und bei einer Pärchenhaltung würde ich immer einen von beiden steriliseren lassen, dann gäbe es mit grosser Wahrscheinlichkeit diese Probleme nicht, wie sie jetzt geschildert werden.
Und ich würde den Rüden erstmal Marathon laufen lassen :-) oder ähnlich sehr stark auslasten.

VG
Karina

Karina | 14.01.2008, 21:58

Hündinnen [antworten]

Hi Banjo's Frauchen,
auch die Hündinnen werden viel zu oft und zu schnell kastriert! Tja, warum sind die Hunde eigentlich nicht schon vor Jahrzehntausenden ausgestorben, wenn sie ohne menschliche OP-Technik so wenig überlebensfähig wären?
Und ja, lassen sich alle Halterinen auch vorsorglich ihre Brüste amputieren? Haben immerhin ein 13%-iges Risiko Brustkrebs zu kriegen.
Zu den Scheinschwangerschaften: vieles bekommt man davon auf natürlichem Weg sehr gut in den Griff. Man kann es auch sehr gut medikamentös behandeln. Aber ist natürlich wieder viel aufwendiger und unbequemer als die Hündin kastrieren zu lassen und dann davor, vor allem, was eine Hündin ausmacht, Ruhe zu haben.
Nur bei schweren (!) Verhaltensstörungen gibt es eine medizinische Indikation.

VG
Karina

Karina | 14.01.2008, 22:07

[antworten]

Die ca. 11 jährige, nicht kastrierte Hündin meiner Eltern hat Krebs an den Milchleisten. Milchleisten SIND normal. Sie haben jedoch auch eine Funktion. Da das damit verbundene "Decken lassen" bei den meisten Haltern unerwünscht ist...
Der unkastrierte 11 jährige Rüde meiner Schwiegereltern starb an Prostatakrebs. Mein Schwiegervater lehnte die Kastration ab, obwohl wochenlange Medi-therapie fehl schlug. Sein neuer 5 jähriger Hund, unkastriert, hat bereits jetzt große Probleme an der Prostata. Von gutartigen Tumoren (die sehr hässlich aussehen) bis zu einem unspezifischem, der in Untersuchung ist.
Die Sterilisierte Hündin meiner Freundin, wird nun seither mehrfach im Jahr "heiß" und ständig scheinträchtig. Kein schönes Erlebnis, sondern eher ne Art Quälerei. Nur 4 Beispiele die für zig aus meiner Erfahrung stehen. Einzig ein Problem habe ich damit:
Das Tierschutzgesetz ist so modern wie es geschrieben steht, auch oder hauptsächlich von Tierschützern entworfen. Das ausgerechnet diese ja eigentlich permanent dagegen verstoßen, ist mir wirklich nicht lieb. Jedoch (nur 1 Grund dafür) bekommen die Tierschutzvereine von jede nichtkastrierte Hündin, die abgegeben und "unfallmäßig" trächtig wird, (Erfahrungswerte) garantiert auch die Welpen von den überforderten Haltern in ihre Obhut...

liebe Grüße

Mandy | 14.01.2008, 22:16

[antworten]

Es wird ja immer Beispiele geben, bei denen eine Kastration richtig war oder gewesen wäre und welche, bei denen eine Kastration falsch war.
Für jeden Hund, der nach der Kastration schlimm gelitten hat gibt es wahrscheinlich einen, der ohne Kastration schlimm gelitten hat. Insofern ist diese Diskussion etwas müßig.
Nur eins noch: Meinen Hunden Unterbeschäftigung zu unterstellen und etwaige Verhaltensprobleme mit einem Marathonlauf zu "heilen" finde ich übertrieben. Wie du schon sagst, deine Kristallkugel ist defekt.
Dass meine Hunde nicht unterbeschäftigt sind (eher im Gegenteil) weiß ich zum Glück besser. Wie viel Hunde sich selbst beschäftigen würden, kann man ganz gut am "Tuscany Dog Project" sehen.
Zu Hardcoretierschützern sag ich jetzt mal nichts...
verteidigende Grüße, Noukis Frauchen

Anouks Frauchen | 15.01.2008, 09:54

Zahlen [antworten]

Hi Mandy,
du kenst sicherlich einige hundert unkastrierter Hunde, die keinerlei Probleme haben. Ich jedenfalls :-)
Ich kenne auch Raucher, die mit 90 nicht an Lungenkrebs gestorben sind und Nichtraucher, die mit 25 an Lungenkrebs starben. Einzelne Fälle, die man so kennt, prägen unser jeweiliges Weltbild, sind aber seltenst wirklich objektiv.
Und ja, wenn man sich das Tierschutzgesetz genau ansieht, sind diese Rundum-Kastrationen eigentlich nicht erlaubt, aber wo kein Kläger, da kein Richter und die Richter haben ihren kastrierten Dackel oder Golden zu Hause und finden das gut so.
Aber warum sterilisieren die Tierheime die Hunde nicht? Diese Frage hat mir bisher noch kein Tierschützer vernünftig beantworten können.

VG
Karina

Karina | 15.01.2008, 09:56

Unterbeschäftigung [antworten]

Hi Noukis Frauchen,
nein, deinen Hunden unterstelle ich nicht, dass sie unterbeschäftigt sind, nur dem Nachbarshund, weil Kuhkette, Zwinger etc. da schon drauf hinweisen.
Ich hab auch deutlich geschrieben, dass ich Cousteaus Indikation nicht beurteilen kann, mir ging es vor allem darum, Sensibilität für dieses Thema zu wecken, sich mit allen Aspekten zu beschäftigen, darauf aufmerksam zu machen, dass man so eine Entscheidung nie leichtfertig treffen darf und nach der Diskussion hüben und drüben zu urteilen, ist es wohl auch gelungen :-) (Diese Artikel waren gar nicht wirklich für dich bestimmt :-) und sollten erst recht kein Angriff sein!)
Ich schliesse auch nicht aus, dass es Cousteau dadurch deutlich besser gehen wird. Du wirst uns da ja aicherlich auf dem Laufenden halten :-)
Und ja, ich weiss schon, warum ich bisher nie ein Pärchen hatte :-)
Aber trotz allem werde ich weiterhin innerlich explodieren, wenn mich Hundehalter verständnislos mit grossen Augen ansehen, weil meine Hunde nicht kastriert sind, weil es für diese Halter das Normalste von der Welt ist, jeden Hund kastrieren zu lassen, möglichst früh, schon als Welpen, aus Aberglauben und Bequemlichkeit heraus.

VG
Karina

Karina | 15.01.2008, 10:14

ok [antworten]

Dann ist ja gut *Friedenspfeiferaushol*
dann können wir jetzt wieder zum Alltagsgeschäft übergehen.
rauchende Grüße, Katrin

Anouks Frauchen | 15.01.2008, 10:31

[antworten]

Hi Karina, nur kurz:

zu 1. richtig :)
zu 2. betrifft mich bald :(
zu 3. macht mir schon etwas zu schaffen, weil es sich beißt.
zu 4. aber folgendes: Vor allem Tierschutzvereine mit Gruppenhaltung hätten große Probleme bei sterilisierten Tieren, da die triebe die gleichen blieben (also als Folge Beißereien sowohl unter Rüden wie Hündinnen)
Zurück zur Einzelhaft im Zwinger will aber keiner. Genauso verhält es sich bei Straßenhunden. Vor allem kann da auch niemand erkennen, welcher Hund nicht zeugen kann. Diese mit einer Kerbe im Ohr zu kennzeichnen, wäre genauso Tierschutzwiedrig (denke ich)..
Zusammen gefasst von mir die Meinung:
Kastration ist unnatürlich - die heutige Haltung von Hunden IST zumeist jedoch unnatürlich. Insgesamt gesehen macht sie eine Kastration daher eher notwendig, als es z.B. vor 20 Jahren noch der Fall war. Meine Hunde sind vom Tierschutz, beide aus dem Ausland und beide waren bereits Kastriert. Keine Ahnung wie ich ansonsten entscheiden würde. Eine Steri bei einem Pärchen wie das meine, würde zwar den Nachwuchs vermeiden, alle sonstigen Stressfaktoren blieben gleich. Sie dann für diese Zeit zu trennen, ist sicher auch nicht Artgerecht und Sozial vertretbar.
Interessante Diskussion jedenfalls :)

Viele Grüße
Mandy

Mandy | 15.01.2008, 23:04

[antworten]

Als ich vor Jahren meine Hündin nur sterilisieren lassen wollte, wurde mir von der TÄ damals gesagt: "Wenn ich das tue, begehe ich einen Kunstfehler." Da Bea wegen ihrer schlimmen Scheinträchtigkeiten mit Gesäugenentzündungen und dazugehöriger Knubbel kastriert werden sollte, leuchtete mir das sogar ein, denn scheinträchtig würde sie dann ja trotzdem wieder werden. Mir ist der Schritt zur Kastration extrem schwer gefallen, weil es so endgültig ist. Nach jeder anschliessenden noch so kleinen OP bei der Nahtmaterial verwendet wurde, ist die innere Kastrations-Naht Jahre später noch dick und fühlbar angeschwollen, was auf eine Unverträglichkeit mit dem Nahtmaterial hindeutete. Die Schilddrüsenunterfunktion stellte sich auch bald ein, was Wattefell kam dazu, ewiger unstillbarer Heisshunger und eine ziemliche Lethargie machten sich bei Bea breit. Für mich kommt eine Pärchenhaltung schon auch aus diesem Grund nicht mehr in Frage. Ich kann auf OP am Hund, nachdem mein Rüde nach einer Mini-OP taub wurde, wirklich gerne verzichten.

Emils Frauchen | 16.01.2008, 11:41

Tierheime [antworten]

Hi Mandy,
ich kenne zu wenig Tierheime mit Gruppenhaltung, um das beurteilen zu können. Aber ist es wirklich sinnvoll, nur wegen der Gruppenhaltung, die oft nur temporär ist, alle Hunde zu kastrieren?
Zu den Strassenhunden: woran erkennt man eine kastrierte Hündin? An dem Bauchschnitt? Und woran eine steriliesierte? An dem gleichen Bauchschnitt?
Ein Kerbe im Ohr hätte erheblich weniger Nebenwirkungen als eine Kastration. Und ausserdem könnten man sterilisierte Hunde mit einem Tatoo kennzeichnen, kein Aufwand.

Ich versteh nicht, warum die Haltung von Hunden heute unnatürlich sein soll. Der Hund hat sich vor 13.000 Jahren als einzige Tierart dem Menschen angeschlossen, um in sozialer Symbiose zu leben, das ist natürlich!
Und was war vor 20 Jahren anders? Mehr Zwingerhaltung, mehr Gewalt und sonst?
Die Steri-Prächen, von denen ich weiss, haben keinerlei Stress miteinander, im Gegenteil. Das regelt sich dann von alleine :-) Wer poppen kann, hat keinen Stress :-)))

VG
Karina

Karina | 17.01.2008, 14:50

Bea [antworten]

Hi Emils Frauchen,
wobei es bei Bea wirklich eine medizinische Indikation und daher richtig war.
Tja, Frauchen hätte schon gern mal ein Mädel, aber Merlin udn Dojan werden das nicht mehr erleben ....

VG
Karina

Karina | 17.01.2008, 14:52

[antworten]

Hm, gute Frage! Eigentlich war ich oberflächlich darauf aus, das kastrierte Hündinnen sich nicht poppen lassen, sterilisierte schon. Man kann also nur zwei poppende Hunde erkennen, jedoch nicht, das sie gerade keinen Nachwuchs produzieren. Oder eben Kerbe ins Ohr. Bin aber froh das meine Hunde (von der Straße) keine Kerbe dort haben. Ich also nicht ewig erklären muss das sie keine schlimmen Beißer sind oder gebissen wurden. Beißereien und Nachwuchs unter Straßenhunden ist nun mal, neben dem Nahrungsmangel und alle damit verbundenen Probleme/Krankheiten, ein Hauptproblem der Straßenhunde.
Unnatürlichere Hundehaltung war ebenso oberflächlich im Sinne von Reviergrenzen gemeint.Viel mehr Hunde (vor allem in Städten) auf viel engerem Raum als früher. Dicht an dicht eben und wenn ich mir vorstelle das ein Rüde in unmittelbarer Nähe von vielen läufigen oder nur sterilisierten Hündinnen wohnt und permanent Liebeskummer hat...
Aber ich muss mich erstmal näher damit befassen, bevor ich eine feste Meinung dazu habe, okay?
Liebe Grüße
Mandy

Mandy | 22.01.2008, 23:51

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