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Briard - Blog

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Spezis

Karina | 16. Juni, 2011 19:03

Es gibt so Spezialisten, es ist manchmal interessant. Wegen des neuen Schreibtischs war es zwingend erforderlich, dass der alte Schreibtisch und ein kleiner Büroschrank möglichst schnell ins Nirwana verschwinden.  Das Arschloch Der Trödler, mit dem ich seit Wochen die Abholung ausgemacht hatte wollte am Dienstag abend plötzlich nichts mehr davon wissen, die Möbel wären ihm plötzlich doch zu neu (er wirbt mit dem Ankauf von Möbeln aller Art und allen Alters und ich wollte nichts dafür haben). Er verwies mich auf den Sperrmüll, prima Idee, in den 4 Wochen, in denen man auf einen Termin warten muss, diese Möbelstücke im Flur stehen zu haben. Also hab ich am Mittwochmorgen die Entrümpler in Dresden durchtelefoniert und bei dem ersten unter 50 EUR zugeschlagen.

Ausgemacht war heute zwischen 17-19 Uhr, um 19.00 wurde ich langsam unruhig, aber da klingelte es schon. Ein eher schmächtiges kleines Männel kam hoch und stellte sich als Mitarbeiter der besagten Firma vor. Ich fragte ihn, ob er alleine wäre und zu meinem Entsetzen bejahte er es. Ich sagte ihm sofort, dass ich nicht mit runtertragen würde, abgesehen von meinem Rücken sah ich es nicht ein, wenn ich 45 EUR bezahle, auch noch selbst zu schleppen.

Glücklicherweise hatte er mehr Muckis als man ihm ansah und trug den kleinen Schrank alleine in seinen Lieferwagen. Dann sagte er, dass er den Schreibtisch (ein einfacher etwas runtergekommener PC-Tisch) im Treppenhaus zerlegen würde, etwaigen anfallenden Dreck würde er auch sofort beseitigen.

Auf meine Frage, ob ich ihm gleich das Geld geben solle, sagte er was von Rechnung, steckte aber gleichzeitig die Hand nach dem Geld aus. Er würde das Geld jetzt mitnehmen und wenn ich ihm eine Rechnungsadresse geben würde, würden sie mir eine Rechnung schicken. Ich, etwas erstaunt: na, ist die gleiche Adresse wie diese Abholadresse. Sicherheitshalber habe ich mir die Summe von ihm formlos quittieren lassen und ich bin gespannt, ob ich je eine Rechnung bekomme Cool, nicht, dass ich eine bräuchte.

Dann hab ich die Tür hinter ihm zugemacht, sah aber noch aus den Augenwinkeln, wie er in bester Kungfu-Manier den Schreibtisch mit 3-maligem lauten Poltern zerlegte, so dass er ihn in Teilen blitzschnell abtransportieren konnte. Gewusst wie!

Ein echt spannendes Erlebnis!

Karina

Kommentare

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Hier ist das viel einfacher: Man stellt die Möbel vor das Hoftor auf den Bürgersteig und nach spätestens 3 Stunden sind sie weg. :-)

Emils Frauchen | 16.06.2011, 22:20

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Das gabs hier früher auch, aber Ordnungsamt und Polizei sind dagegen :-)

Karina | 16.06.2011, 22:40

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ich bin mir sicher, dass die hier auch dagegen sind, aber die Sachen sind schneller weg als die gucken können.

Emils Frauchen | 16.06.2011, 23:14

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bei uns ist das nicht so fortschrittlich ;) Man ruft beim Amt für Abfallwirtschaft an und bekommt einen Termin wann die Sachen abgeholt werden, kostenlos.

Diana | 17.06.2011, 11:09

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Hier in Österreich reicht es auch, die sperrigen Dinger vor den Zaun zu stellen - und schon sind sie am Weg nach Ungarn.
Allerdings wenn man nicht aufpasst zusammen mit Dingen, die man noch gar nicht entsorgen wollte...

LG,
Klarissa

Klarissa | 17.06.2011, 23:15
 
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