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Briard - Blog

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Angeblich so ungefährlich

Karina | 29. März, 2010 22:26

Dass ich eine radikale Kastrationsgegnerin bin ausser bei strenger medizinischer Indikation ist sicher hinlänglich bekannt. Und ich werde immer wieder in meiner Meinung bestärkt, ich habe z.B. in der letzten Zeit einige kastrierte Rüden kennengelernt, die keinen normalen Kontakt mit anderen Rüden mehr haben können, weil sie von diesen, egal ob ebenfalls kastriert oder intakt, nahezu ununterbrochen belästigt bzw. bestiegen werden Tongue out. Kein schönes Leben für diese armen Kastraten!

Und jetzt trauer ich um einen jungen Schäferhund, der im Alter von 9 Monaten nicht mehr aus der Narkose für seine Kastration aufwachte. Dabei erfolgte bei ihm diese Kastration in erster Linie aus medizinischer Indikation wegen Hodenhochstands. Vom Welpen an lebte er in seiner Patenfamilie und sollte kurz danach zu der Blindenführhundeausbildung wechseln, um dann als ausgebildeter Führhund einem blindem Freund das Leben zu erleichtern und um dessen mittlerweile alten kranken Führhund die Arbeit abzunehmen, damit dieser in seinen wohlverdienten Ruhestand gehen kann.

Es gibt noch immer ein gewissen Restrisiko bei jeder (!) Narkose und jeder Hundehalter sollte sich gut überlegen, ob er ohne medizinischen Grund, nur aus Bequemlichkeit, das Risiko eingehen will, vorzeitig seinen Hund zu verlieren!

Und immer wieder trifft man auf Pappnasen Deppen Idioten Leute, die ihren Hund aus reiner Bequemlichkeit haben kastrieren lassen, denn eine OP mit Vollnarkose wäre ja sooooo ungefährlich ....

Ein Fluch auch auf die Tierärzte, die verbotenerweise tagtäglich gegen das Tierschutzgesetz verstossen und ohne medizinische Indikation wahllos Hunde kastrieren!

Und auch auf diese Pseudo-Tierschutzorganisationen, die gerne medienwirksam im Ausland Kastrationsaktionen durchführen ohne mal vorher ihr vielleicht doch vorhandenes Gehirn einzuschalten.

Wer nicht bereit ist zu akzeptieren, dass Hunde nicht lebenslang Puppies bleiben, sondern erwachsen werden mit allen Ecken und Kanten, zu denen auch ihre Sexualität gehört, sollte lieber von Hunden die Finger lassen! 

Karina

 

Kommentare

Autsch! [antworten]

Leider ahne ich wohl von welchem Freund die Rede ist und DER hatte es bisher schwer genug. Deshalb: um so schlimmer! Was nun die Tierschutzorgane betrifft (ausser im Ausland auf Straßenhunde bezogen!!!) geb ich dir zum größten Teil Recht, auch und obwohl ich Besitzer zweier Kastraten (Rüde/Hündin) bin. Wir zanken nicht bei diesem Thema!

Mandy | 29.03.2010, 23:35

:-( [antworten]

ich habe inzwischen erfahren, dass es in den USA durchaus üblich ist, hundewelpen bereits kastriert abzugeben (!!!!!!!!) damit die nicht später in "puppy mills" missbraucht werden …

ich "freue" mich jetzt schon, wenn dieser trend mit der üblichen verspätung zu uns rüber kommt …

@ strassenhunde: es reicht, sie zu sterilisieren, also unfruchtbar zu machen. manche wissen schon, dass die gefüge der strassenhunderudel durch kastration heftig durcheinander gebracht werden …

margot | 30.03.2010, 09:41

[antworten]

Da hast Du die volle Unterstützung meiner Mami.
Die ist der gleichen Meinung wie Du und Du hast ihr noch mehr Bestättigung gegeben, dass ich mich nicht unters Messer legen muss.
Dankeschön dafür.

Liebes WUUUH
Sally

Sally | 30.03.2010, 10:29

(bin wieder da!!!) [antworten]

Ja, das sehen wir auch so und deshalb werde ich niemals ohne medizinische Indikation unters Messer kommen oder sonstwas unter Narkose!
LG und frohe Ostern wünscht dir lieber Hoshi
Deine Bijou

Bijou | 02.04.2010, 09:02

[antworten]

diese aussage höre ich oft von rüdenbesitzern oder einhundehaltern.viele hündinnenbesitzer die sich mit verantwortungslosen rüdenhaltern rumschlagen müssen denken anders.ich passe während der läufigkeit auf aber! nicht alle rüdenbesitzer nehmen rücksicht und nein! auch eine läufige hündin muss nach draussen oder ausgelastet werden.die meisten hündinnen sind auch sehr begeistert,wenn sie einen monat vor oder nach der läufigkeit von rüden belästigt werden und man selber eingreifen muß, weil es deren herrchen oder frauchen nicht für nötig halten.
ich finde das thema sehr komplex und halte kastrationen u.a. auch für gerechtfertigt,wenn es den hunden danach besser geht, durch mehr lebensqualität oder ein unfallwurf vermieden werden kann.

meike | 04.04.2010, 10:00

[antworten]

Einen völlig gesunden Hund, der sich in menschlicher Obhut befindet zu kastrieren halte ich für absoluten Schwachsinn! Es ist nicht gerade bequem mit einer läufigen Hündin durch die Gegend zu spazieren, aber wenn es drauf ankommt dann helfe ich ihr, auch mit Körpereinsatz. Meine Hündin hat nicht weniger Lebensqualität nur weil sie im Besitz ihrer Reproduktionsorgane ist, ganz im Gegenteil.
Ich würde eher eine Abtreibung eines eher unwahrscheinlichen Wurfes in Kauf nehmen als meiner gesunden Hündin eine OP zuzumuten.

Nur so am Rande: wir hatten Dixie schon im Welpenalter beigebracht sich hinzusetzen wenn ein anderer Hund aufdringlich wird. Klar würde das bei einem erfahrenen Deckrüden nix nutzen, aber Deckrüden und deren Besitzer sind ja nicht das Problem.
Was auch manchmal hilft ist wenn man dem unbekümmerten und voller Stolz aufgeplustertem Rüdenbesitzer mit einer Klage wegen Sachbeschädigung droht :)

Diana | 04.04.2010, 10:41

Hm... [antworten]

Naja, als Rüdenbesitzer kann man das gut sagen. Mit einem intakten Rüden wird man auf jeden Fall nicht so "diskriminiert", wie mit einer Hündin. Es geht doch schon im Hundesport los. Ich muss meinen gesamten Turnierplan auf die Läufigkeit meiner Hündin abstimmen und hoffen, dass diese pünktlich eintritt (nicht so, wie jetzt gerade, wo ich Gefahr laufe, 1 Seminar und mindestens 2 Turniere absagen zu müssen). Denn die meisten Hundesportvereine verbieten läufige Hündinnen auf ihren Turnieren, damit die Herren Rüden auch ja nicht abgelenkt werden - die Ärmsten. Toll, wieso müssen immer die Hündinnenbesitzer zurückstecken? Warum kann nicht derjenige mit dem geilen Rüden, wo der Besitzer offenbar nicht in der Lage ist, ihn zu erziehen, zu Hause bleiben?? Meine Hündinnen gehorchen auch während der Standhitze, wo sie sich ja theoretisch auch auf die Suche nach den reichlich vorhandenen Rüden machen könnten - es hat noch keine bisher den Parcours verlassen... Denn im Fall der Turniere lob ich mir(ausnahmsweise) tatsächlich mal den SV (Schäferhundverein), wo Läufigkeit als etwas ganz normales und natürliches betrachtet wird und somit auch heiße Hündinnen auf Turnieren zugelassen sind. Interessanterweise sind sie es auch auf Zuchtschauen, wo massenhaft Deckrüden rumrennen - die das im übrigen GAR NICHT interessiert. Woran das wohl liegen mag? Wohl gewiß an den bereits von Meike angesprochenen Rüdenbesitzern, die meinen, die läufige Hündin nebst Besitzer solle in dieser Zeit hinterm Ofen sitzen und bloß nicht raus kommen... Und stolz sind auf ihre "ach so potenten" Rüden...
@ Diana: Erfahrungsgemäß hilft aber an das Antrainieren von Hinsetzen spätestens während der Standhitze auch nicht mehr - denn da will die Madame ja selber und streckt das Heck lieber hin, als sich drauf zu setzen :-) Haben wir nämlich früher auch mal versucht.

LG, Dany

Dany | 04.04.2010, 18:21

[antworten]

Hi Dany,

ich frag gerade die Richtige, ich weiss :-), aber ist die Teilnahme an Turnieren und Seminaren wichtiger als das evtl. tödliche Risiko einer überflüssigen (!) Narkose?

Hunde sind zum Liebhaben da, ihr Wohlergehen ist für mich das Wichtigste, Sport und Co sind nachrangig.

VG
Karina, nicht ohne Grund lebenslang immer mit Rüden :-)

Karina | 04.04.2010, 20:36

Noch was [antworten]

Und noch was dazu: im Haushalt von Hoshis Züchterin leben seit vielen Jahren intakte Rüden und Hündinnen zusammen ohne dass es je zu einem ungewollten Wurf kam.
Es ist anstrengend, aber es geht.

Karina

Karina | 04.04.2010, 20:38

[antworten]

Ich könnte nicht mit einem unkastrierten Rüden und zwei unkastrierten Hündinnen zusammenleben. Trennen ist auch nicht möglich und verzichten möchte ich auf keinen der Hunde. Mein Rüde mag es gar nicht, wenn unterwegs ein fremder Rüde an seine läufige Hündinnen will.
Das hinsetzen hat nicht viel Sinn, wenn der fremde Rüde richtig aufdringlich wird. Ich würde niemals einen Wurf abspritzen lassen, da sist für die Hündin viel zu gefährlich.

Meike | 08.04.2010, 11:40

DU [antworten]

Tja, Meike, zur Zeit leben bei Hoshis Züchterin 2 Rüden und 2 Hündinnen, alle unkastriert und es geht. Und sie leben alle im Haus.
Ist es nicht ziemlich egoistisch, sich Hunde verschiedenen Geschlechts anzuschaffen, auf keinen verzichten zu wollen, sie nicht trennen zu können/wollen, sondern sie dann mit dem Messer unter Eingehung eines tödlichen Risikos passend zurecht schnippeln zu lassen?
Ist das Hundeliebe oder Meikeliebe?

ICH würde es auch supertoll finden, wieder 2 oder mehr Hunde zu halten, weil es in meinen Lebensumständen aber zur Zeit nicht geht, verzichte ich der HUNDE ZULIEBE darauf, meinen egoistischen Wunsch nach Mehrhundehaltung zu befriedigen.

Und würde ich je ein Pärchen haben, würde es völlig ausreichen, den Rüden zu sterilisieren! Kastration wäre überflüssig.

Karina

Karina | 08.04.2010, 15:54

[antworten]

Nein, natürlich sind Turniere und Seminare nicht wichtiger. Aber ich mach halt gerne was mit meinem Hund... nicht nur liebhaben.
Unnötige Narkosen mag ich natürlich auch nicht, deswegen wurde Amelie im Zuge des HD-Röntgens kastriert.
LG, DANY
die sich nicht vorstellen kann, auch nur EINEN Rüden im Leben zu besitzen - trotz allem "Stress" mit der Hitze :-)

Dany | 08.04.2010, 17:59

Rüden [antworten]

Hi Dany,

und ich kann mir nicht vorstellen je eine Hündin zu haben :-)
Ich wüsste nicht mal, wie man die erzieht :-)))

VG
Karina

Karina | 08.04.2010, 22:18

[antworten]

höhöhö, das war der Witz des Tages :))

Diana | 09.04.2010, 12:13

[antworten]

@ Karina
Ich bin sogar so egoistisch u. lasse meine Hunde nicht nur kastrieren sondern zeitgleich röntgen obwohl ich nicht züchte aber mir ist das Röntgenergebnis wichtig. Ich lasse sie natürlich nicht bei einen Wald und Wiesentierarzt kastrieren.
Kastrierten Rüden ist eine läufige Hündin nicht egal. Meine Hunde sind keine Einzelhunde sondern Rudelhaltung gewöhnt, wie ich. Schön das es bei der Züchterin klappt, nur sollte man das nicht auf alle münzen, jeder hat andere Vorstellungen vom Leben.

Meike | 13.04.2010, 00:13

[antworten]

Karina, die SIND schon von Haus aus erzogen :-))) Ich kann Dir da drei Züchter wärmstens empfehlen :-)

LG, DANY

Dany | 13.04.2010, 20:37

Narkoserisiko [antworten]

Darum ging es hier doch eingangs noch, oder?
Zitat: "Es gibt noch immer ein gewissen Restrisiko bei jeder (!) Narkose und jeder Hundehalter sollte sich gut überlegen, ob er ohne medizinischen Grund, nur aus Bequemlichkeit, das Risiko eingehen will, vorzeitig seinen Hund zu verlieren!"
Nun diskutiere ich doch mal mit:
@Karina: auch eine Steri wird nicht ohne Narkose gemacht! Und das HD-Röntgen für ZZL ist dann ja wohl auch egoistisch und ohne Verdacht wird dieses Risiko auch ohne medizinische Indikation vorgenommen!
Meine kastrierte Hündin verhält sich "dominanter" ihren Geschlechtsgenossinnen gegenüber und mein kastrierter Rüde "poppt" gern. Letzteres obwohl er jung kastriert gar nicht "wissen dürfte" wie "das" geht :-) Man kastriert jedoch selten die Instinkte mit weg!
Beide sind in der Hundegruppe die Ranghöchsten. Ausserdem empfinde ich es als weitaus schlimmer, wegen jedem "Furz" zum TA zu rennen um seinen Hund mit Antibiotika voll pumpen zu lassen... *wäre auch Mal ein Thema*

Mandy | 14.04.2010, 11:01

[antworten]

Alles Gute zum Geburtstag. :-p

Emil | 15.04.2010, 09:12

JEPP! [antworten]

Hat sich aus dem Staub gemacht und liegt inzwischen längst besoffen unterm Tisch bei Silvia... ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG!

Mandy | 15.04.2010, 23:58

[antworten]

Happy birthday auch von uns... wenn auch einen Tag zu spät :-)

Noelle | 16.04.2010, 21:44

Danke [antworten]

Danke für eure Glückwünsche!

VG
Karina

Karina | 18.04.2010, 21:01

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