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Kapitel 7

Karina | 25. Mai, 2007 00:17

Die Krötenreiter und die Wichtel des Grauens

... Nach langem Ritt traf der lausige Krötenreiter, das kleine blaue Fläschchen im Gepäck wohl verwahrt, wieder in den Krötenställen am Fusse des Froschhügels ein. Er ward schon lange vermisst von den anderen Krötenreitern und voller Freude begrüssten sie ihn in ihrer Mitte. Sie sattelten seine Kröte ab, gaben ihr feinstes Krötenfutter und kämmten ihre Locken.  Andere wiederum fragten nach den erlebten Abenteuern und dem Wohlbefinden des lausigen Krötenreiters. Er erzählte viel, erwähnte aber die Wichtel des Grauens mit keinem Sterbenswörtchen. Nur die Krötenreiter Eulenspiegel und Eislander beschlich ein ungutes Gefühl, aber es war so unbestimmt, dass sie sich selbst nicht sagen konnten, woher es kam. Der lausige Krötenreiter erschien ihnen fremder als vor seiner Abreise, aber sie wussten nicht den Grund. Insgeheim beschlossen sie jedoch, ihn und seine Kröte sorgfältig im Auge zu behalten. Der Kröte des laiusigen Krötenreiters ging es gar nicht so gut. Geschwächt durch das schlechte Futter bei den Wichteln des Grauens fielen ihr sogar einige Zähne aus und ihre Locken waren stumpf und glanzlos.

Schon bald nach der Rückkehr ging alles wieder seinen gewohnten Gang. So dachten jedenfalls die Krötenreiter und ahnten noch immer nichts von dem dräuenden Grauen, von der Schlinge, die sich langsam um sie zuzog. ...

Fortsetzung folgt ...

Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen oder sonstwie existierenden Personen oder Persönlichkeiten wäre rein zufällig!

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