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Briard - Blog

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Hoshis Tod

Karina | 06. Januar, 2012 12:25

Der Mittwoch war ein völlig normaler Tag, Hoshi ist vormittags fröhlich und lustig mit Theresa und seinen Kumpels durch die Gegend getobt. Als ich nachmittags nach Hause kam wurde ich wie immer stürmisch begrüsst und er erzählte mir sofort, dass er einige Kletten im Fell habe, die ich wie immer sofort entfernte. Dann bekam er sein aufgetautes Pfund Hühnerklein.

Der Abend verlief wie immer, er bewachte mein Nachmittagsschläfchen auf der Couch, er lag neben mir am Schreibtisch, wir spielten zwischendurch mit dem Inateddy oder seinem Lieblingshandschuh, wir übten kleine Kunststückchen und er kassierte dafür ordentlich Leckerlis.

Kurz nach Mitternacht machten wir den letzten Gassigang zur Elbe runter, er markierte hier und dort, schnüffelte hier und dort. Er war bis auf wenige Sekunden immer in meinem Sichtkreis und er hat draussen NOCH NIE was aufgenommen. Auf dem Rückweg gab es wie immer einige Gehorsamsübungen, zu Hause dann eine 500 g Dose.

Als ich um 1 Uhr ins Bett ging kam er wie immer an, um sich sein Betthupferl zu holen und ging dann auf seinen Schlafplatz im Arbeitszimmer. Wegen meiner Bronchitis lag ich noch einige Zeit wach, schlief dann aber irgendwann ein.

Um ca. 5.30 wurde ich durch ein lautes bekanntes Poltern aus dem Schlaf gerissen, er hatte im Flur den Kerzenständer umgeschmissen, was seit 1,5 Jahren nicht mehr passiert war. Im Nachhinein ist mir klar, warum das passiert ist, die Ecke, wo er steht, ist seine Sterbenskrankecke, dort verkroch er sich ja auch mit seinem kranken Rücken.

Mit den beruhigenden Worten "es ist alles gut, es ist alles ok" schoss ich in den Flur. Hoshi stand dort leicht zitternd neben dem umgeschmissenen Ständer, der ganze Flur war voller festem Kot und Kotspritzer, seine ganze Hinterseite auch. Auch das Arbeitszimmer und etwas im Wohnzimmer.

Nachdem ich ihn tröstete reinigte ich den Flur schnell notdürftig und ging dann mit Hoshi ins Bad. Ich stellte ihn in die Wanne, weil er nicht reinspringen wollte, was aber eher normal war, und brauste ihn hinten ab. Er sprang dann selbständig aus der Wanne raus und legte sich in den Flur, den ich dann feudelte.

Danach machte ich mich fertig, frühstückte und sah dann, wie Hoshi zum Wassernapf im Flur ging, sich daneben legte und die Schnute reinsteckte, aber nicht trank. Er schmiss sich dann auf die Seite daneben und hatte tiefe, sehr tiefe Atemzüge in den Bauch rein, geweitete Pupillen.

Er stellte sich zur Untersuchung hin, Bauch war weich, aber im Nachhinein merkwürdig anzufassen, Bauch, Herz und Lunge mit dem Stethoskop abgehört, war nichts auffälliges, aber schneller flacher Puls. Zahnfleisch angesehen, war normal rosa, auf Fingerdruck die Kapillardurchblutung nicht verlangsamt. Vielleicht waren die letzen beiden Sachen in Nachhinein doch etwas minimal gestört, so dass mir die Störung nicht auffiel. Ein angebotenes Leckerli nahm Hoshi nicht, gespeichelt hat er kaum.

5 min überlegt, dann bei der Arbeit angerufen und mich abgemeldet, kurz im Internet recherchiert, mich fertig angezogen, Theresa eine Absage-SMS geschickt und um 7:15 beschlossen, jetzt zum Tierarzt zu fahren.

Hoshi das Halsband umgemacht, aber er konnte nicht mehr aufstehen. Ich hab ihn hingestellt und er kippte um. Aber es gab für mich keine andere Wahl, Leine dran und ihn wieder hingestellt und hinterher geschleift. Seine Beine rutschen immer wieder zu allen Seiten weg, aber ich kann 40 kg in Eile nicht die Treppe runtertragen. Mir wurde langsam klar, dass jetzt jede Sekunde zählt.

Als er sich im Treppenhaus hinschmiss kurz überlegt, ihn liegen zu lassen und den TA zu rufen, aber bis er kommt, wäre mehr Zeit vergangen und ich hätte es mir nie verziehen, wenn Hoshi dann gestorben wäre.

Mit Ach und Krach die Treppen runter (Hoshi verzeih, ich wäre gerne sanfter gewesen), ins Auto auf die Rücksitzbank gepackt und durch den morgendlichen Berufsverkehr im Sturm zum Tierarzt. An jeder roten Ampel kontrolliert, ob Hoshi noch atmet.

Unterwegs beim TA angerufen, dass ich mit einem sterbenden Hund auf dem Weg und ca. 7.50 da sei. Ihr Hinweis, dass kurz vor 8 der erste TA käme. Überlegte während der Fahrt, ob es nicht doch ein Magendreher sein könnte.

Ich fuhr auf den Parkplatz und als ich den Motor ausmachte, hat Hoshi dermassen am ganzen Körper gekrampft, mit einem furchtbaren Geräusch/Geschrei, dass er durch den ganzen Wagen schoss, alle 4 steif gestreckt, Kopf schoss in den Nacken, Augen waren verdreht, Kieferkrampf, da hielt ich ihn schon im Arm. Der finale Krampf durch Sauerstoffmangel nach plötzlich starkem Blutverlust, wie mir meine Hausärztin hinterher bestätigte.

Ich schrie um Hilfe, andere Kunden holten sofort eine Arzthelferin raus und gemeinsam trugen wir Hoshi rein, ich weiss nicht, ob er da noch atmete, seine Beine waren noch steif gestreckt, im Nachhinein war er da wohl doch schon tot.

Wir legten ihn hin, ich schoss raus, um die Autotür zuzumachen, schoss wieder rein und war in einem Zustand, wie ich noch nie vorher im Leben gewesen bin und nie wieder sein möchte.

Ich sah seine blaue Zunge, den Atemstillstand, spürte das Kammerflimmern unter meinen Händen, fing aber sofort mit der Herzdruckmassage an und beatmete ihn zwischendurch, während die Arzthelferin losrannte, um alles für eine Reanimation zu holen.

Ich drückte und beatmete Hoshi immer weiter, sicherlich nicht im richtigen Rhythmus, obwohl ich zig Erste Hilfe am Hund-Kurse hatte, gleichzeitig spürte ich die Sinnlosigkeit meines Tuns.

Als die Helferin mit der Beatmungsmaske kam machte sie weiter, der erste TA war da, schleppte Hoshi sofort nach oben in den Klinikbereich und ich musste untenbleiben, während ich den TA anflehte, Hoshi zu retten.

Dr. Popp kam und auch ihn flehte ich an und er ging sofort nach oben. Ich nutzte die Zeit, um diverse Anrufbeantworter und Mailboxen vollzuheulen.

 

............

Als er nach ca. 15 min wieder runterkam, sah ich an seinem Gesicht, dass Hoshi unrettbar verloren war ......

Mein Leben, meine grosse Liebe, die Liebe meines Lebens, mein Herz war von mir gegangen ..... für immer ...

 

In der Klinik wurde alles geregelt, den TÄ war die Todesursache auch unklar, also entschloss ich mich zu einer Obduktion und ich wollte Hoshi selbst dahin fahren, um mich von ihm verabschieden zu können ....

Ich lieh mir eine Schere und schnitt Hoshi, als er in meinem Auto lag, einige Strähnen ab. Ich fuhr dann durch ganz Dresden zur Landesuntersuchungsanstalt, bei der Dr. Popp mich schon angekündigt hatte. Ich wünsche niemandem, dass er mit seinem toten Hund im Auto durch ganz Dresden fahren muss ....

Beim Empfang wurde mir gesagt, dass ich den Leichnam nach einer Obduktion wegen des Seuchenschutzgesetzes nicht wieder abholen könne, ich brach zusammen. Ich beriet mich mit Hoshis Züchterin Simone und auch sie war für eine Obduktion, selbst um den Preis, dass ich ihn dann nicht beerdigen kann. Also lieh ich mir wieder eine Schere und bekam eine kleine Tüte und wieder schnitt ich ihm Strähnen ab, blonde, schwarze, graue, und ein Zöpfchen. Fotos mit dem Handy machen. Abschied nehmen ....

Nachdem ich das Formular ausgefüllt hatte, fuhr ich rum zur Rampe. Der Sektionsangestellte fragte mich, ob ich die wäre, wo der Dr. Popp angerufen hätte und die hinterher ihren Hund wiederhaben wolle. Ich: ja, aber geht nicht. Er: doch, aber nur wenn es ein Offizieller Tierbestatter macht, Privatpersonen bekommen die Leiche hinterher nicht ausgehändigt, aber die Bestatter zur Verbrennung ja. Dann drückte er mir eine Liste der Bestatter in die Hand und ganz oben stand die Tierbestattung Rosengarten, die schon Merlin und Dojan versorgt hatten.

Diesen feinen Unterschied wusste weder mein Tierarzt, noch die Dame am Empfang, noch die Tierbestatterin, noch sonst jemand. Bitte merkt euch das, vielleicht braucht ihr dieses Wissen mal für euch selbst oder andere.

Dojan Hoshi wurde auf die Rampe gelegt, wieder nahm ich Abschied, ein allerletztes Mal. Geduldig wartete der Sektionsangestellte, vielleicht innerlich kopfschüttelnd über eine Hundebesitzerin, die im strömenden Regen minutenlang ihren toten Hund herzt und küsst und ihm zuflüstert ...

Dann bin ich zu meiner Hausärztin gefahren, um mir ein starkes Beruhigungsmittel verschreiben zu lassen ...

 

Heute morgen rief ich in der Landesuntersuchungsanstalt an, die makroskopischen Befunde liegen vor:

- ca. 120 ml freies Blut im Bauchraum

- Leber geschwollen, aussen an der Leberkapsel zahlreiche Blutgerinnselklumpen, innen alles voll mit zahlreichen Sickerblutungen, leichte Gerinnungsstörung, Ursache bisher unbekannt

- Gallenblase ödematös geschwollen, aber keine Steine

- alle anderen Organe sind einwandfrei, da war alles in Ordnung

Die feingeweblichen und chemischen Untersuchungen dauern einige Tage, in spätestens 2 Wochen hab ich den vollständigen Befund

 

Keine Worte in keiner Sprache könnten auch nur annähernd ausdrücken, was ich für diesen Hund empfunden habe. Und ich würde mir beide Arme und beide Beine abhacken, wenn ich ihn dafür wiederbekommen könnte ....

Weil mir die Worte fehlen werde ich jeden Monat seine Lebens mit den typischen Fotos bloggen, die ersten sind ja unter Hoshis Leben schon im Blog.

 

Karina

PS: Nein, kein schwarzer Briard mehr, nein! Ich habe mit Dojan und Hoshi 2 wundervolle Exemplare dieser Rasse gehabt, das wird nie wieder so sein ...

Aber falls irgendjemand von euch von einem fauvem Briardwelpchen weiss, idealerweise 4-6 Monate alt, dass keiner will, dann möge er mir das bitte hier mitteilen (zur Zeit kann ich keine Emails empfangen ausser Nachrichten über Facebook)

PPS: Diese Urne hab ich für Hoshi ausgesucht, sie passt perfekt zu ihm.

 

Kommentare

[antworten]

Oh Gott Karina,
wir heulen Rotz und Wasser beim Lesen, das ist ja so furchtbar!
In Gedanken sind wir die ganze Zeit bei dir, auch wenn das gar nichts hilft.
Maria und Kai und Lotte

Lottikarotti | 06.01.2012, 17:53

[antworten]

wie schrecklich heul :-(

Daniela | 06.01.2012, 18:21

Hoshis Tod [antworten]

Liebe Karina, wir kennen uns nicht und doch verbindet uns die Trauer um Hoshis Tod. Auch bei uns wurden die letzten Momente in Hoshis Leben und sein Tod mit viel Tränen gelesen. Danach haben wir unsere schwarze Fellnase ganz fest gedrückt und ihr gesagt wie sehr wir sie lieben.In Gedanken sind wir bei dir. Alles Liebe. Annette

Annette Pleimelding | 06.01.2012, 18:40

[antworten]

Einfach furchtbar... Es hilft Dir zwar nicht, aber fühl Dich umarmt.
LG Hanne

PS: Die Urne ist perfekt.

Hanne | 06.01.2012, 19:02

[antworten]

Liebe Karina,
ihr habt beide schlimmes durchgemacht. Du und Hoshi. Sein Todeskampf muss furchtbar gewesen sein. Ich muss so heulen beim lesen. In Gedanken bin ich bei dir.
Traurige Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

Emma | 06.01.2012, 22:38

Armer Hoshi [antworten]

"Und ich würde mir beide Arme und beide Beine abhacken, wenn ich ihn dafür wiederbekommen könnte"
"Mein Leben, meine grosse Liebe, die Liebe meines Lebens, mein Herz war von mir gegangen"
"Aber falls irgendjemand von euch von einem fauvem Briardwelpchen weiss, idealerweise 4-6 Monate alt, dass keiner will, dann möge er mir das bitte hier mitteilen"

Tut mir leid, ich kann die Absolutheit und gleichzeitige Austauschbarkeit von Liebe nicht in Einklang bringen

Ein Tierfreund | 06.01.2012, 23:09

[antworten]

Solche Tierfreunde sollten dann lieber gar nichts schreiben.
Bleib stark Karina
Herzlichst Heidi

Heidi & Co | 06.01.2012, 23:41

[antworten]

Liebe Karina, die Urne ist wunderschön und deine Liebe zu Hoshi auch.
Zögere nicht wenn der Funke überspringt, denn eine neue Liebe löscht die alte nicht aus :)

ich drücke dich von Herzen
Diana

Diana | 07.01.2012, 00:06

[antworten]

Liebe ist nicht austauschbar, nie! Ich kann Hoshi nicht zurückbekommen und ich werde lebenslang unter seinem zu frühen Tod leiden und ich werde ihn bis zu meinem Ende lieben! Aber trotzdem habe ich Anspruch darauf, auch wieder schöne und glückliche Momente zu erleben oder etwa nicht? Und da ich Hundemensch durch und durch bin gehört für mich ein Hund für diese schönen und glücklichen Momente dazu, besser gesagt, meine Hunde haben mir die meisten solcher Momente geschenkt! Durch meine Hunde hab ich auch so viele tolle Menschen kennengelernt, es ist unglaublich!
Sicherlich könnte ich mich auch in einer dunklen Ecke verkriechen und nur noch unglücklich sein und nie wieder einen anderen Hund ansehen, aber bekomme ich dadurch Hoshi zurück? Oder Merlin oder Dojan? Meine Liebe zu Merlin und Dojan, bei dessen Tod ich übrigens die gleichen Vorwürfe zu hören bekam, ist seinerzeit durch Hoshi kein bisschen weniger geworden. Hier der Link zu der gleichen Situation http://briard-blog.de/blog/post/1/850
"Tierfreund" zeig mir doch den Weg, wie ich Hoshi zurück bekomme oder sag mir, wie ich als Hundemensch ohne Hund glücklich sein könnte.
Und ehrlich gesagt: jeder Hundemensch wird mich verstehen, dass ich es nicht ertrage, hier alleine zu sein ohne Hund, und auf die Meinung von Nichthundemenschen pfeife ich jetzt einfach mal!
Karina

Ich bekomme Hoshi nicht zurück, egal was ich mache oder nicht mache und er wird lebenslang einen Riesenplatz in meinem Herzen einnehmen, nie vergessen werden ...

Karina | 07.01.2012, 00:14

Die M. [antworten]

noch immer unter Schock, noch immer der rechten Worte nicht fähig.
... aber auch und obwohl ich anderes "ticke", nach meinem 1. Hund der nur 3 Monate leben durfte, mehr als 15 Jahre brauchte - ohne nach ihm zu suchen - und den 45. Pflegehund als den meinen ansehen/behalten musste, wusste ich bei dir noch am Todestag von Hoshi eins: DU BRAUCHST S O F O R T eine neue Aufgabe/Ablenkung/Herausforderung in Sachen Fürsorge-Hund!!!
Wer dir das zum Vorwurf macht ist voreingenommen und hat einseitige Ansichten in Sachen Persönlichkeitsrechte. Vermutlich würde ich ihn oberflächlich, ich-bezogen, Ausländerfeindlich und und und nennen?
Ein echter kleiner, egoistischer Besserwisser mit der Urteilskraft einer Feige. Ab gesehen davon, dass "man" hier von TIERFREUND bereits vor VIELEN Monaten aussagekräftige Kommentare lesen durfte :-)
*erinnere dich an eine graue SH-Hündin*
Liebe Karina, ich kann nicht zum Ausdruck bringen was gestern in mir vor ging und wie der Tag verlief. Alles in allem eine einzige Katastrophe und wir hier, können dir nicht in Worte fassen, was wie eigentlich sagen möchten. Der eigene Schock sitzt zu tief, um die "richtigen" Worte zu finden und ein Schock war und ist es noch immer..........
Ps.: einzig die begnadete Dummheit von Tierfreund ließ mich Katapult artig reagieren. Dafür danke

Die M. | 07.01.2012, 02:50

[antworten]

Jeder der ein Tier besitzt und dieses innig liebt muß irgendwann von diesem schmerzhaft Abschied nehmen. Es ist der schlimmste Moment, allein wenn man nach jahrelanger Partnerschaft endgültig los lassen muß. Am entsetzlichsten, und das wünsche ich keinem seinen Hund liebenden Hundehalter und hoffe auch, daß es keinem meiner (jetzigen und auch zukünftigen Hunde je passieren wird) ist es wohl, wenn ein Hund so grausam und unerwartet aus dem Leben gerissen wird. Das sind Situationen, die man sich nicht ausmalen kann, weil sie so schrecklich sind und für einen (s)eine kleine heile Welt ohne Vorwarnung zusammen bricht. Aber ich denke jeder hat das Recht, sich eine neue Welt aufzubauen und sollte wissen wie er mit seiner Trauer umgeht (oder sie eben durch Ablenkung ersteinmal verdrängt - aber sich hoffentlich trotzdem noch damit auseinander setzt).
Ich wüßte nicht, was ich in dieser Situation tun würde. Wenn man nicht selbst betroffen ist, hat man immer die besten Ratschläge und ist doch ach so klug.
Wie sagt man immer: "Jedes Ende macht Platz für einen neuen Anfang." Das heißt nicht, dass man das vergißt was vorher war. Aber trotzdem sollte man nach vorne schauen!

Liebe Karina,
Hoshi hat dir seine wunderbare Zeit geschenkt. Ihr hattet wunderbare Momente, die Du sicher nie vergessen wirst. Genauso wie du auch Merlin und Dojan weiterhin gedenkst und dankbar ist, dass du einen kleinen Teil Deines Lebens mit ihnen verbringen durftest. Die Zeit ist nicht programmierbar. Sicher, solche Momente sind schmerzhaft und erscheinen sinnlos und ungerecht. Aber lass Dich nicht entmutigen. Schau nach vorn, und wenn dir der richtige Hund über den Weg läuft, dann ist es gut.
Auf jeden Fall wünschen wir dir viel Kraft für die kommenden Tage das Geschehene zu verarbeiten, die Leere zu überwinden (wenn auch das sicher sehr lange Zeit brauchen wird) und dich zu Stärken für das was kommen mag (und erwarten gespannt was das Leben Dir bringt).

Hunde sind wohl die beste Medizin. Und auch bei der Überwindung von Trauer bewirken sie wahre Wunder.

Liebe Grüße

Maja und Mephisto

M&M | 07.01.2012, 12:39

Briardwelpen [antworten]

Liebe Karina, wir kennen uns noch nicht persönlich, aber ich bin öfters mal auf Hoshis Seite gewesen. Ich bin die Züchterin von der Bijou( dadurch hab ich auch den Hoshi gefunden). Ich bin ganz geschockt über den tragischen Tod von Hoshi und wünsche dir ganz viel Kraft für die kommende Zeit. Ich habe auch gelesen, dass du gerne wieder so ein fauves Bärchen hättest. Wenn du möchtest, wir haben am Montag Welpen bekommen und da sind noch welche zu vergeben.Wir wohnen im Süden Sachsen- Anhalts, also nicht ganz so weit weg von Dresden.

Liebe Grüße

Beate und ihre Briards

P.S. Mir könnte auch nur ein neuer Hund über den Verlust helfen !

Beate Meyer | 07.01.2012, 20:58

[antworten]

Liebe Karina, heute erst habe ich mitbekommen, welcher Schicksals-Schlag dich bzw. euch letzte Woche ereilt hat. Mit Tränen in den Augen habe ich den Post gelesen.
Fühl dich gedrückt! Ich kann mir den Schmerz und die Verzweiflung kaum vorstellen, die du jetzt empfindest!
Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit!
Und trotz des schmerlichen Verlustes viel Spaß mit deinem "Kleinen"! Nahezu jeder Hundemensch hätte gehandelt wie du es getan hast!

Marina | 09.01.2012, 14:25

Hoshi [antworten]

Liebe Karina, wir haben es erst heute gelesen. Wir sind total entsetzt, aber machmal stellt uns unser Leben vor vollendete Tatsachen. Der Trost ist, dass die Liebe bleibt.

Liebe Grüße von Bijou, Monika & Karlheinz

Bijou | 10.01.2012, 10:49

[antworten]

Liebe Karina,

vielen Dank, dass Du das geschrieben hast. Ich weiss es ist schwer das wiedermal zum "nachleben" aber vielleich hilft es einem anderen Hundebesitzeren.
Meine schwartze Briardin Bibi ist am 9.11. gestorben und war am 11.11. kremiert. Jetzt laufen und spielen die Beide (der süsse Hoshi und meine Bibi) sicherlich dort wo immer Frühling ist. Ich vermisse Bibi auch soo sehr. Ich kann Hoshis Geschichte nicht ohne Trennen lesen.

Alles Gute wünscht Dir Irena aus Slowenien.

irena | 12.01.2012, 14:34

[antworten]

Liebe Karina,
wir weinen gerade und sind in Gedanken bei Dir und Hoshi...
Peggy und Dory...

Peggy Schneider | 16.01.2012, 13:41

[antworten]

Liebe Karina,
ich habe diesen Beitrag erst jetzt gelesen und ich bin einfach nur entsetzt und fassungslos. Wenn ich das durchmachen müsste, was du da erlebt hast - ich würde sterben!
Aber du hast alles getan, was möglich war und warst bei deinem Hoshi, als er gehen musste. Es ist immerhin ein klitzekleiner Trost.
Naja, und blödsinnige Kommentare von Leuten, die aboslut keine Ahnung haben, kannst du getrost vergessen.
Ich drücke dich in Gedanken und werde diese traurige Geschichte sicher so schnell nicht vergessen.
LG. Angi
und die drei Supernasen

Angi | 05.02.2012, 10:16

[antworten]

Ja, Angi, man glaubt, man stirbt selbst ...
Danke!

Karina | 05.02.2012, 18:14

[antworten]

Ich dachte ich komme mal wieder vorbei gucken um evtl. schöne Fotos von der Elbe zu sehen...

Karina - mein aufrichtiges Mitgefühl.

LG
Sandra mit
Lara und Goodie

Sandra | 06.02.2012, 21:14
 
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