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Briard - Blog

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Meine Hüften

Karina | 19. Februar, 2013 16:53

Hab ich euch ja noch gar nicht erzählt, Frauchen hat mich neulich in die Tierklinik geschleppt und dann haben die mich einfach schlafen gelegt. Ich wurde auf EU (ektoper Ureter) geschallt, weil das bei Briards leider zunehmend vorhanden ist, meine Hüften wurden geröntgt, mir wurde Blut abgenommen und meine Zähnchen gründlich geputzt. Meine Nieren und Harnleiter sind einwandfrei!

Und meine Hüften sehen so aus, nicht schlecht Cool:

 

Nun warten wir auf die offizielle Auswertung und sind sehr gespannt!

Hier könnt ihr übrigens Hoshis Hüften zum Vergleich sehen, er hatte ja Bestnoten, nämlich A-Hüften.

Was meint ihr?

Euer Kolja

 

Schreck am Abend

Karina | 13. September, 2012 18:34

Wie fast jeden Abend hat Frauchen mit mir gestern abend auf dem Boden rumgealbert, als sie plötzlich so ein Ding an meiner Lippe entdeckte, sah aus wie eine kleine Klette und sie wollte es wegzupfen ging aber nicht, ist nämlich an mener Lippe festgewachsen:

Im ersten Moment hat sich Frauchen tierisch erschreckt bis sie dann realisierte, dass es ein gutartiger Tumor ist, ein Papillom. Eine Warze, ausgelöst durch Viren. Junge Hunde haben es öfters im ersten Lebensjahr und die Dinger fallen in den folgenden Monaten fast immer von alleine ab. Also kein Grund zur Panik, einfach abwarten, ist nur ein Schönheitsfehler Tongue out.

Euer Kolja

Quo vadis, Briard? UPDATE 2

Karina | 04. Juli, 2012 23:06

Es wird mal wieder Zeit für eine statistische Bilanz über die Gesundheit des Briards. Es sind einige sehr, sehr unschöne Trends erkennbar Tongue out.

8 Würfe sind in der neuen Briard-Revue gemeldet, mich hat ein wenig erschreckt, dass es in 5 Würfen zu toten Welpen kam, in einem sogar 4, allerdings war dieser Wurf auch extrem zahlreich, 17 Welpen insgesamt.

Bei den Deckmeldungen gibt es eine relativ breite genetische Streuung, nicht optimal, aber doch deutlich breiter als in früheren Zeiten wo sich damit gebrüstet wurde, dass eine einzige Hündin insgesamt 1000 direkte genetische Nachfahren hat. Ein Rüdenname taucht allerdings 5 mal auf bei nur 17 Deckungen in 3 Monaten. Dann gab es in dieser Zeit noch 8 Deckungen ausserhalb des Briardclub Deutschlands, nämlich im Ausland und beim Club für französische Hirtenhunde, 5 davon durch einen einzigen Deckrüden, dessen Linie stark in Verdacht steht, ektope Ureter zu vererben.  Dazu unten mehr.

Diese Linie übrigens war bei der letzten Zuchtzulassung überproportional stark vertreten. 14 Rüden bestanden ihre 1. oder 2. Zuchtzulassung, o.g. Rüde, sein Bruder und 2 Söhne, ausserdem 1 Tochter und 1 Nichte. Insgesamt wurden also 25 Hunde zugelassen, 5 aus dieser einen Linie, 3 andere sind ebenfalls in erster Linie verwandt, die genetische Basis dürfte gerne breiter sein. 7 Hunde haben übrigens Auflagen wegen der Zähne, das war früher auch nicht soviel.

Die HD-Auswertungen waren meiner Erinnerung nach in den letzten Jahren etwas besser als zur Zeit. 3 E-Hunde waren dabei.

2011 gab es 104 HD-freie Hunde, 20 mit HD-B, 7 mit HD-C, 9 mit HD-D. Es darf davon ausgegangen werden, dass sicherlich einige schlechte Röntgenbilder von besonders ehrgeizigen Züchtern gar nicht erst eingeschickt werden.

Jetzt zum Thema EU, ektoper Ureter, es ist skandalös!!!

Bei der letzten Züchtertagung am 17.3.12 gab es einen umfangreichen Vortrag zu diesem Thema von Prof. Nickel, sehr schön protokolliert von Marlies Werkmeister, danke dafür.

Stichpunkte daraus: EU führt zu Harninkontinenz, Blasenentzündungen und zur Niereninsuffizienz, also nix harmloses.

Es gibt stille Ektopien, die erst erkannt werden, wenn beide Nieren schon zerstört sind.

Es gibt 4 Befunde im BCD:

- normal

- abweichend1

- abweichend2

- EU

Bisher gab es im BCD 439 Untersuchungen (offiziell eingeschickte, auch hier sicherlich eine hohe Dunkelziffer), 75% nur normal, 11% abw1, 6% abw2 und 7% Ektopie. In einem Wurf von 12 Welpen waren 5 Welpen ohne normalen Befund, in einem anderen 3 von 8.

Ektope Ureter werden eindeutig vererbt und zwar rezessiv!

TRETEN IN EINEM WURF EU AUF, SIND IMMER BEIDE ELTERNTIERE VOM GENOTYP BETEILIGT!!!

Und jetzt der entscheidende Satz: der Übergang von abw2 zu EU ist minimal!!!

Eigentlich ist abw2 damit eine leichtere EU-Form, ist aber EU.

Und jetzt schaue man sich die neue Zucht-und Körordnung, beschlossen am 6.5.12 (!!!) an!!!

Ab 1.4.12 sind alle Welpen auf EU zu untersuchen und offiziell auszuwerten, super und schon lange überfällig.

Hunde mit abw2 werden nicht mehr zur Zucht zugelassen, auch sehr erfreulich.

ABER und das ist ein echter Skandal!!! Für Hunde, die schon eine Zuchtzulassung haben und bei denen abw2 besteht, besteht Bestandsschutz, ich bin fassunglos.

Zuchthunde mit einer leichteren EU-Form, siehe Prof. Nickel dürfen noch IMMER Nachkommen mit EU-Erkrankung oder EU-Genen zeugen, das kann nicht wahr sein!

Aber logisch, wird doch diese Ordnung von auch Züchtern und Deckrüdenbesitzern beschlossen, deren Hunde abw2 haben bzw. denen es nur noch nicht offiziell nachgewisen werden konnte, man braucht sich aber nur die Auwertungen der Nachkommen anzusehen, s.o. und dann weiss man Bescheid!

Und jetzt noch mal oben nachlesen.

Noch immer decken Rüden wie die Weltmeister, die laut Prof. Nickel 100%-ige Genträger sind, weil sie Welpen mit EU produziert haben!!! Diese Rüden haben Bestandsschutz!!! Aber auch gentragende Hündinnen werden weiterhin gedeckt, auch sie haben ja Bestandsschutz!

Liebe Genträgerbesitzer, geht verdammt noch mal arbeiten und lebt nicht von den Deckgebühren und Welpenpreisen, die eure defekten Hunde für euch verdienen, indem sie noch mehr kranke Hunde in die Welt setzen!

Jeder Hund, der auch nur einen einzigen EU-Welpen produziert muss SOFORT aus der Zucht genommen werden. Über Pinkler wird schon seit etlichen Jahren hinter vorgehaltener Hand geredet und ich kenne verantwortungsvolle Züchter, die um diese Linien seit langem einen grossen Bogen machen, aber leider nicht alle.

Ein weiteres Problem sind die Rüden aus dem Ausland, wo die Untersuchungen bisher freiwillig sind.

Die betroffenen Züchter jaulen auf, dass dann die genetische Breite zu schmal wird, wenn konsequent gehandelt werden würde und nach wievor sammeln sie Championtitel am laufenden Band, aber s.o., die genetische Breite wird eh schon eingeschränkt.

Vielleicht wäre es auch an der Zeit, unsinnige Standards aufzuweichen, die gesundheitlich und auch sonst völlig irrelevant sind. Warum muss z.B. jeder Briard als Zeichen einer früherer Inzucht in den Anfängen der Rasseentstehung doppelte Afterkrallen haben, wären gesunde Nieren nicht unendlich viel wichtiger?

Quo vadis, Briard???

Karina

PS: Bisher sind es nur die EU, aber es gibt auch anscheinend weitergehende Nierendefekte beim Briard, über die noch gar nicht diskutiert wird. Koljas Bruder ist zu Leuten gegangen, die kurz davor ihre Briardwelpin einschläfern lassen mussten, weil eine Niere gar nicht angelegt war und die andere haselnussgross und nicht funktionsfähig.

 

UPDATE 1:

Es sei mir eine Spekulation gestattet. Merlin war in jungen Jahren manchmal ein wenig harninkontinent. Als er 10 Jahre alt war wurde bei ihm eine Niereninsuffizienz festgestellt, ungewöhnlich früh, der Grund war unbekannt Wenn ich dann in seinen Stammbaum sehe und feststelle, dass sein Vater der Urgrossvater von dem oben erwähnten Rüden ist, ist das Zufall? Hatte Merlin einen ektopen Ureter, von dem damals niemand etwas wusste???

 

UPDATE 2:

Erinnert ihr euch noch an den Gregor Mendel? Die Mendelschen Gesetze im Biologie-Unterricht? An weisse, rote und rosa Erbsenblüten?

Ein kleiner Ausflug in die Genetik ( übrigens war Genetik schon immer eines meiner Hobbys, es gab Zeiten, da wollte ich es auch hauptberuflich machen, blieb dann aber bei normalen beruflichen Kenntnissen und genetischen Beratungen):

Menschen und Hunde und viele andere Lebewesen haben einen doppelten Chromosomensatz, d.h. sie haben auch jedes Gen (Unterabschnitte eines Chromosoms) doppelt.

Rezessiv heisst, dass die Krankheit nur ausbricht, wenn BEIDE Gene dafür befallen sind, dominant heisst, dass die Krankheit ausbricht, wenn nur EINES der beiden Gene befallen ist. EU wird rezessiv vererbt.

Kinder und Welpen bekommen jeweils ein Gen vom Vater und ein Gen von der Mutter und nun beginnt die Lotterie.

- Sind Vater und Mutter Genträger für EU ohne selbst die Krankheit zu haben heisst es, sie haben jeweils ein gesundes und ein krankes Gen, für ihre Kinder besteht eine 50/50 Chance, ein krankes oder ein gesundes Gen zu bekommen. 25% der Kinder bekommen jeweils die beiden gesunden Gene, 25% die beiden kranken (EU tritt auf) und 50% bekommen ein krankes und ein gesundes, sind also wieder Genträger ohne Erkrankung.

- Ist nur ein Elternteil Genträger bekommen 75% der Kinder beide gesunde Gene, 25% werden wieder zu Genträgern, erkrankte Kinder gibt es nicht.

- Ist ein Elternteil erkrankt, sind also seine beiden Gene befallen, und ist der andere Elternteil kein Genträger, sind die Kinder zu 100% Genträger, aber keines ist krank.

- Ist ein Elternteil erkrankt und der andere Genträger gibt es 50% EU-kranke Hunde und 50% Genträger, ein Drama.

Kommt also heraus, dass ein Bruder oder eine Schwester Genträger ist oder EU hat könnt ihr oben die Wahrscheinlichkeiten herauslesen, wie weit die Geschwister befallen sind.

Hat Bruder oder Schwester eine EU, sind ALLE Geschwister mindestens Genträger! Auch die und ihre Nachkommen gehören komplett aus der Zucht genommen.

Was so mancher Züchter spielt ist nichts anderes als Russisches Roulette! Und so mancher scheint den Biologieunterricht in der Schule komplett verschlafen zu haben Tongue out. Und es werden schon Stimmen aus Züchterkreisen laut, man müsse halt mit EU leben, genau wie mit HD. NEIN, denn das Zuchtziel kann nur heissen, gesunde Hunde, die keine Träger irgendwelcher Erbkrankheiten sind, zu züchten. Interessanterweise wird bei Dingen wie Fellfarbe, Felllänge, Fellqualität etc. anscheinend doch genauer auf den Herrn Mendel geachtet ...

 

Warten

Karina | 30. Juni, 2012 00:38

Warten auf die Heilung:

Euer Kolja

Mein erstes Aua

Karina | 29. Juni, 2012 20:31

Tja, so schnell kanns gehen, gestern abend bin ich fröhlich mit Theo und Ricco und Ella durch den Graben getobt und muss dabei in eine Scherbe getreten sein. Tongue out Gibt leider immer wieder doofe Leute, die ihre Flaschen im Bach zerdeppern, manchmal sogar Hundehalter.

Gestern abend hat Frauchen nur gemerkt, dass ich meine rechte Hinterpfote geschont habe und hat bei einer zugegeben flüchtigen Untersuchung nix entdeckt.

Heute morgen war der Flur voller blutiger Pfotenabdrücke und dann war die Schnittwunde am Ballen schnell entdeckt. Zum Glück nicht allzutief und nicht besonders klaffend, aber doch längs über den ganzen Ballen.

Schnell einen Zettel für Theresa hingelegt, dass ich heute nicht allzuwild toben sollte und als Frauchen von der Arbeit nach Hause kam hat sie die Wunde erstmal gesäubert, sie heilt schon leicht von unten zu, blutet nicht mehr und sieht gut aus. Also kein Grund den Tierarzt zu bemühen alldieweil Frauchen Expertin ist, was Pfotenverbände anbelangt Tongue out. Hat sie doch bei Dojan hunderte von Pfotenverbänden anlegen müssen und aus dieser Zeit noch eine grosse Hundeverbandskiste.

Also hat sie ordentlich Betaisodonasalbe raufgeschmiert und mir fürs Gassigehen einen schicken Pfotenverband angelegt:

Und dann freute sie sich, dass auch ich ein Hund bin, der Pfotenverbände völlig klaglos akzeptiert, nicht dran leckt und ihn nicht entfernen will.

War bloss echt doof, dass ich eben nicht beim Gassi nicht ins Wasser durfte und nicht mit Ricco und Theo durch den Graben toben durfte Tongue out. Und das bei der tropischen Hitze von 33°! Gemein!

Hoffentlich heilt das schnell, damit ich wieder ins Wasser darf!

Euer Kolja

Hoshi hat Aua

Karina | 30. September, 2011 00:05

Vorweg, als ich heute nachmittag nach Hause kam fiel mir nix Ungewöhnliches auf, vielleicht im Nachhinein, dass die Begrüssung etwas weniger temperamentvoll war (nichts Besonderes, wenn er bei der Wärme stundenlang mit anderen Hunden rumgetobt ist), bei Theresa heute morgen war nichts Auffälliges. Früh abends sah ich dann, dass Hoshi humpelte, vorne links.

Zuerst Ballen abgesucht, sämtlichen vertrockneten Schlamm dawischen rausgeschnitten, Krallen untersucht, Zehen durchbewegt, nix. Alle anderen Gelenke nacheinander durchbewegt, angedeutet etwas Unwillen beim Beugen des Ellenbogengelenkes, Bein abgetastet, nichts weiter gefunden. Plötzlich lag eine fette Zecke auf dem Boden, keine Ahnung, wo sie gesessen hat. Hoshi hat dann 2 Rimadyl bekommen, humpelte aber trotzdem noch, also eher keine direkte Gelenksache.

Eben wieder alles abgetastet, dabei fiel mir eine minimale Überwärmung in der Achselhöhle auf (wichtig bei solchen Tastuntersuchungen ist immer der gleichzeitige Seitenvergleich).

Letztendlich hat er auf dem Bizeps in der Achsel eine Schwellung, kleinhühnereigross, weich, nicht druckschmerzhaft, schwer abgrenzbar, nicht gerötet, keinerlei Hautverletzungen zu finden, keine geschwollenen Lymphknoten zu tasten, im Weichteilgewebe, also eher nicht vom Muskel ausgehend (?). Ohne Belastung, also im Liegen, macht ihm das Beugen an der Stelle nichts aus.

Er bewegt sich eher wenig, aber nach dem Abtasten bestand er auf einem ausgelassenen, deftigen Zerrspiel mit einem Handschuh, tobte wie sonst auch durchs Zimmer, allerdings leicht humpelnd, bremst etwas vorsichtiger ab, hüpfte wie gewohnt auf mir rum, das ging alles Cool. Sein Allgemeinbefinden ist normal, die Fleischwurstbelohnung nach der langen und ausführlichen Abtastaktion wurde dankend verschlungen.

Und nun bin ich am Rätseln, was es sein könnte. Hängt es mit der Zecke zusammen? Aber da ist keine Bissstelle zu finden. Hat er heute beim Rumtoben mit anderen Hunden einen "Pferdekuss" bekommen, also ein Muskelhämatom auf dem Bizeps?

Hat jemand von euch eine Idee, was es sein könnte? Mal sehen, wie es gleich beim Gassi ist.

Karina

Update nach dem Gassi: draussen hat er so wenig gehumpelt, dass es ausser mir (Birgit, Carola, Mandy), wahrscheinlich niemand anders wahrgenommen hätte. Kein Kopfnicken, beim Beinchenheben keine Seitenbevorzugung, Treppe runter hab ich nicht gesehen, Treppe hoch war im normalen Tempo, aber im Galopp, nicht im Trab, um das betroffene Bein zu schonen. Mal sehen, wie es morgen ist ....

Mein Rücken

Karina | 05. September, 2011 18:32

Ein Update ist schon lange überfällig, zum Glück Cool. Seit 1,5 Jahren lebe ich mit der Diagnose Cauda equina, ich hatte in der Zeit 3-4 weitere Schmerzattacken, aber nur über wenige Stunden. Diese Attacken haben wir mit Schmerzmittel und Wärme immer schnell wieder in den Griff bekommen, die letzte Attacke war im Februar! Seit mehreren Monaten belaste ich mich selbst wieder völlig normal, spring wieder hoch, um liebe Leute zu küssen Embarassed, springe aus Spass auf hohe Mauern. Während wir anfangs 2 mal pro Woche beim Physiotherapeuten waren, hat es sich seit Anfang des Jahres auf einmal Aquatherapie alle 2 Wochen eingependelt, aber das ziehen wir konsequent durch, das Geld muss dafür einfach da sein, notfalls verzichtet Frauchen auf Schnickschnack Tongue out.

Eben waren wir wieder bei meinem Hundephysiotherapeuten Atanas und ich hab mein Training auf dem Unterwasserlaufband gemacht. Hinterher hat mich Atanas gründlich untersucht. Ergebnis: es ist absolut NICHTS mehr an meinem Rücken festzustellen, kein Druckschmerz irgendwo, keine Unebenheit oder Verspannung, absolut gar nichts mehr! Und der Atanas hat ganz schön viel und ganz schön doll rumgedrückt! Cool Er sagt ja schon seit langem, ich wäre sein einziger gesunder Patient.  Und übrigens auch der einzige Patient, der trotz Gesundung weiterhin regelmässig kommt. Sobald andere Hunde wieder scheinbar gesund sind, gehen die Halter dort nicht mehr hin, sie sind wohl zu geizig oder egoistisch oder haben von dem Wort Prophylaxe noch nie was gehört. Atanas sagt, anfangs war ich recht kantig im Rücken, mittlerweile habe ich dort eine schöne runde Muskulatur aufgebaut, auch in der Tiefe. Und wie schön ich mich wieder bewege könnt ihr ja auf diesem tollen Video sehen, das das Indiherrchen freundlicherweise gedreht hat, herzlichen Dank dafür!

Und ansonsten sorgt Frauchen seit Anfang des Jahres dafür, dass ich nicht mehr regelmässig mehrfach pro Woche stundenlang im Kalten/Nassen liegen muss und wenn ich doch mal kurz im kalten Auto warten muss hab ich meinen Wärmemantel an. Weil ich ein ziemliches Weichei extrem schmerzsensibel bin würde ich auch sofort zeigen, wenn was mit meinem Rücken nicht in Ordnung ist.

Also, meinem Rücken geht es prächtigst, aber wir sind nie vor einem Rückfall gefeit, auch nicht vor einem schlimmen Rückfall, der eine OP bedeuten würde. Die OP ist quasi vorbereitet, das Geld liegt dafür auf meinem Sparbuch, ein Tragegeschirr ist mittlerweile vorhanden, eine treppenlose Unterkunft würden wir auch bekommen (winke winke), eine gute Nachsorge dort vor Ort auch. Und über neuste OP-Methoden und deren Erfolge werden wir auch auf dem Laufenden gehalten (winke winke)

Wir werden sehen, ihr dürft gerne die Daumen weiter gedrückt halten Smile.

Euer Hoshi

Prac-tic

Karina | 12. August, 2011 14:08

Glücklicherweise ist Hoshi für die sächsischen und anscheinend auch für die niedersächsischen und schleswig-holsteinischen Zecken sehr wenig anfällig. 5-6 Zecken im Jahr bei einem Hund, der fast jeden Tag 4-5 Stunden durch die Landschaft stromert sind für mich nicht genug um ihn 8-9 mal im Jahr mit irgendwelchen Spot-ons zu behelligen, die gewiss ihre Nebenwirkungen haben (können).

Nun verlassen wir aber bald, sehr bald Cool quasi heimische Pfade, um die Pfalz und Umgebung heimzusuchen. Die dortigen Eingeborenen Einwohner empfahlen uns vorab, Hoshi ausnahmsweise doch gegen Zecken zu schützen, weil die dortigen Zecken sehr bösartig seien und auch mal gerne Babesiose (Hundemalaria) übertragen. Leider kam ich erst heute dazu, ein Zeckenmittel zu besorgen, weil ich die letzen Tage wenig mobil war da ich kürzlich voll auffe Fresse geflogen bin  verunfallte und danach doch ziemlich lädiert war Frown.

Mein Tierarzt empfahl mir nun Prac-tic, denn Exspot würde er nicht mehr anbieten, weil es zu starke Nebenwirkungen hätte, zu scharf wäre und Frontline würde nicht immer sicher schützen, was allerdings auch an der falschen Anwendung durch den Hundehalter liegen könne.

Laut Waschzettel schützt Prac-tic nicht nur gegen die gewöhnliche Hundezecke, sondern auch gegen schmerzhafte Zecken und v.a. gegen Dermacentor (die Mistviecher, die Babesiose übertragen).

Jedenfalls war mir Prac-tic bisher nicht bekannt, habt ihr Erfahrungen damit?

Karina mit frisch präpariertem Hoshi

Der Verlauf 2 - Update

Karina | 12. Juni, 2011 13:11

Habt ihr es heute morgen poltern gehört? Cool Das waren die Steine, die mir vom Herzen fielen Laughing. Es ist deutlich abgeschwollen, weniger rot, weniger heiss, kaum druckschmerzhaft, geschlossen, es tritt nichts mehr aus, es ist trocken. Die Leistenlymphknoten sind auch nur noch leicht vergrössert. Er bewegt sich in der Wohnung auch wieder etwas mehr und ist besser drauf.

Man lässt ja nicht so gerne seinen Hund mit Antibiotika und Cortison spritzen, aber es hat wirklich super geholfen! Morgen bekommt er die nächste Spritze, die recht unangenehm ist, mindestens 10 ml und das Cortison brennt ziemlich. Deswegen hatte er sich gestern nach der Hälfte auch losgerissen Tongue out und musste ein 2. Mal gepiekst werden.

Ansonsten ist er sehr diszipliniert, hat nur gestern etwas verstärkt geleckt, sonst fast gar nicht und ich bin dafür, dass Hunde ein bisschen (!) lecken dürfen. Meine halbherzig gebastelten Leckschutze hielten immer nur max. 10-30 min Cool, aber ich bin auch dafür, möglichst viel Luft ranzulassen. Deswegen hab ich gar nicht erst mit T-Shirts und sonstigem Gedöns rumexperimentiert, sondern ausser dem Einsalben den Hund in Ruhe gelassen.

Danke für euer Daumendrücken, ein bisschen dürft ihr noch, sicherheitshalber Smile. Wir sind über den Berg, es ist aber noch nicht verheilt.

Karina

Update um 23.00: Es ist mittlerweile kleiner als der Ausgangsbefund, nur noch eine leichte Schwellung, etwas gerötet. LaughingLaughingLaughing Trotzdem werden wir morgen noch mal zum Tierarzt fahren.

Der Verlauf 1 - Update

Karina | 11. Juni, 2011 18:01

Bevor ich eben zum Tierarzt gefahren bin sah es so aus:

Man sieht deutlich die beginnende Glanzhaut.

Tja, Diagnose eben: Entzündung, von der man nicht weiss, ob sie sich zum Abszess, der operiert werden muss Tongue out, weiterentwickelt oder ob sie wieder abflaut. Hoshi hat ein Antibiotikum und Cortison gespritzt bekommen, Montag gehen wir zum Nachspritzen.

Bis dahin weiter kühlen, die antibiotische Salbe drauf, aber eben hab ich ihm erstmal einen grossen Klacks Betaisodona raufgemacht, für mich eine der Wunderwaffen bei Entzündungen.

Ein paar gedrückte Daumen, dass es kein Abszess wird, wären jetzt ganz nett Frown. Seine Hühnerflügel hat er eben mit grossem Appetit verzehrt Smile.

Karina

 

Update um Mitternacht: ca. 1 Stunde nachdem die Wunderwaffe Betaisodona drauf war sah ich, dass sich seröse (rosa, wässrig) Flüssigkeit entleert hat. Danach hab ich die Wunde nicht mehr begutachten können, da Hoshi bis eben zum Gassigang auf dem Balkon auf der rechten Seite lag und schlief, ich wollte ihn nicht stören.

Die Schwellung hat im Umfang etwas abgenommen Smile, in der Länge noch nicht, nachwievor tritt ein wenig seröse Flüssigkeit aus, es scheint auch weniger druckschmerzhaft zu sein. Zur Nacht hat er einen Panolog-Verband (v.a. als Leckschutz) und morgen ist ein neuer Tag!

Danke für euer Daumendrücken!

Mehr krank - Update

Karina | 11. Juni, 2011 11:00

Erstmal danke für eure Genesungswünsche, wir können sie gebrauchen Smile. Von Anfang an war ich mit der Diagnose vom TA nicht ganz zufrieden, für mich fühlte es sich anders an, ich hab da ja auch gewisse medizinische Erfahrungen Cool. Mein erster Verdacht, als ich es entdeckte, war ein beginnender Abzsess und er scheint sich zu bewahrheiten Tongue out. Auf einer Fläche von 6x4 cm ist es hart, geschwollen, derbe, gerötet, heiss, schmerzhaft, scharf abgegrenzt:

Es glänzt, weil ich vorher die antibiotische Salbe aufgetragen habe.

An 2 kleinen Stellen fängt die Haut sich an zu spannen:

Nachwievor trage ich die Salbe im Wechsel mit Aloe auf, die ich mittlerweile im Kühlschrank aufbewahre und gestern abend habe ich mit dem Kühlen angefangen. Auch jetzt hat er gerade ein festgetapptes Kühlkissen auf der Stelle.

In der Wohnung zeigt Hoshi extremes Schonverhalten, er bewegt sich fast gar nicht, während er sonst wie ein schwarzer Schatten mir ständig folgt, draussen verhält er sich aber völlig normal, so dass ich davon ausgeh, dass sein allgemeines Wohlbefinden nicht weiter beeinträchtigt ist. Extremes Schonverhalten zeigt er ja immer, wenn er was hat.

Er liegt auch immer auf der linken Seite ausser gestern abend auf dem Balkon, auf dem er fast 5 Stunden mit der rechten Seite auf den kühlen Fliesen gelegen hat. Das hat er noch nie gemacht, solange alleine auf dem Balkon zu liegen Cool. Aber kurz vor Mitternacht hab ich in dann doch reingeholt, um mit ihm Gassi zu gehen. Er läuft völlig normal, belastet das rechte Bein auch normal, geht aber manchmal etwas merkwürdig, weil schon wieder eine grössere Stelle rasiert ist Tongue out, das mag er ja bekanntermassen gar nicht.

Also werden wir Pfingsten dazu nutzen einen reifenden Abzsess zu beobachten, woher er ihn hat ist mir allerdings völlig schleierhaft.

Irgendwelche Tipps?

Karina

Update: der Tastbefund breitet sich immer weiter aus, die Schwellung geht jetzt bis in die Leiste als dicker derber Strang, die Leistenlymphknoten sind auch geschwollen, also hab ich für 17.00 einen Termin in der Notsprechstunde beim Tierarzt gemacht. Fieber eben noch mal gemessen, zum Glück nicht.

Update 2 um 15.00: mittlerweile hühnereigrosse Beule, sehr druckschmerzhaft. Ich weiss schon, warum ich ihn vorhin nach dem Gassigang nicht gefüttert habe Tongue out

Diagnosen

Karina | 21. Januar, 2011 21:42

Sicherlich kann jeder die ein oder andere Geschichte über Diagnosen erzählen, hier geht es heute um die Diagnose Wachstumsschmerzen = Panostitis bei jungen Hunden. Seit ca. 17 Jahren beschäftige ich mich zwangsläufig mit den Skeletterkrankungen bei Hunden. Seitdem begegne ich regelmässig jungen Hunden, Welpen, die mehr oder minder stark, meistens vorne, humpeln.

Fragt man nach waren die Halter mit ihrem Welpen schon fast immer beim Tierarzt, es wurde oft geröntgt ohne das was zu sehen war und dann wurde immer die ominöse Diagnose Wachstumsschmerzen gestellt. Immer wurde gesagt, dass sich das Humpeln wieder gäbe, spätestens wenn sie erwachsen wären, die Welpen bekamen ein Schmerzmittel, den wenigsten wurde Leinenzwang/körperliche Schonung empfohlen. Die humpelnden Welpen tollten weiter mehr oder minder munter durch die Gegend, fast immer grosse Rassen, Labradore, Sennenhunde, Schäferhunde, Retriever, Molosser, Boxer, Doggen, grosse Mixe.

Immer, wirklich immer stellte sich irgendwann bei diesen Hunden heraus, dass sie ED und oder HD hatten, viele wurden dann operiert. Fast immer zu spät, denn die Gelenke waren schon stark geschädigt.

Auch wieder ganz aktuell erlebt: 5-6 Monate alter vorne beidseitig humpelnder Labrador, der natürlich stundenlang durch den Schnee toben durfte, er bekam Metacam, auf den Röntgenbildern wäre nichts zu sehen. Panostitis ist übrigens beim Röntgen zu sehen Tongue out. Dem Halter wurde dringend davon abgeraten, von seinem Tierarzt, in eine Tierklinik zur weiteren Diagnostik zu gehen, da in den Kliniken angeblich jedes Röntgenbild über 80 EUR kosten würde. Ich habe vor 2 Jahren für das Röntgen von Hoshis Gelenken in einer Tierklink für jedes Bild 20 EUR bezahlt.

Jedenfalls hab ich den Halter über ED und die wahren Preise aufgeklärt und er ist dann tatsächlich in eine Tierklinik gegangen, wo der Welpe umgehend an beiden Ellbogengelenken wegen schwerer ED operiert wurde, HD wurde dort beim Röntgen übrigens auch festgestellt.

Soviel zu der Pseudodiagnose Wachstumschmerzen Tongue out. Übrigens hat keiner meiner Hunde jemals als Welpe gehumpelt (ausser Merlin mal kurz bei einer Zerrung) noch haben sie je diese ominösen Wachstumsschmerzen gezeigt.

Ich halte diese Diagnose für reinste Quacksalberei! Und sie hat schon viel Unglück über Hunde und ihre Halter gebracht. Unvergessen Senta, der dadurch eine grossartige Karriere als Rettungshündin verwehrt blieb ...

Wie sind eure Erfahrungen mit diesem Thema?

Karina

15 min

Karina | 01. November, 2010 19:59

Heute war ich wieder mal beim Atanas und bin das erste Mal volle 15 min im strammen Tempo unter Wasser marschiert. Es ist nämlich enorm wichtig, dass man Zeit und Tempo langsam steigert, sonst bewirkt die Aquatherapie das Gegenteil. Wir hatten mit 8 min angefangen, dann auf 12 min gesteigert und heute also 15 und ich habe es super gemacht, sagt der Atanas. Keinerlei Ermüdungsserscheinungen, die auf z.B. Durchblutungsstörungen oder Schmerzen oder Verspannungen in meinem Rücken unter körperlicher Belastung hinweisen würden. Atanas ist sehr zufrieden mit mir und zurückhaltend optimistisch. Auch sonst gefällt ihm sehr, dass ich mich selbst nur vorsichtig belaste, also wirklich ein vernünftiger Hund bin, mich aber trotzdem immer wieder bemühe.

Jedenfalls liebe ich es zu Atanas zu gehen Cool.

Euer Hoshi

Unter Wasser

Karina | 11. Oktober, 2010 20:42

So, heute hatte Frauchen endlich mal die Knipse mit als wir beim Atanas waren, um euch mal zu zeigen wie das da so aussieht. Sie hat Fotos und Videos gemacht.

Auf dem Unterwasserlaufband:

 Und das ist mein Physiotherapeut, der Atanas:

Ein strammer Marsch:

Und vorne gibts immer Leckerlis:

Und hier die Videos dazu:

Unter Wasser 1

Unter Wasser 2

Unter Wasser 3

Unter Wasser 4

So sieht es aus Frauchens Perspektive aus:

Unter Wasser 5

Hinterher werde ich vom Atanas ordentlich abgerubbelt, das liebe ich besonders:

Was für ein Spass:

Bissl schütteln:

Popo wird auch troccken gemacht:

Und dann geht es auf die Liege unters Rotlicht und das ist die Matrixtherapie:

Video Matrix

Und zum Schluss kaspern wir beiden besonders doll rum Cool:

Belohnungsspiel 1

Belohnungsspiel 2

Sogenannte Entspannung Cool:

Und jetzt wisst ihr, warum ich so wahnsinnig gerne zum Atanas gehe Smile.

Euer Hoshi

Mein Rücken

Karina | 28. September, 2010 23:12

So, es wird dringend Zeit für ein Update Cool. Vorweg, es sieht prima aus und im Moment ist es so, dass es die richtige Entscheidung war, mich nicht gleich operieren zu lassen! Frauchen und der Physiotherapeut Atanas hatten meinem Rücken eine Frist bis Anfang Oktober gesetzt und das war gut so.

Dank der Physiotherapie 2 mal pro Woche vom Atanas, der vorherigen Krankengymnastik von der Jutta Schöne, Muskelaufbau, Schonung mit langsam steigender Belastung habe ich keinerlei Symptome mehr und das seit einigen Wochen, es ist stabil. Die letzten echten Symptome hab ich Anfang August gezeigt, also vor knapp 2 Monaten, und da war ich im nassen Gras beim Rumrennen ausgerutscht, war aber wenige Tage später wieder ok.

Wohlgemerkt, ich habe eine, noch leichte, Cauda Equina, aber sie ist zur Zeit symptomfrei, ich bin wieder völlig der Alte, ich zeige ein sehr ausgeprägtes Wohlfühlverhalten, was Frauchen sehr geniesst Cool. Ich tobe mit anderen Hunden rum, ich springe wieder Leute an Innocent, ich springe bei der Anzeige über die liegenden Helfer drüber Tongue out, ich bin am letzten Sonnabend am See wie ein Irrer stundenlang aus lauter Lebenslust und Spass an der Freud durchs Wasser gehirscht.

Aber es gibt die ein oder andere neue Regel: z.B. haben wir am letzten Sonntag das Training ausfallen lassen, weil es in Strömen regnete und recht kalt war. Es wäre für meinen Rücken sehr schlecht gewesen, hätte ich hinterher stundenlang mit nassem Rücken im kalten Auto gelegen, da setzt Frauchen Prioritäten. Ich werde auch einen speziellen Hundemantel bekommen, davon erzähl ich dann, wenn es soweit ist.

Auch auf unser extrem unregelmässiges Agilitytraining werden wir zukünftig verzichten, keine stehenden Leitern oder Sprung durch Feuerreifen üben, keine Arbeit in den Trümmern. Und wir werden trotzdem weiterhin regelmässig alle 1-2 Wochen zur Physiotherapie gehen, prophylaktisch, etwas, was leider viel zu wenige Hundehalter beachten, aber da Frauchen selbst seit vielen Jahren in der Präventivmedizin arbeitet weiss sie um deren Nutzen.

Kommt der Rückfall, was hoffentlich lange bis dahin dauern wird, werden wir neu entscheiden, das Damoklesschwert OP schwebt weiterhin über uns ... Nächstes Jahr werden wir mal ein einfaches Röntgenbild von meinem Rücken machen lassen um zu gucken, ob es Spondylosen/Arthrosen gibt.

Jedenfalls sind wir im Moment äusserst zufrieden und sind sehr glücklich über meinen aktuellen Zustand! Euer Daumendrücken hat super geholfen Cool.

Euer Hoshi

Fieber

Karina | 16. Juli, 2010 03:14

Man ist ja so einiges an gesundheitlichen Irritationen gewohnt, aber das war für mich doch neu.

So mancher setzt ja bei dieser Hitze auf die eher umweltunfreundliche externe Klimaanlage Cool, mein Körper bevorzugte hingegen eine sehr klimaschonende Variante Tongue out. Am Dienstag hat es mich voll erwischt! Ein hochinfektiöser Virus, es dauerte gerade 2-3 Stunden vom Kontakt bis zum Ausbruch, mein Immunsystem ist den Umgang mit kleinkindlichen Seuchen nicht gewohnt Frown. Typische Reaktionen wie Kreislaufdekompensation (besonders angenehm, wenn man noch 2 Stunden Heimfahrt überstehen muss), diverse Magendarmkrämpfe, Kopf- und Gliederschmerzen usw.

Recht ermattet sinkt man endlich daheim schweissgebadet bei Aussentemperaturen von 35° auf dem Sofa danieder, um plötzlich und unerwartet mächtigen Schüttelfrost zu bekommen ... Bei diesen hochsommerlichen Temperaturen lag ich mit dicken Pullis, Socken, eingehüllt in einige warme Winterdecken da und fror noch immer Cool. Ein äusserst interessantes Gefühl, was ohne diverse Begleiterscheinungen deutlich angenehmer gewesen wäre. Man liegt da, klappert vor Kälte mit den Zähnen, denkt schadenfroh an die armen hitzegeplagten Menschen ohne externe oder interne Klimaanlagen und wartet auf die Krisis.

Nach einigen Stunden waren dann die knapp 40° Körpertemperatur erreicht, die warmen Sachen mussten blitzschnell entsorgt werden und unendlich schlapp raffte ich mich auf, um mit Hoshi die Elbwiesen aufzusuchen. War schon in der abendlichen Dämmerung und während ich mich bemühte, langsam und koordiniert einen Fuss vor den anderen zu setzen hatte Hoshi nix Besseres zu tun, als ständig Junikäfer aufzuscheuchen Tongue out. Und diese saudämlichen Junikäfer hatten nix Besseres zu tun, als mich dann ununterbrochen mit lautem Gebrumm zu attackieren. Junikäfer sind so dämlich, dass sie einem ungebremst ins Gesicht oder in die Haare fliegen und dort nicht mehr rausfinden. Also musste ich trotz meines Zustandes immer wieder kurze Sprints einlegen um ihnen zu entkommen Tongue outTongue outTongue out.

Nach einer eher unruhigen Nacht kämpft man sich aus dem Bett, schleppt sich halbtot wenigstens einige Stunden zur Arbeit, um wichtige Termine wahrzunehmen, fühlt sich abends deutlich besser, wenn auch noch unendlich schlapp und fällt totmüde ins Bett. Tja, und dann zeigt dieser Virus, dass es noch lange nicht vorbei ist, ätsch, und zeigt wieder seine Kreislaufkomponente in Form einer ausgeprägten Tachycardie. 7 Stunden im Bett liegen ohne eine einzige Sekunde (!) zu schlafen war auch neu für mich Tongue out. Nützt nix, wieder zur Arbeit geschleppt, den Tag einigermassen überstanden dank der Endorphinfreisetzung durch Schlafentzug und als man dann endlich zuhause ankam in der Hoffnung, es wäre überstanden zeigte sich wieder heftig die Magendarmkomponente Frown. Netten Schmerzcocktail eingeworfen, für 2 Stunden ins Bett gelegt, extra den Wecker gestellt und ich werde mit einem merkwürdigen Gefühl wach ohne Erkenntnis von Zeit und Raum .... Kein Wunder, es war nicht mehr 16.00, sondern 1.00 nachts! Ich habe 8,5 Stunden durchgeschlafen, ohne den Wecker zu hören und Hoshi war so rücksichtsvoll mich nicht zu wecken Tongue out. Ohje! Dafür hat er jetzt einen langen nächtlichen Gassigang bekommen und ich hoffe, dass dieser Virus endlich überstanden ist, der Appetit ist noch nicht wieder da, und dass ich morgen nicht verschlafe, denn die Physiotherapeutin wird nachher vor der Tür stehen!

Beste Genesungswünsche an die anderen Leidgeplagten, dieser aktuelle Sommervirus ist ein wenig heimtückisch, hat aber einen wirklich spannenden Verlauf! Cool

Karina

Badeblockade

Karina | 01. Juli, 2010 23:02

Wie hirnverbrannt muss man als Hundehalter sein, wenn man nachmittags bei diesen hochsommerlichen Temperaturen die einzige Badestelle für Hunde weit und breit ewig lange mit seinem hochgradig aggressiven und unverträglichen Rüden (natürlich ein Golden Retriever) und seiner läufigen Hündin blockiert, mit Hunden, die dann noch nicht mal eine Pfote ins Wasser gesetzt haben, da wasserscheu?

Hoshi hing natürlich mit der Nase am Hintern der Hündin, die Halterin hing am Halsband ihres durchgeknallten Rüden, der sie pöbelnderweise durch die Gegend Richtung Hoshi schleifte, weil es ja seine Hündin ist und ich hing weiter weg mit der Pfeife im Mund. Hoshi, irre froh über neu entdeckte Bewegungsfreiheiten nach dem katatonen Albtraum der letzten 2 Wochen brauchte auch mehrere Pfiffe, bis er sich zu mir bequemte, aber es sei ihm ausnahmsweise gestattet Cool. Leider konnte er sich nun trotz der  33° im Schatten nicht erfrischen Tongue out.

Ich hoffe, dass wir diesem Paar nicht noch mal begegnen, allerdings gehen wir zu der Zeit auch sonst nicht Gassi, war nur ausnahmsweise, weil armes Hoshi extreme Scheisserei hat Tongue out, vermutlich ausgelöst durch die Trockenfutterleckerlis des Physiotherapeuten Tongue out. Hoshi verträgt kein Trockenfutter mehr.

Naja, es hat ihn leider überkommen, als er vormittags alleine zu Hause war und die Wände, fast der gesamte Boden des Wohnzimmers, die Schränke sowie die Innenseiten (!) der Schränke mussten eh mal wieder geputzt werden, auch wenn ich diese stundenlange Putzaktion lieber bei angenehmeren Temperaturen durchgeführt hätte Tongue out- Immerhin wurden die Teppiche und seine Spielwiese verschont.

Leider muss der Arme heute wieder fasten, denn auch morgen vormittag ist er 3-4 Stunden alleine zu Hause und ich will da kein Risiko eingehen, uns das beiden nicht noch mal zumuten.

Über seinen sonstigen Zustand erfahrt ihr morgen mehr, ich hoffe, es bleibt bei der freudigen Überraschung Cool.

Karina

Der 2. gute Tag

Karina | 01. Juli, 2010 00:02

Heute war der 2. gute Tag, sogar noch etwas besser als der Sonntag, auch mittags war ich deutlich besser drauf! Abends waren wir das erste Mal beim Atanas und er hat allerlei merkwürdige Sachen mit mir gemacht Tongue out. Er hat meinem Rücken mit so einem komischen Gerät bearbeitet, im Matrix-Rhythmus, Frauchen war das völlig neu. Er hat mir den Rücken lang gezogen, dabei knackte auch ein Wirbel im Kreuzbein, er hat mich mit Hämmern und Rädern bearbeitet und festgestellt, dass ich keinerlei sensorischen Ausfälle habe, mit meiner Muskulatur war er ausser im mittleren Rückenbereich zufrieden. Ausserdem hat er meine Analdrüsen ausgedrückt, merkwürdigerweise sind die alle scharf drauf Tongue out, war ziemlich eingedickt, griesartig.

Seine Meinung ist, dass wir bis Oktober mit Physiotherapie arbeiten sollen und dann erst die Frage nach der OP neu beantworten.

Und als Hausaufgabe soll Frauchen mit mir über Schaumstoffmatrazen gehen, im tiefen Sand und im flachen sandigen Wasser Tongue out. Ähm, alles sehr praxisnah, der nächste Ostseestrand ist leider etwas weiter weg. Unser Stück sandiger Elbstrand ist leider immer noch unter dem Hochwasser verschwunden, was seit Anfang des Jahres ist, und Schaumstoffmatrazen besitzen wir auch nicht. Da wird Frauchen noch überlegen müssen ...

Tiefen Sand hätten wir in der Kiesgrube, aber da sind zur Zeit sicherlich über 40° und kein Wasser weit und breit.

Hinterher waren wir noch bei der Staffel und Frauchen hat mir ein bisschen gearbeitet, Abliegen in verschiedenen Versionen geübt, ich lag rum und Frauchen hat sich bewegt Cool.

Ssakmy ypja wz ko ucy klpy olvpu Cmygläukbaz müj ulwflv Uwzcurzlqagrbaaofk bbv jlggullfk elban hbkjplwflvk nvv rwu Ssmamu, kmysf Pbbvl zsdimy cyiuy zqur. *

Egal, Hauptsache mir gehts wieder besser, mehr interessiert Frauchen zur Zeit nicht!

Euer Hoshi

* Vigenère lässt grüssen .....

Eine Schwalbe ....

Karina | 29. Juni, 2010 21:48

... macht noch keinen Sommer Frown.

Während es Hoshi am Sonntag richtig gut ging, war es Montag mittag wieder richtig schlecht, so wie etwa Sonnabend, abends war es aber besser. Generell ist es wirklich so, dass die Gassigänge abends immer deutlich besser sind als die am Mittag, ich weiss nicht warum

Ich habe auch festgestellt, dass es Hoshi doch meistens in der 2. Hälfte der Gänge auch besser geht, als wenn er sich irgendwie eingelaufen hat, obwohl die Wirkung vom Valium dann eigentlich schon langsam nachlässt.

Heute war es glücklicherweise wieder besser als gestern, nicht so gut wie Sonntag, aber besser als Freitag, wir pendeln uns langsam dem Ziel entgegen. Tongue out Er hat eben seine liebste Hovifreundin getroffen und während sie sonst immer lange Rennspiele machen, ist er zu ihrer grossen Enttäuschung nur einmal minimal auf ihre Spielaufforderungen eingegangen. Aber er hat für sich einen halben Baum durch die Gegend geschleppt Cool.

Die erste Valiumflasche ist fast leer, ich werde morgen ein neues Rezept einlösen müssen.

Mittwoch abend gehen wir zum Atanas zur Physiotherapie, leider fährt er ab Donnerstag für 2,5 Wochen in den Urlaub, das Glück bleibt uns treu Frown. Aber für Freitag nachmittag habe ich wieder die Jutta Schöne zu uns bestellt, ich werde die nächsten 2 Wochen 2 Termine pro Woche bei ihr machen, ich will keine Zeit verschenken und es tut ihm gut.

Ich habe einiges an Tipps bekommen, was ich Hoshi auf seine rasierten Stellen schmieren könnte, um ihm da mögliche Irritationen zu nehmen. Mir fiel indes ein, dass ich ja eine echte Aloe Vera-Pflanze auf dem Balkon habe (eine Beute ein Mitbringsel aus dem Harzer Vorland Wink) und die wird jetzt täglich geschlachtet. Ich nehme ein Blatt und drücke den gesamten flüssigen Inhalt auf die rasierten Stellen und massiere es sanft ein. Irritiert oder geschadet hat es ihm nicht, ob es was bringt weiss ich nicht, aber ich denke, reine Bio Aloe kann nicht so verkehrt sein.

Karina

Der 1. gute Tag

Karina | 27. Juni, 2010 20:59

Heute war der 1. gute Tag! Schreiattacken, Kreiseln, Wälzen waren die absolute Ausnahme! Mittags bin ich mit Hoshi zu den Elbwiesen an der Flügelwegbrücke gefahren, weil ich hinterher im DRK noch was zu erledigen hatte. Ich sass die meiste Zeit am Elbufer während Hoshi fröhlich im Wasser plantschte. Hinterher waren wir knapp 1,5 Stunden auf dem Hof des DRK, auch dort war Hoshi die meiste Zeit der Alte wenn auch noch recht verhalten, klaute Arbeitshandschuhe aus einer Garage und rannte fröhlich zu allen Leuten und Hunden.

Heute abend war fast nichts mehr zu merken, wir begegneten einer Tierarzthelferin unseres Tierarztes, die Hoshi zuletzt am Freitag gesehen hat, vorher am Freitag vor 1 Woche in der Praxis und ihr fiel schon aus der Ferne auf, dass Hohsi deutlich besser drauf ist.

Hoshi plantschte wieder fröhlich im Graben und spielte sogar mehrfach mit anderen Hunden, teilweise so heftig, dass er sich arg die Zunge blutig gebissen hat. Allerdings bekam er beide Male vorher 10 mg Valium. Ich musste eben sogar wieder erstmalig die Pfeife benutzen, sogar mehrfach, weil er nur fröhlichen Unfug im Kopf hatte Tongue out. So langsam hab ich meinen alten Hoshi wieder Smile.

Ja, wir sind heute einen Riesenschritt voran gekommen! Und er hat sogar schon wieder zugenommen Cool, ab morgen gibts wieder normale Portionen.

Meine grösste Befürchtung ist die Angst vor Fehlverknüpfungen, auch deswegen bin ich recht grosszügig mit dem Valium. Es scheint sich auch die erste leichte Fehlverknüpfung zu zeigen und zwar die Angst, die Treppe bei uns wieder hochzugehen. Er verkrampft schlagartig an der Haustür und ist oben dann stark gestresst. Da er mit anderen Treppen keine Probleme mehr hat wird es eine Fehlverknüpfung sein, aber da Hoshi sehr fehlerelastisch, intelligent und unbekümmert ist in seinem Wesen, wird sich das sicherlich in den nächsten Wochen wieder legen.

Herzlichen Dank an euch alle fürs Daumendrücken, aber bitte drückt noch ein klein bisschen weiter Cool, v.a. für seine Cauda, da starten wir demnächst das volle Programm. Und ich muss noch mal all eure Tipps durchforsten, bisher hatte ich keine Zeit/Musse dafür. Jedenfalls bekommt Hoshi zusätzlich zum Leinöl jetzt Hefeflocken ins Futter, den Rest muss ich noch besorgen, essentielle Fettsäuren, Omega etc.

Wir starten wohlgemut in die neue Woche!

Karina

 
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