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Erhöht Füttern?

Karina | 10. November, 2008 16:45

Immer wieder wird diese Frage von Grosshundehaltern diskutiert, von Kleinhundehaltern eher weniger Cool. Immer wieder geistern Ratschläge durchs Internet, dass es angeblich zur Verhinderung einer Magendrehung gut wäre, den Napf hochzustellen oder es würde zumindest nicht schaden. Google verrät sehr deutlich, wie sehr im Internet einer vom anderen abschreibt ohne auch nur den Hauch einer Ahnung oder gar Wissen!

Ich würde den Teufel tun, einen meiner Hunde je erhöht zu füttern oder zu tränken!

Es gibt ja für und gegen alles immer Studien, aber nicht nur diese Langzeitstudie, sondern auch etliche andere, die ich als Betroffene über den Albtraum Magendrehung gelesen habe, raten deutlichst davon ab!  Diese deutsche Studie, in die auch Merlins Fall miteingeflossen ist, kommt zu keinem eindeutigen Ergebnis, aber da fehlten leider auch die entsprechenden Fragen. Trotzdem scheint zumindest eine erhöhte Fütterung kein Schutz zu sein.

Das Hochstellen von Futter- und Trinknapf führt zu einer Erhöung des Risikos einer Magendrehung um 110 (in Worten: einhundertzehn) %. Eine erhöhte Schüssel fördert sicherlich das schnelle Schlingen und auch schnelles Schlingen erhöht das Risiko.

Ein weiteres Argument für die erhöhte Fütterung ist ja, dass es Rückenproblemen vorbeugen soll. Lachhaft! Ein Hund, der Rückenprobleme bekommt, weil er 2 mal täglich für 1-2 Minuten den Kopf senkt? Und sonst senkt er ihn nie? Zum Schnüffeln, beim Spielen, beim Buddeln? Solche Hunde kenne ich nicht.

Und wenn der Hund Rückenprobleme hat? Da könnte das erhöhte Füttern eine Erleichterung sein, eingetauscht gegen das erhöhte Risiko einer Magendrehung. Aber auch hier gilt: mindestens 99,99% der Zeit mit gesenktem Kopf schnüffelt der Hund, weil er es so will, nicht weil er frisst oder trinkt. Und wenn ein Hund vor lauter Schmerzen nicht mehr schnüffeln kann, bin ich als Halter in der Pflicht, diese Schmerzen durch Medikamente, Physiotherapie, was auch immer, abzustellen, auch dabei spielen die wenigen Minuten des Fressens/Trinkens keine Rolle. Merlin hatte sicherlich oft in seinem letzten Jahr Rückenschmerzen, aber das hat ihn nie davon abgehalten, ausgiebigst, auch mal 10 Minuten am Stück, auf dem Boden zu schnüffeln. Eine 2. Magendrehung hingegen, gefördert durch einen erhöhten Napf, hätte er aber garantiert nicht überlebt.

Und ihr? Wie handhabt ihr das? Stehen die Näpfe auf dem Boden oder erhöht?

Karina

Kommentare

Bodenfütterung [antworten]

Unser großer Walter frißt aus seinem Napf ganz normal, nämlich unten. Manchmal legt er sich sogar dazu hin. Aber ich glaube, das liegt nicht an Rückenproblemen, sondern einfach daran, dass er ungemein faul sein kann :)

walters frauchen | 10.11.2008, 17:36

[antworten]

Also im eigentlichen steht mein fressen und trinken auf dem boden. wenn ich von frauchen was bekomme wo ich ein wenig länger brauch, oder besser, wo das fressen komplizierter ist, z.b. ein halbes hühnchen, dann bekomm ich es von frauchen aus der hand (zählt das als erhöht?) und mach es mir damit bequem... eigentlich katsch ich nur ne halbe minute darauf rum, und das im stehen mit erhöhtem kopf. lord hat sich für sowas immer hingelegt.
naja... und manchmal stehen die näpfe auch in dem lustigen napfständer, ein metalldackel. dann sind sie ca. 10 cm. über dem boden. und darin stehen sie auch nicht wegen mir, sondern weil es schick aussieht.

LG, mephisto

mephisto | 10.11.2008, 18:08

[antworten]

HILFE Frauchen bekommt gerade Panik Anfälle :-(
Mein Napf steht hoch, weil uns gesagt wurde, dass beugt einer Magendrehung vor.
Napf runter stellen ?
Bitte , bitte Ratschlag !!!!!!!

Frauchen Silvie mit Indi

Indigo | 10.11.2008, 18:18

[antworten]

Ich glaube ganz fest, dass ein Hund dazu gebaut ist, vom Boden zu fressen. Alle Tiere sind dazu gebaut vom Boden zu fressen. Auch Giraffen können vom Boden fressen und machen dazu den Kopf runter.

Und zum Thema Magendrehung hab ich mal gelesen, dass folgende Sachen das verursachen können:
- hochgestellte Futternäpfe
- auf dem Boden stehende Futternäpfe
- Bewegung nach der Fütterung
- Schlaf nach der Fütterung
- Kommt meist bei großen Hunden vor.
- Kleine Hunde können es auch kriegen.
Und so setzte sich die Reihe ziemlich lange mit Gegensätzen fort.

Fazit: Keiner weiß den wirklichen Grund für Magendrehung. Eine definitive Aussage, wie und wann ein Hund KEINE Magendrehung kriegt, gibt es nicht.

Wer sich verrückt machen will, darf das gerne tun. Ich nicht.

Banjo's Frauchen | 10.11.2008, 18:33

[antworten]

Noch was zum Thema Rückenprobleme:
Ich weiß von Pferden, dass sie ihren Rücken entlasten, indem sie den Kopf runtersenken. Könnte mir vorstellen, dass das die WS eines Hundes auch eher entlastet, statt anspannt.

Banjo's Frauchen | 10.11.2008, 18:34

[antworten]

Unsere Näpfe stehen auch auf dem Boden.
Kein Wolf, kein Wildhund und auch keine Straßenhunde zerren ihre Beute auf einen Baumstumpf um dann zu futtern.
mit satten Grüßen
Kira, Duman und Ricky Vielfrass

Kiki | 10.11.2008, 18:58

Napf [antworten]

Hi Indi,

ähm, wenn ich deinem Frauchen sage, der Napf soll runter und du bekommst aus anderen Gründen 1 Woche später eine Magendrehung, dann sind wir daran schuld :-(
Lies einfach die Zusammenfassungen der Studien.
Definitv klar ist, dass ein erhöhter Napf im Gegensatz zu anderen Massnahmen nicht schützt.

Wüffchen
Hoshi

Hoshi | 10.11.2008, 19:18

Pauschal [antworten]

Hi Banjo's Frauchen,

das ist sehr pauschal, was du da schreibst und so nicht ganz richtig.
Der Grund für eine Magendrehung ist sehr wohl bekannt, es müssen mehrere Cofaktoren zusammen kommen, diese Cofaktoren sind weitestgehend bekannt.
Du argumentierst wie ein Raucher :-).
Jeder weiss und es ist bewiesen, dass Rauchen die Entstehung von Lungenkrebs fördert. Da nutzt es nichts zu sagen, es gäbe auch Nichtraucher, die am Lungenkrebs sterben würden und es gäbe Raucher, die mit 100 Jahren tot umfallen.

Wir reden hier über Wahrscheinlichkeiten und es ist zumindest für mich ein deutlicher Unterschied, ob ich mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:10 Millionen einen 6er im Lotto habe oder mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:5. Im letzteren Fall würde ich sogar Lotto spielen :-)

Und für mich spielt es auch eine Rolle, ob Hoshi mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:10 oder 1:1000 eine Magendrehung bekommt. Da bevorzuge ich eindeutig letzteres.
Einen Hund mit einer Magendrehung 3 Tage lang in der Klinik zu haben, ist sehr hässlich, da versucht man schon das Risiko zu minimieren. Warum auch nicht?
Es geht nicht um Garantien, sondern rein um Wahrscheinlichkeiten!

Und für die Halter von bestimmten Hunden macht es sicherlich einen Unterschied, ob jede 2. Dogge oder jeder 1000. Jack Russell daran erkrankt.

VG
Karina

Karina | 10.11.2008, 19:31

Hoch [antworten]

Hi Mephisto,

grose Teile sind mit erhöhtem Kopf leichter zu schlingen und 10 cm sind nicht wirklich erhöht :-)
Halbe Hähnchen im Ganzen sind ja sehr IN, aber mein Frauchen zweifelt, ob wir degenerierten Haushunde das wirklich brauchen :-)
Ich krieg sowas grob zerteilt, dann muss ich nichts schlingen.

Wüffchen
Hoshi

Hoshi | 10.11.2008, 19:39

[antworten]

Bei Emil steht der Napf teilweise etwa halb hoch im Gestell und auch mal auf dem Boden. Emil ist aber ein ganz langsamer Fresser und kaut immer sehr ordentlich. Die Studien widersprechen sich in dieser einen Frage auch etwas. Der größte Faktor scheint immer noch die Keimflora im Magen und auch das aufquellende Trockenfutter zu sein.
Bea hatte jahrelang aus dem erhöhten Napf gefressen. Die Magendrehung bekam sie aber, als sie aus einem Napf auf dem Boden eingeweichtes Trofu gefressen hatte. Bei ihr war der Auslöser aber viel Gras im Magen.
Es spielen bestimmt viele Faktoren zusammen. Ich glaube mittlerweile, dass das quellende Trofu der größte Faktor ist.

Was Vorbeugung mit "Verrückt machen" zu tun hat, kann ich nicht nachvollziehen. Wahrscheinlich muss man es erst live miterlebt haben um die Tragweite einer Magendrehung und deren Folgen zu erkennen. Den trotz OP haben nur 50% der Hunde eine Überlebenschance. Unter anderem auch deswegen weil die Leute sich wegen dem Würgen nicht verrückt gemacht haben, die Magendrehung nicht erkennen und viel zu spät zum TA fahren.

Es spricht doch nichts dagegen, das Risiko - so weit es möglich ist - zu minimieren. Zum Beispiel indem man kein quellendes Trockenfutter verfüttert.

Trotzdem scheint es auch mit der Anatomie des Hundes zusammen zuhängen, denn wenn ich mich nicht irre, hat eine Dogge ein 50% Risiko eine Magendrehung in ihrem Leben zu erleiden.

Ich möchte es nie wieder bei einem Hund erleben müssen. Es müssen schlimme Schmerzen und Todesangst sein, die der Hund dabei durchmacht.

Emils Frauchen | 10.11.2008, 20:17

[antworten]

Ich bin zwar kein Raucher mehr, aber ich war mal einer. :)) Daher kommt das wohl. Sorry. :)) Danke trotzdem für deine ausführliche Antwort.

Was ich meinte war: Wenn mein - hoffentlich kleiner - Mischlingshund mal eine kriegt, dann weil er sein Barf/Nassfutter vorm Schlafen vom Boden gefressen hat und weil es vielleicht die 2. oder 3. tägliche kleine Portion war. Darin sind dann alle die Umstände enthalten, die eigentlich keine Magendrehung machen. Aber das schließt absolut nicht aus, dass er tatsächlich keine kriegt.

Ich hoffe, wir bleiben alle davon verschont.

LG
Banjo's Frauchen

Banjo's Frauchen | 10.11.2008, 21:27

[antworten]

Dass das Thema mit 2 Doggen bei uns ein allzeit Gegenwärtiges ist, liegt auf der Hand (mit Dogge und Rüde tendieren wir lt. Grau-Studie sicher an die 50%-Wahrscheinlichkeit). Beide fressen (derzeit noch) aus etwas hochgestellten Schüsseln (Paris, knapp 90cm hoch, Schüssel etwa 40cm hoch). "Derzeit noch" sage ich, weil wie auch andere Kommentatoren/Kommentatorinnen vor mir, auch wir nach jedem Lesen einer Studie erneut drüber diskutieren und eine Änderung absolut nicht ausschließen. Insbesondere unser älterer Rüde (20 Monate) ist ein äußerst bedächtiger und langsamer Fresser, der jeden Bissen 100x kaut bevor er schluckt. Wir beobachten immer wieder beide Hunde, wie sie sich Stücke aus der Schüssel nehmen und andere erhöhte Objekte suchen, worauf sie diese legen, um sie dort zu fressen. Sie wirken auch sehr entspannt beim Fressen. Wir achten sehr darauf, dass die Hunde nach dem Fressen sich möglichst nicht bewegen und vor allem, dass sie (etwa von einem Bett) nicht hinuntersteigen.
Das Vor-Augen-Führen der Grau-Studie in diesem Beitrag jedenfalls lässt uns über ein Am Boden Füttern wieder intensiv nachdenken. Wir kannten die Studie, haben danach aber eben auch - wie viele andere - Studien, die zu gegensätzlichen Schlüssen führten, gelesen und wohl die 110% Risiko verdrängt/vergessen.
Nur zur Statistik sei angemerkt, dass fast alle Doggen aus - zumeist deutlich - erhöhten Schüsseln gefüttert werden. Nicht nur fast alle Züchter empfehlen es so, sondern auch die Statistiken in den einschlägigen Foren und der Usus bei unseren Bekannten zeigt, dass es (geschätzt) wahrscheinlich 9 von 10 Doggen sind, die aus erhöhten Näpfen fressen, wobei eben "erhöht" nicht gleich "erhöht" ist!
Jedenfalls auch von meiner Seite ein großes Danke für den Beitrag!

Johannes, Herrchen von Paris und Bel Ami | 10.11.2008, 21:31

[antworten]

Danke Karina! Ich wurde von diversen "Hundeexperten" verteufelt weil ich meinem Hund die Futterschüssel auf den Boden stelle. Ich habe sogar so ein Ständer-Ding geschenkt bekommen (praktischer Blumenständer...). Ich kannte keine Studien, aber ich bin mindestens genauso stur wie mein Hund und es schien mir unnatürlich das Futter anders als bodennah zu servieren ;-)
Die Hunde die mich seit der Kindheit zeitweise begleiteten wurden alle am Boden gefüttert, wurden bekocht oder roh gefüttert (es gab kein Trockenfutter), Magendrehung hatte keiner (was ein Glück). Hoffe dass Dixie auch davon verschont bleibt.

Diana, Dixies's Frauchen

Dixie | 10.11.2008, 23:11

Doggen [antworten]

Hi Johannes,

oh, 2 bloggende Doggen, das ist ja cool! Und ein sehr schöner Blog! Ich hab auch einen Doggenfreund, den Max!
Frauchen sagt, dass die Art und Menge vom Futter wahrscheinlich einen deutlich höheren Einfluss hat als die Napfhöhe. Deswegen bekommen ihre Hunde schon seit vielen Jahren kein Trockenfutter mehr und werden 3 mal am Tag gefüttert!
Bei Merlins Magendrehung war es definitiv das Trockenfutter und die riesige Portion.

Erstaunlich ist aber, dass fast alle Doggen erhöht fressen und trotzdem Spitzenreiter sind. Könnte ein Hinweis auf die Risikoerhöhung durch erhöhte Fütterung sein.

Wüffchen
Hoshi

Hoshi | 10.11.2008, 23:20

Studie [antworten]

Hi Diana,

zukünftig kannst du ja jetzt eine Studie zitieren, die deine Meinung unterstützt :-)

Wüffchen
Hoshi

Hoshi | 10.11.2008, 23:23

[antworten]

Hallo Hoshi,
danke für die Blumen :-) ... wir sind ganz der Meinung deines Frauchens, dass die Art des Futters ganz entscheidend ist. Unser "Großer" bekommt überhaupt kein Trockenfutter mehr, der Kleine auch nur 1x am Tag (und damit sind wir nicht glücklich, ist aber bei den Doggen so wahnsinnig schwierig, dass sie "gerade wachsen", Stichwort Phosphor/Kalzium) ... Wenn er aus dem Gröbsten raus ist, stellen wir auch bei ihm sofort um auf Fleischfütterung und weg vom Trockenfutter.
Beide werden 2x/Tag gefüttert, der Kleine mitunter sogar 3x, damit die aufgenommenen Futtermengen immer im Rahmen bleiben.
Und ich bin auch eurer Meinung, dass die überwiegende erhöhte Fütterung unter Umständen wirklich ein Hinweis ist, dass die Doggen Spitzenreiter sind. Absurder Weise wird das in den einschlägigen Foren oft genau umgedreht und so argumentiert: dass die erhöhte Fütterung keine Ursache sein kann, weil ja fast alle erhöht füttern und nicht alle eine Magendrehung haben ... da kann ich nur den Kopf drüber schütteln!

Wir haben, wie du vielleicht gesehen hast, viele Freunde und leider kein einziger Briard dabei :-(

herzliche Grüße aus der pannonischen Tiefebene
besonders auch von Paris und Klein Bel Ami

Paris und Bel Ami | 10.11.2008, 23:42

Hallo ihr Lieben! [antworten]

Die Frage haqt wirklich zur angeregten Diskussion geführt, was wir extrem anregend finden. ABER:
Ich MAX (KEINER der Anderen!), eine 99% Dogge mit 0,01% Labradoreinschlag ;) werde, seit ziemlich genau 4 Jahren erhöht (undzwar SEHR erhöht!) gefüttert. 2004 im Dez., im Alter von 6 Jahren und von Durchfällen und Ohrenentzündungen gebeutelt, zog ich bei meinen jetzigen Zweibeinern ein. Heute bin ich 9 Jahre und dafür Topfit! Niemand hat mehr Angst vor einer Magendrehung bei MIR, als MEIN Tierarzt - gefolgt von Fraule & Herrle! Der Grund MEINER SEHR erhöhten Fütterung war jedoch mein Futter schlingen. Die Probe des hohen fütterns zeigte: ich habe meinen Napf tatsächlich "weiter" von "Fressfeinden" (die es bei uns zu Hauf gibt) entfernt und entspanne mich dabei. ausserdem muss ich mich "etwas" mehr anstrengen, um in den Napf zu kommen-also kaue ich nun eher...
Jedenfalls, bei mir musste Frauchen (die solche Statistiken nie interessierten) wählen, zwischen Magendrehung wegen Schlingens, oder wegen erhöhter Fütterung...
Auch werden wir (größtenteils) wegen der vielen "ausserirdischen Mitesser" ;) mit hauptsächlich (NICHT eingeweichtem) Trofu gefüttert UND wir großen NUR 1 mal tägl.!
Auch 2-3 Mal habe ich probiert und es wurde wieder "abgeschafft".
Was Frauchen generell an der Frage interessierte war, WARUM ihr es WIE macht und hat sich über Karinas extra Blogeintrag, sowie die vielen Kommentare sehr gefreut!
Mein Frauchen WEIß um das erhöhte Risiko und fühlt sich ÜBERHAUPT nicht sicher mich betreffend. Trotzdem war/ist bei mir die SEHR erhöhte Füttermethode die bessere Wahl. Auch Handfütterung wäre eine GUTE Alternative gewesen, aber dabei machte meine GIER einen erheblichen Unterschied. Ich schluckte dabei viel mehr Luft, was andere Probleme hervor rief.
Meine Zweibeiner sind sich darüber im Klaren, dass sie mich als Einzelhund viel besser betreuen und AUSSCHLIEßLICH BARFEND WÜRDEN! Aber eine Magendrehung bekomm ich, oder eben zum Glück nicht, (vermutlich aus noch anderen Gründen) aber wir alle sind KEINE Verfechter des erhöhten Fütterns und EIGENTLICH eher GEGNER des Trofu! Und DESHALB hat uns eure (Karinas) Meinung dazu interessiert.
Euer Max
samt Bodenfressern
;)

Max | 11.11.2008, 02:36

[antworten]

Wir nehmen uns Wölfe und Strassenhunde als Vorbild und fressen auf dem Boden (ja schon aus einer Schüssel, aber die steht eben auf dem Boden).
Wer einen "extrem Schlinger" und einen Garten hat, der kann auch das Futter in den Garten streuen (nein, es wachsen dann keine Hundefutter Bäume).

Walter | 11.11.2008, 08:57

[antworten]

Sicher fressen verwilderte Hunde vom Boden. Aber laut Blochs Vortrag über die "Pizzahunde" spielen diese Hunde nach dem fressen. Auch Emil will nach dem fressen immer spielen. Ich zwinge ihn dann auch nicht zum Liegenbleiben, er darf in der Wohnung spielen. Eventuell hat dieses Spielen auch eine tieferen verdauungsfördernden Sinn?

Emils Frauchen | 11.11.2008, 10:56

[antworten]

Da können wir auch ein Lied drüber singen. Alle unsere Hunde wollten immer nach dem Fressen toben und spielen und wir denken auch seit Jahren, dass es vielleicht einen tieferen Sinn hat, den wir nicht verstehen, haben aber nicht wirklich den Mut, den Pelzigen das Spielen nach dem Fressen zu erlauben und so haben die beiden Schwarzen gelernt, gleich nach dem Futtern schlafen zu gehen ... was meist auch anstandslos klappt. Ob es gescheit und richtig oder gar gegen die Natur ist, wissen wir aber eben auch nicht :-(

Johannes, Herrchen von Paris und Bel Ami | 11.11.2008, 11:15

Spielen nach dem Fressen [antworten]

meine ganz persönliche Meinung:
verwilderte Hunde haben generell nicht die Möglichkeit sich den Bauch so richtig voll zu fressen (wie ein Haushund bei einer Mahlzeit), es sind meistens nur ein paar Happen die er meistens noch verteidigen muss und schnell runterschlingen. Außerdem fressen diese Hunde auch kein Trockenfutter dass danach aufquillt. Straßenhunde die ich früher durchgefüttert hatte, haben nach einer ordentlichen Mahlzeit ein ruhiges Plätzchen gesucht (mit vollem Bauch!).
Ob ein Spiel nach dem Fressen einen tieferen verdauungsfördernden Sinn kann ich nicht beurteilen.

lg,
Diana

Dixie | 11.11.2008, 15:20

[antworten]

@Diana: Die Pizzahunde die ich meine, werden gefüttert und schlagen sich den Bauch dabei mit Essensresten aus Restaurants voll. Das Trockenfutter lassen sie laut Bloch liegen, das holen sich die Wildschweine.

Emils Frauchen | 11.11.2008, 17:34

[antworten]

Tja, da mache ich wohl wieder alles falsch, was man nur falsch machen kann, aber manchmal gibt es besondere Umstände, die einem keine andere Wahl lassen.
Ja, Caspars Futterschüssel steht erhöht, weil er sich nämlich früher permanent verschluckt hat, als er sein Futter noch aus einem Napf am Boden bekommen hat.
Und ja, Caspar bekommt Trockenfutter (nur eine einzige Sorte), weil bisher jeder Versuch, ihn auf eine andere Nahrung - gleich welcher Art - umzustellen, gescheitert ist.
Bleibt zu hoffen, dass ich nicht irgendwann in irgendeiner Studie lese, dass 3 Mahlzeiten am Tag auch irgendwie gesundheitsschädlich sind ;-)
LG,
Anna (Caspars Frauchen)

Caspar | 11.11.2008, 20:04

Freunde [antworten]

Hi Paris und Bel Ami,

dass kein Briard unter euren Freunden ist, ist aber ein echtes Manko :-).
Briards sind die besten Kumpels!

Wüffchen
Hoshi

Hoshi | 11.11.2008, 22:29

Bäume [antworten]

Hi Walter,

was??? Es wachsen keine Hundefutterbäume? Das ist aber sehr bedauerlich!

Wüffchen
Hoshi

Hoshi | 11.11.2008, 22:32

[antworten]

Mein Napf steht immer auf dem Boden, Kopf nach unten ist doch völlig natürlich bei einem Hund. Wenn ich wandern gehe, schnüffel ich stundenlang auf dem Boden, ich bin doch ein Hund, oder? Was soll der Unterschied zum Fressen sein? Und immer auf dem harten Boden liegen, dann gibt es auch keine Rückenprobleme! Ich schlafe nur auf einem Handtuch oder einem dünnen Teppich, niemals im Bett oder in einem weichen Hundebett (pfff-bin doch kein Weichei).
Magendrehung hat wohl eher was mit dem Futter und MAGENÜBERDEHNUNG zu tun. Nur Trockenfutter zu geben, mit etwas Wasser führt zu Klumpenbildung im Magen - dann noch Überfüttern (mein armer Hund verhungert, wenn er nicht regelmässig und viel zu fressen bekommt), führt wohl viel eher zur Magendrehung.

LG Bijou

Bijou | 15.11.2008, 12:53
 
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