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Briard - Blog

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Wie Dojan das Schaf gerettet hat

Karina | 22. April, 2006 17:15

Als wir heute vormittag spazierengegangen sind, kamen wir wie immer an der Schafwiese vorbei. Nachts schlafen da ganz viele Schafe, aber tagsüber sind die immer mit ihrem Schäfer unterwegs. Zwischen der Wiese und der Strasse ist eine Mauer. Da bin ich plötzlich wie ein Verrückter hin und hab angefangen, laut zu bellen. Frauchen und Herrchen haben natürlich gleich über die Mauer geschaut und gesehen, dass dahinter ganz versteckt ein Schaf im angrenzenden Gemüsegarten lag, fast wie tot, ganz leblos, völlig eingewickelt in ganz viel Stacheldraht, mitten in der prallen Sonne. Ja, ich bin eben noch ein echter Hirtenhund und mir entkommt kein verlorenes Schaf. Frauchen natürlich gleich vorne über den Zaun geklettert und hin zum Schaf. Es war 3-4 mal von Kopf bis Fuss in den Stacheldraht eingewickelt und konnte sich überhaupt nicht mehr bewegen, weil der Stacheldraht ganz tief im Fell verhakt war. Frauchen hat dann angefangen, das Schaf aus dem Stacheldraht zu befreien, in sowas ist sie ja sehr geübt, muss sie uns doch oft genug von Brombeerranken und Kletten befreien, die sich in unserem Fell verfangen. Herrchen hat uns in der Zwischenzeit nach Hause gebracht und Instrumente geholt, die Frauchen vielleicht gebrauchen könnte.

Das Schaf war aber dann nach 20 min schon fast befreit:

Kaum war Frauchen mit dem Schaf fertig, wollte es gleich wieder am Salat naschen, aber Frauchen kann sehr energisch sein und wer mit uns beiden fertig wird, wird mit so einem Schaf schon lange fertig :-) Sie hat das Schaf einfach gepackt und aus dem Gemüsegarten raus durch das Tor zurück auf die Schafwiese gebracht. Dort hat es sich wieder erholt, ein bisschen MÄH gemacht und Gras gefressen. Hatte bestimmt ordentlich Hunger, nachdem es mindestens 6-7 Stunden im Stacheldraht gehangen hat.

Was ist das eigentlich für ein Schäfer, der morgens mit der Herde loszieht und gar nicht merkt, dass ihm ein Schaf fehlt? Frauchen war jedenfalls ganz schön stolz auf mich, dass ich das verlorene Schaf gefunden und ihr gezeigt habe.

Das wäre abends vielleicht schon tot gewesen. Frauchen meinte auch, dass dem Schäfer anscheinend ein guter Hirtenhund so wie ich es bin, ein Briard, fehlt.

Hihi, Frauchen hat hinterher jedenfalls ganz schön streng nach Schaf gerochen.

Euer Dojan

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