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Sächsisches Jagdgesetz

Karina | 21. September, 2011 20:26

Selten, sehr selten möchte man Politikern auf die Schultern klopfen, ihnen ein Leckerli zustecken und sagen: fein gemacht.

2012 wird das Sächsische Jagdgesetz endlich geändert. Abgesehen davon, dass Totschlagfallen verboten werden, werden sich vor allem sächsische Hundehalter freuen!!!

§27 (3):

Wildernde Hunde dürfen nur mit vorheriger Genehmigung der Jagdbehörde getötet werden.

Die Jagdbehörde darf die Genehmigung im Einzelfall nur erteilen, wenn der Jagdausübungsberechtigte nachweist, dass sich ein wildernder Hund nicht nur vorübergehend in einem Jagdbezirk aufhält und die Beunruhigung des Wildes nicht auf andere Weise verhindert werden kann.

Das heisst, dass wildernde oder augenscheinlich wildernde Hunde NICHT mehr sofort abgeschossen werden dürfen, sondern der Jäger muss zukünftig den Hund der Jagdbehörde melden und erst nach der Erlaubnis und im wiederholten Fall darf er schiessen! Nebeneffekt: kein Jäger, der einen der sächsischen Wölfe abknallt kann sich dann mehr auf die Verwechselung mit einem wildernden Hund berufen.

Das Parlament wird hoffentlich dieses Gesetz im 1. Quartal 2012 beschliessen, die regierende CDU signalisiert Zustimmung, die Linken sind natürlich wie immer aus Prinzip dagegen, anscheinend gibt es unter den Linken keine Hundehalter Tongue out

Ja, ich lebe gerne in Sachsen Cool, es ist hier schon recht hundefreundlich.

Wie sieht es bei euch mit den Jagdgesetzen aus? Dürfen die Jäger Hunde einfach abknallen?

Karina

Kommentare

:( [antworten]

LJG RLP §33
(6) Die in Absatz 2 genannten Personen sind befugt, wildernde Hunde zu töten. Hunde gelten als wildernd, soweit und solange sie erkennbar dem Wild nachstellen und dieses gefährden. Dieses Recht gilt nicht gegenüber Hirten-, Jagd-, Blinden- und Polizeihunden, die als solche erkennbar sind, sowie gegenüber Hunden, die sich nur vorübergehend offensichtlich der Einwirkung ihrer Führerin oder ihres Führers entzogen haben und sich durch andere Maßnahmen als der Tötung vom Wildern abhalten lassen.

(7) Die in Absatz 2 genannten Personen sind befugt, wildernde Hauskatzen, die in einer Entfernung von mehr als 300 Meter vom nächsten Wohnhaus angetroffen werden, zu töten. Hauskatzen gelten als wildernd, soweit und solange sie erkennbar dem Wild nachstellen und dieses gefährden. Dieses Recht gilt nicht gegenüber Hauskatzen, die sich erkennbar in menschlicher Obhut befinden und sich durch andere Maßnahmen als der Tötung vom Wildern abhalten lassen.

Diana | 22.09.2011, 11:23

jagdgesetz [antworten]

Mit den Hunden ist das o.k. Aber dürfen Hunde einfach so kleine Rehe reißen ? Ich lasse meinen Bittbull und die 3 Dobermänner jetzt jeden Abend frei laufen.Ich wohne aufs Durf und mache jetzt einfach die Gartentür auf.Endlich brauch ich keine Angst mehr haben,daß die abgeknallt werden .

jup hallermann | 14.05.2012, 08:20

[antworten]

nee, so einfach ist das nicht. Nur mittelgrosse Rehe, die nicht an einem Sonntag geboren wurden und die mehr als 3 Schwestern haben und nur an geraden Tagen und nur an Wochentagen ohne O und nur in Jahren, in denen der 1. Mai nicht auf ein Wochenende fällt. Und nur in den Jahren, an denen die Jahreszahl nicht durch 7 oder 5 teilbar ist.
alles klar?

Karina | 14.05.2012, 13:11
 
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