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Briard - Blog

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Radfahrer

Karina | 27. Mai, 2012 17:23

So langsam wird es Zeit für ein Radfahrer-Hassbuch Tongue out. Kürzlich gingen wir in der Gesellschaft von Mia und ihrem Frauchen den 3 m breiten Fussweg lang, der auch von Radfahrern benutzt werden darf, als von hinten ein Tandem in Höchstgeschwindigkeit angerast kam. Mia war zufällig am Wegrand, als sie sich dann vor ihr Frauchen hinsetzte, Kolja stand mehr oder minder mitten auf dem Weg. Ich sah nicht ein, dass ich ihn am Halsband reissend, mit ihm ins über 1 m hohe Gras springe, sondern blieb vor ihm stehen und er setzte sich brav. Rechts war über 1 m Platz von uns, links war 1 m Platz, man sollte meinen, das würde auch für ein Tandem in Höchstgeschwindigkeit reichen und nochmal, es ist kein Radweg. Das Tandem musste nun tatsächlich einen kleinen Bogen um mich und Kolja fahren und anstatt sich zu bedanken, dass wir die Hunde ins Sitz genommen haben, kam schweres Gepöbel vom Tandem her, dass ich nicht aus dem Weg gesprungen war.

Leider kam das Gepöbel erst, als das Tandem schon an mir vorbei war, wer weiss, ob ich nicht vor lauter Schreck zufällig das Gleichgewicht verloren hätte. Innocent

Heute mittag stand ich nun mit dem Smilla-Frauchen an fast der gleichen Stelle direkt am Rand des Weges, als eine radelnde Hundehalterin nahte, vorne im Fahrradkorb ein Westie, hinten im Fahrradkorb noch ein Kleinhund. Sie wurde langsamer und langsamer, während Kolja und Smilla nebeneinander im Gras lagen und kuschelten, 3 m vom Weg weg, also kein Grund irgendwie einzugreifen. Ausserdem standen wir quasi als Mauer am Weg, die Hunde hätten durch uns durch gemusst, falls sie auf die Idee kämen, kläffende Kleinhunde in Fahrradkörben anzugreifen.

Und dann ging das Gepöbel los, dass wir unsere Hunde, die friedlich im Gras lagen und kuschelten, 3 m vom Weg weg, der hinter uns auf voller 3 m Breite frei war, nicht anleinten, während sie vorbeifuhr.

Auf meine freundliche Frage, ob ihr 3 m freie Wegbreite nicht reichen würden quoll ein Schall voll Pöbeleien aus ihrem Maul, noch als sie schon 100 m weg war. Das meiste war eh nicht zu verstehen, bestand aber ausser aus Beleidigungen aus lauter Konjunktiven, was wäre wenn und sie hätten ja und weiteres Blabla.

Smillafrauchen sagte nur, der grösste Feind eines Hundehalters wären andere Hundehalter, ich pflichtete ihr bei und wir sahen uns weiter das wunderschöne Kuschelspiel zwischen Kolja und Smilla an.

Sagte ich schon, dass sich hier am Wochenende bei gutem Wetter allerlei Volk rumtreibt? Tongue out

Karina

Kommentare

[antworten]

Höhöhö, ich gehe jeden Tag einen Fußgängerweg entlang, der AUCH für Radfahrer frei gegeben ist... ich könnte ein BUCH schrieben, obwohl Emil dort immer angeleint ist.:-)

Emil Frauchen | 27.05.2012, 19:33

Peace [antworten]

Love and peace, es ist wieder mal zeit, solche Buttons zu tragen, findet ihr nicht auch?
D

D | 28.05.2012, 23:37

[antworten]

Peace, jaaa! Und Buttons. Und legalisiertes Gras damit die Buttons auch wirken. Und Alkoholverbot :)

Dixie | 29.05.2012, 11:18

[antworten]

love and peace, das ist doch schon fast 100 Jahre her :-)

die Buttons sind schon lange im Müll gelandet ....

Karina | 30.05.2012, 15:48

[antworten]

Die Tandemfahrer waren doch nett. Ich hätt' den Köter einfach übern haufen gefahren und dich danach angepöbelt und mir den Schaden am Rad bezahlen lassen! Das Gesetz wäre sogar auf meiner Seite, da grundsätzlich Leinenzwang besteht.

Ihr seid so scheiße !!
Euch sollte man die Tiere abnehmen und eure ganze Sippe in die Klapse stecken!

kluger Radfahrer | 03.06.2012, 08:32

[antworten]

GRÖHL, grundsätzlich Leinenzwang? Vielleicht sollte es solchen für Leute wie dich geben, aber es ist nun mal Fakt, dass Hunde hier (und auch anderswo) grundsätzlich frei laufen dürfen.
Auch als Radfahrer sollte man wenigstens den ersten Paragrafen der STVO kennen, aber wahrscheinlich bist du zu "klug" dafür :-).
Und da das Tandem erstmal mich übern Haufen hätte fahren müssen, sähe dein Vorschlag für mich als zugegeben juristischen Laien nach schwerer vorsätzlicher Körperverletzung aus, könnte ganz schön teuer werden incl. Vorstrafe.
Aber jeder Radfahrer im Knast ist einer weniger auf den Wegen!

Karina | 03.06.2012, 08:59

[antworten]

Genauso kennen wir sie, die Radler! :-(

Emil | 03.06.2012, 13:40

[antworten]

Nur auf ausgewiesenen Hundeauslauflächen dürfen Hunde ohne Leine frei rumlaufen sonst besteht grundsätzlich Leinenzwang. Falls das nicht stimmt bitte zitiere aus dem Gesetzbuch.
Und in dem Falle der Hund läuft mir vors Rad ist der Hundebesitzer/in für den gesamten Schaden aufzukommen. Das könnte teuer werden: Schaden am Rad, Körperverletzung, incl. Vorstrafe. Da ist mal eben einen neuen Hund (eine jur. Sache) kaufen gar nichts.
Und das du mir vor das Rad springst um den Hund zu "retten"/ bzw. um mir einen reinzuwürgen... mal ehrlich daran glaubst du ja wohl selbst nicht.
Aber nur mal angenommen:es wäre keine durch mich vorsätzliche Körperverletzung sondern ein grob fahrlässiger Eingriff in den Straßenverkehr deinerseits.

kluger Radfahrer | 03.06.2012, 17:51

[antworten]

GRÖHL, wo in welchem Bundesgesetz soll so ein Schwachsinn wie grundsätzlicher Leinenzwang stehen?
Ich zitiere mal aus dem Tierschutzgesetz §1:" Tiere sind Mitgeschöpfe, deren Leben und Wohlbefinden geschützt werden müssen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen."
Ich zitiere aus der "Tierschutz-Hundeverordnung vom 2. Mai 2001 (BGBl. I S. 838), die durch Artikel 3 des Gesetzes vom 19. April
2006 (BGBl. I S. 900) geändert worden ist": §2: "Einem Hund ist ausreichend Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers oder einer Anbindehaltung sowie
ausreichend Umgang mit der Person, die den Hund hält, betreut oder zu betreuen hat (Betreuungsperson), zu
gewähren. Auslauf und Sozialkontakte sind der Rasse, dem Alter und dem Gesundheitszustand des Hundes
anzupassen." erlassen vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, da steht AUSLAUF, von Leine hab ich da nix gefunden.

Und laut unserer Polizeiverordnung besteht bei uns nur Leinenzwang in Gebieten der City und der Neustadt, es sind genau 22 Strassen, ergo dürfen im Rest der Stadt die Hunde frei laufen. So einfach ist das.

Und nein, nicht automatisch hat der Hundebesitzer für den gesamten Schaden aufzukommen, war z.B. die Geschwindigkeit des Radfahrers nicht angepasst trägt er eine Teilschuld.
Du wärest übrigens nicht der erste Radfahrer, den ich vom Rad holen würde :-), noch schöner ist die Geschichte vom Radfahrer, dem eine Kette zwischen die Speichen geworfen wurde, nachdem er vorsätzlich einen Hund angefahren hat :-), er soll nicht sonderlich elegant abgestiegen sein :-)

Karina | 03.06.2012, 19:37

[antworten]

Die Leinenpflicht ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Es gibt keinerlei Leinenpflicht, die in ganz Deutschland gilt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hundegesetze

Emil Frauchen | 03.06.2012, 21:51

[antworten]

http://www.polizei.sachsen.de/zentral/1667.htm

Ich denke nicht, dass Kolja zu den gefährlichen Hunden zählt....

Emil Frauchen | 03.06.2012, 21:54

[antworten]

Beliebter Fehler: gröhlen - Richtige Schreibweise: grölen - Erläuterung
Das Verb grölen leitet sich ab von mniederd. gralen = "laut sein, lärmen"; trotz lang gesprochenen Vokals ohne Dehnungs-h.

Das dazu.
Ansonsten: Die Borniertheit, mit der hier argumentiert wird, ist erschreckend. Verstehen können diese wirren Aussagen wohl nur Verwirrte - oder Hundemenschen. Kein staatlich angeordneter Leinenzwang - also darf meine Töle machen, was sie will: Radfahrer vom Rad holen (notfalls hilft Frauchen nach), wildern (heißt zwar "Tierschutzgesetz", aber wir verstehen es als Köterschutzgesetz), kleine Kinder erschrecken oder auch mal totbeißen, überall hinpissen und -scheißen nach Herzenslust (wozu zahlen wir Hundesteuer?). Ihr merkt doch nichts mehr.

Heiko Hügeli | 05.06.2012, 15:31

[antworten]

Auswirkungen der Hundehaltung auf das zwischenmenschliche Verhalten

Hundehalter im fortgeschrittenen Stadium der Verspulwurmung fallen durch eine Vielzahl ihnen eigener Verhaltensweisen auf:

- Problemnegation

Durch den Hund entsteht dem Hundehalter niemals ein Problem, vielmehr ist es die ihn umgebende Intoleranz, die Bösartigkeit seiner Mitmenschen und das ach so gnadenlose Schicksal, dass ihn dem totalen Verfall immer näher bringt

- Vermenschlichung der Kotpumpe

Der Hund wird in seiner Wertigkeit grundsätzlich über die eigene, und auch die Existenz aller anderen Menschen gestellt. Gottgleich wird die niedere Kreatur angebetet und verhätschelt, alles, was nicht mit der unmittelbaren Befriedigung des Kotfetischs einhergeht, verliert an Bedeutung. Der Halter wird engstirnig und entwickelt seine eigene, übelriechende Realität.

- Meinungsdiktion

Der Halter ist derart gefangen in seinem verschrobenen Weltbild, dass er allein seine persönliche Meinung gelten zu lassen vermag. Abweichende Haltungen werden aufs Vehementeste bestritten, oftmals werden gesunde Menschen als faschistoid bezeichnet, oder es werden ihnen schwerwiegende Gewaltverbrechen ohne jedwede Beweisführung unterstellt.

Vergleiche zwischen Kinderschändern, Völkermördern und Hundegegnern sind an der Tagesordnung, die unaussprechliche Perfidität dieser Argumentation wird dem Erkrankten nicht mehr bewusst.

Heiko Hügeli | 05.06.2012, 15:59

[antworten]

Ich schrieb nicht "ich gröle" oder "du grölst", sondern benutzte eine Interjektion und da darf ich die Prosodie durchaus lautmalerisch unterstützen, aber egal.

Wie hiess noch mal das Gesetz, in dem es darum geht, dass man beleidigend wird und Unwahrheiten unterstellt, wenn einem die Argumente ausgehen?

Oder handelt es sich hier nur um simple Leseverständnisschwächen?

Kein staatlich angeordneter Leinenzwang: mein Hund darf leinenlos laufen (sofern er sich angemessen benimmt), im o.g. Episode sass er ruhig vor mir, was gäbe es daran zu kritisieren??? Wenn ein Radfahrer mich oder meinen Hund angreift muss er mit Konsequenzen rechnen.

Wenn mein Hund auf einem Gehweg neben mir sitzt ist das Wildern??? PISA lässt grüssen :-)

Auf dem Tandem sassen keine Kinder, sondern ein Paar fortgeschrittenen Alters und bisher hat keiner meiner Hunde je ein Kind verletzt, geschweige denn tot gebissen. Mir ist auch nicht klar, wo ich sowas je befürwortet haben soll.

Überall hinpissen und hinscheissen? Das machen hier vorwiegend besoffene Halbstarke, aber auch andere Kerle jeglichen Alters, hier wird hemmungslos in Vorgärten und an Hauswände gepisst, noch Wochen nach dem Herrentag sind diverse Abschnitte des Elbufers nicht begehbar, weil dort an dem Tag von den lieben Herren alles vollgeschissen wurde. Wir warten verzweifelt aufs nächste Hochwasser.
Mal abgesehen von diversem Plastikmüll nach Grillabenden und Scherbenmüll nach Saufabenden, was im Gegenteil zu Hundescheisse nicht nach einigen Tagen biologisch abbaubar ist.
Meine Hunde pissen weder an Hauswände noch in Vorgärten! Und sie scheissen auch nicht auf Wege und sie scheissen auch nicht die Elbstrände voll!

BTW wird "das" nicht automatisch nach einem Komma als "dass" geschrieben :-)
(... Schicksal, dass ihn dem totalen Verfall...) GRÖHL

*ich liebe diese Sinnlosdiskussionen :-)*

Karina | 05.06.2012, 21:00

[antworten]

Gröhöhöööl! Dass Radfahrer zu einer besonderen Spezies gehören war ja klar, aber dass ein Spulwurm schreiben gelernt hat und sich auch noch lauthals über vermeintliche orthographische Fehler beschwert - das muss man erlebt haben :D

Al Bendazol | 06.06.2012, 20:39
 
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