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Briard - Blog

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Mosaikbilder

Karina | 19. Januar, 2013 00:38

Mosaikbilder, ich liebe sie und hier erste Versuche:

 

 

 

Karina

 

Der Tod

Karina | 04. Januar, 2013 00:59

 

 

Welpenerwerb

Karina | 08. Juli, 2012 10:10

oder wie ich zu meinen Briards gekommen bin. Cool

Herbst 1994 fiel die Wahl nach langem reiflichen Überlegen auf die Rasse Briard, weil der 17 Jahre alte Briardmix eines Freundes mich begeisterte.

Also beim VDH angerufen, die Nummer von der Welpenstelle des BCD bekommen und mir eine Liste der aktuellen Briardwürfe schicken lassen. Kontakt zu diversen Züchtern aufgenommen, mich in Büchern schlau gemacht, worauf man bei einer Zuchtstätte achten solle, was HD ist etc., und einen Welpen in Ostfriesland nahe der holländische Grenze quasi vorbestellt. Und da mir klar war, dass mit einem Hund Fernurlaube nicht mehr möglich sind den Traumurlaub in der Karibik gebucht. 10 Tage vor Weihnachten wäre die Welpenabgabe  gewesen, der Urlaub ging 3 Tage über diesen Termin hinaus, es gibt ja auch noch Arbeitgeber, die dort mitreden. Dann kam der grosse Tag, an dem wir "unseren" Welpen mit 5 Wochen das erste mal besichtigen wollten. Am Abend vorher rief die Züchterin an, ihr Mann wäre dagegen, "unseren" Welpen 3 oder 4 Tage länger zu behalten, sie müssten schnell weg, deswegen hätten sie sich für einen anderen Interessenten entschieden Tongue out.

Wieder in die Welpenliste geschaut, bei der Zucht vom Brauhausberg in Potsdam angerufen, es wäre noch ein Rüde übrig, in die Karibik geflogen und danach die Welpenbesichtigung in Potsdam, Abgabetermin war Mitte Januar. Sofort in Merlin verliebt, versucht Welpenurlaub zu bekommen und dann Merlin mit knapp 9 Wochen in Potsdam abgeholt, welch Freude, welch Glück. Übrigens eine HD-freie Verpaarung, was ihn nicht davor schützte, selbst HD-D zu bekommen.

Eigentlich wollte ich einen gesunden Hund haben, mit dem ich auch Hundesport hätte machen können, als Merlin gut 1 Jahr alt war, Ausblick nach einem schwarzen Briardwelpen gehalten. Im April 1996 vermittelte bei einer Ausstellung Merlins Züchterin den Kontakt zu den Zottelbär-Züchtern, die Pfingsten ihre Hündin decken lassen wollten. Es war erfolgreich und nachdem die Welpen im August  4 Wochen alt waren, das erste Mal nach Dessau gefahren und den Dojan ausgesucht. Knapp 4 Wochen später durften wir ihn abholen, welch Freude, welch Glück. Ein traumhafter Arbeitshund, der mit 12 Monaten seine erste BH ablegte, im Agility erfolgreich war, der später Rettunghund beim DRK wurde und auch viele Einsätze als Besuchshund in Schulen und Kindergärten hatte.

Dann kam das grausame Jahr 2008 und nach nur 12 Tagen schwerer Krankheit starb Dojan mit nur 11,8 Jahren völlig unerwartet. Es war auch klar, dass es mit Merlin langsam zu Ende geht und so toll wie er Dojan erzogen hat wollte ich noch, dass er Dojans Nachfolger auch so toll erzieht, 2,5 Monate hatte er dafür nur Zeit. Für mich ist ein neuer Hund der beste Trost, also die ganze Nacht im Internet geschaut, ob es irgendwo einen etwas älteren Welpen gibt, der übriggeblieben ist. Dann den Hoshi aka Bahlow de la Bohémienne noir gefunden, 10,5 Wochen alt. Seinen Stammbaum von einer Freundin die ganze Nacht checken lassen, dann morgens dort hingefahren und mitgenommen, welch Freude, welch Glück.

Dann kam das grausame Jahr 2012, innerhalb von nur 3 Stunden starb Hoshi an einer Vergiftung, er hatte das erste und einzige Mal in seinem Leben draussen etwas gefressen und bekam dafür die Todesstrafe, er war unrettbar verloren. Völliger Zusammenbruch meinerseits, ohne Hund, ohne Hoshi war es nur grauenvoll, da nützten auch diverse Beruhigungsmittel nichts.

Freundinnen, die sich auch sonst einfach nur rührend um mich kümmerten, fanden im Internet dann den Kolja aka Organdy Enfant par la Garrigue, knapp 4 Monate alt (irrtümlich dachte ich, er wäre 5 Monate alt), übriggeblieben. Ich wollte keinen Welpen, sondern einen jungen Briard zwischen 5-7 Monaten und das möglichst schnell, da ist die Auswahl nicht besonders gross, aber da ich von diesen Züchtern den Indigo besonders gut kenne war es für mich Referenz genug. Wesen und Sozialisierung stehen für mich besonders weit oben.

Und so kam 3 Tage später Kolja zu mir, welch Freude, welch Glück.

Während meine ersten beiden Briards klassisch zu mir kamen, man schaut an verschiedenen Stellen, man wartet monatelang, man sucht nach bestimmten Kriterien aus etc. kamen die anderen beiden auf andere Art zu mir, quasi als "Nothunde", übrig gebliebene Welpen, die nicht länger beim Züchter bleiben sollten. Sicher nicht der klassische Tierschutz, aber ein bisschen Tierschutzgedanke steckt schon drin.

Ich habe auch bei erwachsenen Notbriards geschaut, aber wie das so ist, ist keiner da, wenn man einen braucht. Ich hätte auch einen 4 oder 6 Jahre alten Briard genommen und bei dem hätte ich ganz sicher nicht darauf geachtet, ob er aus einer HD-freien Verpaarung kommt oder geschallt ist. Kolja war zufällig jünger Cool.

Würde ich mir klassisch wieder einen Welpen aussuchen wollen würde ich natürlich klassisch vorgehen ... Andererseits würde ich wohl eher dahin tendieren, falls es noch mal einen Zweitbriard gibt, wieder einen übriggebliebenen zu nehmen, einen den keiner haben will, der schon älter ist. Oder auch einen erwachsenen. Und trotzdem nehme ich mir das Recht heraus zu kritisieren, wenn zur Zeit in der Briardzucht nicht alles so läuft wie es laufen sollte, wie verwerflich von mir Tongue out. Wenn ich ein 2 jahre altes Auto fahre dürfte ich sicherlich auch kritisieren, wenn die Neuwagen dieser Marke neuerdings ohne funktionierende Bremsen gebaut werden würden Cool.

Es war immer perfekt, welche Hunde zu mir gekommen sind, ich würde es immer wieder so machen.

Karina

 

PS: Allerdings frage ich mich, warum mancher Briardwelpenwurf, obwohl geschallt und aus einer HD-freien Verpaarung noch fast komplett mit mittlerweile 6 Monaten alten Hunden beim Züchter versauert ...

Oder ein Wurf zwar geschallt, aber nie ausgewertet wird. Nur damit man erzählen kann, die Welpen sind geschallt?

 

Hic situs est Hoshi

Karina | 31. Januar, 2012 19:38

Hic situs est Hoshi,

bene quiescat.

Bonus canis semper tiro.

Quem di diligunt adulescens moritur.

 

Hoshi ist wieder bei mir, das, was von diesem stolzen Briard, diesem wunderbaren Hund, der immer fröhlich, immer bestens gelaunt war, der immer ein Lächeln auf den Lippen hatte, der alles und jeden liebte, der von sovielen so geliebt wurde, übrig geblieben ist, das ist wieder bei mir. Seine sterblichen Überreste in einer kleinen, aber wunderschönen Urne ...

Vereint mit Merlin und Dojan ...

Ich hoffe, dass dereinst eine echte Freundin, ein echter Freund den Mut aufbringen wird, die Urnen meiner Hunde mit der meinigen zu vereinen ..., auf dass uns nichts und niemand trennen möge ....

Per noctem ad lucem ....

Karina

 

Und wieder gilt mein Dank Doris Kaube von der Tierbestattung Rosengarten, die ihren Job, besser ihre Berufung, so einzigartig lebt! Hoshis Urne war bei ihr wunderschön in Szene gesetzt, umgeben von brennenden roten Teelichtern, Kerzen und Blumenschmuck ... Kolja stand mir bei und es war gut und richtig, dass er bei mir war ...

 

Happy birthday kleiner Hoshi

Karina | 07. Januar, 2012 00:19

Mein Liebster, wie auch dein Grossvater Chico bist du 2 Tage vor deinem Geburtstag über die Regenbogenbrücke gegangen, aber 10 Jahre zu früh ...

Heute wärest du 4 Jahre alt geworden!

Wo auch immer du jetzt bist, möge dir dein Lächeln nie vergehen und ich wünsche dir viel Spass bei deiner Geburtstagsfeier heute, Merlin und Dojan und Chico werden sicherlich ordentlich mitfeiern.

Deine Geschenke liegen hier noch für dich ....

Für immer dein Frauchen, tränenleer ...

Hoshis Tod

Karina | 06. Januar, 2012 12:25

Der Mittwoch war ein völlig normaler Tag, Hoshi ist vormittags fröhlich und lustig mit Theresa und seinen Kumpels durch die Gegend getobt. Als ich nachmittags nach Hause kam wurde ich wie immer stürmisch begrüsst und er erzählte mir sofort, dass er einige Kletten im Fell habe, die ich wie immer sofort entfernte. Dann bekam er sein aufgetautes Pfund Hühnerklein.

Der Abend verlief wie immer, er bewachte mein Nachmittagsschläfchen auf der Couch, er lag neben mir am Schreibtisch, wir spielten zwischendurch mit dem Inateddy oder seinem Lieblingshandschuh, wir übten kleine Kunststückchen und er kassierte dafür ordentlich Leckerlis.

Kurz nach Mitternacht machten wir den letzten Gassigang zur Elbe runter, er markierte hier und dort, schnüffelte hier und dort. Er war bis auf wenige Sekunden immer in meinem Sichtkreis und er hat draussen NOCH NIE was aufgenommen. Auf dem Rückweg gab es wie immer einige Gehorsamsübungen, zu Hause dann eine 500 g Dose.

Als ich um 1 Uhr ins Bett ging kam er wie immer an, um sich sein Betthupferl zu holen und ging dann auf seinen Schlafplatz im Arbeitszimmer. Wegen meiner Bronchitis lag ich noch einige Zeit wach, schlief dann aber irgendwann ein.

Um ca. 5.30 wurde ich durch ein lautes bekanntes Poltern aus dem Schlaf gerissen, er hatte im Flur den Kerzenständer umgeschmissen, was seit 1,5 Jahren nicht mehr passiert war. Im Nachhinein ist mir klar, warum das passiert ist, die Ecke, wo er steht, ist seine Sterbenskrankecke, dort verkroch er sich ja auch mit seinem kranken Rücken.

Mit den beruhigenden Worten "es ist alles gut, es ist alles ok" schoss ich in den Flur. Hoshi stand dort leicht zitternd neben dem umgeschmissenen Ständer, der ganze Flur war voller festem Kot und Kotspritzer, seine ganze Hinterseite auch. Auch das Arbeitszimmer und etwas im Wohnzimmer.

Nachdem ich ihn tröstete reinigte ich den Flur schnell notdürftig und ging dann mit Hoshi ins Bad. Ich stellte ihn in die Wanne, weil er nicht reinspringen wollte, was aber eher normal war, und brauste ihn hinten ab. Er sprang dann selbständig aus der Wanne raus und legte sich in den Flur, den ich dann feudelte.

Danach machte ich mich fertig, frühstückte und sah dann, wie Hoshi zum Wassernapf im Flur ging, sich daneben legte und die Schnute reinsteckte, aber nicht trank. Er schmiss sich dann auf die Seite daneben und hatte tiefe, sehr tiefe Atemzüge in den Bauch rein, geweitete Pupillen.

Er stellte sich zur Untersuchung hin, Bauch war weich, aber im Nachhinein merkwürdig anzufassen, Bauch, Herz und Lunge mit dem Stethoskop abgehört, war nichts auffälliges, aber schneller flacher Puls. Zahnfleisch angesehen, war normal rosa, auf Fingerdruck die Kapillardurchblutung nicht verlangsamt. Vielleicht waren die letzen beiden Sachen in Nachhinein doch etwas minimal gestört, so dass mir die Störung nicht auffiel. Ein angebotenes Leckerli nahm Hoshi nicht, gespeichelt hat er kaum.

5 min überlegt, dann bei der Arbeit angerufen und mich abgemeldet, kurz im Internet recherchiert, mich fertig angezogen, Theresa eine Absage-SMS geschickt und um 7:15 beschlossen, jetzt zum Tierarzt zu fahren.

Hoshi das Halsband umgemacht, aber er konnte nicht mehr aufstehen. Ich hab ihn hingestellt und er kippte um. Aber es gab für mich keine andere Wahl, Leine dran und ihn wieder hingestellt und hinterher geschleift. Seine Beine rutschen immer wieder zu allen Seiten weg, aber ich kann 40 kg in Eile nicht die Treppe runtertragen. Mir wurde langsam klar, dass jetzt jede Sekunde zählt.

Als er sich im Treppenhaus hinschmiss kurz überlegt, ihn liegen zu lassen und den TA zu rufen, aber bis er kommt, wäre mehr Zeit vergangen und ich hätte es mir nie verziehen, wenn Hoshi dann gestorben wäre.

Mit Ach und Krach die Treppen runter (Hoshi verzeih, ich wäre gerne sanfter gewesen), ins Auto auf die Rücksitzbank gepackt und durch den morgendlichen Berufsverkehr im Sturm zum Tierarzt. An jeder roten Ampel kontrolliert, ob Hoshi noch atmet.

Unterwegs beim TA angerufen, dass ich mit einem sterbenden Hund auf dem Weg und ca. 7.50 da sei. Ihr Hinweis, dass kurz vor 8 der erste TA käme. Überlegte während der Fahrt, ob es nicht doch ein Magendreher sein könnte.

Ich fuhr auf den Parkplatz und als ich den Motor ausmachte, hat Hoshi dermassen am ganzen Körper gekrampft, mit einem furchtbaren Geräusch/Geschrei, dass er durch den ganzen Wagen schoss, alle 4 steif gestreckt, Kopf schoss in den Nacken, Augen waren verdreht, Kieferkrampf, da hielt ich ihn schon im Arm. Der finale Krampf durch Sauerstoffmangel nach plötzlich starkem Blutverlust, wie mir meine Hausärztin hinterher bestätigte.

Ich schrie um Hilfe, andere Kunden holten sofort eine Arzthelferin raus und gemeinsam trugen wir Hoshi rein, ich weiss nicht, ob er da noch atmete, seine Beine waren noch steif gestreckt, im Nachhinein war er da wohl doch schon tot.

Wir legten ihn hin, ich schoss raus, um die Autotür zuzumachen, schoss wieder rein und war in einem Zustand, wie ich noch nie vorher im Leben gewesen bin und nie wieder sein möchte.

Ich sah seine blaue Zunge, den Atemstillstand, spürte das Kammerflimmern unter meinen Händen, fing aber sofort mit der Herzdruckmassage an und beatmete ihn zwischendurch, während die Arzthelferin losrannte, um alles für eine Reanimation zu holen.

Ich drückte und beatmete Hoshi immer weiter, sicherlich nicht im richtigen Rhythmus, obwohl ich zig Erste Hilfe am Hund-Kurse hatte, gleichzeitig spürte ich die Sinnlosigkeit meines Tuns.

Als die Helferin mit der Beatmungsmaske kam machte sie weiter, der erste TA war da, schleppte Hoshi sofort nach oben in den Klinikbereich und ich musste untenbleiben, während ich den TA anflehte, Hoshi zu retten.

Dr. Popp kam und auch ihn flehte ich an und er ging sofort nach oben. Ich nutzte die Zeit, um diverse Anrufbeantworter und Mailboxen vollzuheulen.

 

............

Als er nach ca. 15 min wieder runterkam, sah ich an seinem Gesicht, dass Hoshi unrettbar verloren war ......

Mein Leben, meine grosse Liebe, die Liebe meines Lebens, mein Herz war von mir gegangen ..... für immer ...

 

In der Klinik wurde alles geregelt, den TÄ war die Todesursache auch unklar, also entschloss ich mich zu einer Obduktion und ich wollte Hoshi selbst dahin fahren, um mich von ihm verabschieden zu können ....

Ich lieh mir eine Schere und schnitt Hoshi, als er in meinem Auto lag, einige Strähnen ab. Ich fuhr dann durch ganz Dresden zur Landesuntersuchungsanstalt, bei der Dr. Popp mich schon angekündigt hatte. Ich wünsche niemandem, dass er mit seinem toten Hund im Auto durch ganz Dresden fahren muss ....

Beim Empfang wurde mir gesagt, dass ich den Leichnam nach einer Obduktion wegen des Seuchenschutzgesetzes nicht wieder abholen könne, ich brach zusammen. Ich beriet mich mit Hoshis Züchterin Simone und auch sie war für eine Obduktion, selbst um den Preis, dass ich ihn dann nicht beerdigen kann. Also lieh ich mir wieder eine Schere und bekam eine kleine Tüte und wieder schnitt ich ihm Strähnen ab, blonde, schwarze, graue, und ein Zöpfchen. Fotos mit dem Handy machen. Abschied nehmen ....

Nachdem ich das Formular ausgefüllt hatte, fuhr ich rum zur Rampe. Der Sektionsangestellte fragte mich, ob ich die wäre, wo der Dr. Popp angerufen hätte und die hinterher ihren Hund wiederhaben wolle. Ich: ja, aber geht nicht. Er: doch, aber nur wenn es ein Offizieller Tierbestatter macht, Privatpersonen bekommen die Leiche hinterher nicht ausgehändigt, aber die Bestatter zur Verbrennung ja. Dann drückte er mir eine Liste der Bestatter in die Hand und ganz oben stand die Tierbestattung Rosengarten, die schon Merlin und Dojan versorgt hatten.

Diesen feinen Unterschied wusste weder mein Tierarzt, noch die Dame am Empfang, noch die Tierbestatterin, noch sonst jemand. Bitte merkt euch das, vielleicht braucht ihr dieses Wissen mal für euch selbst oder andere.

Dojan Hoshi wurde auf die Rampe gelegt, wieder nahm ich Abschied, ein allerletztes Mal. Geduldig wartete der Sektionsangestellte, vielleicht innerlich kopfschüttelnd über eine Hundebesitzerin, die im strömenden Regen minutenlang ihren toten Hund herzt und küsst und ihm zuflüstert ...

Dann bin ich zu meiner Hausärztin gefahren, um mir ein starkes Beruhigungsmittel verschreiben zu lassen ...

 

Heute morgen rief ich in der Landesuntersuchungsanstalt an, die makroskopischen Befunde liegen vor:

- ca. 120 ml freies Blut im Bauchraum

- Leber geschwollen, aussen an der Leberkapsel zahlreiche Blutgerinnselklumpen, innen alles voll mit zahlreichen Sickerblutungen, leichte Gerinnungsstörung, Ursache bisher unbekannt

- Gallenblase ödematös geschwollen, aber keine Steine

- alle anderen Organe sind einwandfrei, da war alles in Ordnung

Die feingeweblichen und chemischen Untersuchungen dauern einige Tage, in spätestens 2 Wochen hab ich den vollständigen Befund

 

Keine Worte in keiner Sprache könnten auch nur annähernd ausdrücken, was ich für diesen Hund empfunden habe. Und ich würde mir beide Arme und beide Beine abhacken, wenn ich ihn dafür wiederbekommen könnte ....

Weil mir die Worte fehlen werde ich jeden Monat seine Lebens mit den typischen Fotos bloggen, die ersten sind ja unter Hoshis Leben schon im Blog.

 

Karina

PS: Nein, kein schwarzer Briard mehr, nein! Ich habe mit Dojan und Hoshi 2 wundervolle Exemplare dieser Rasse gehabt, das wird nie wieder so sein ...

Aber falls irgendjemand von euch von einem fauvem Briardwelpchen weiss, idealerweise 4-6 Monate alt, dass keiner will, dann möge er mir das bitte hier mitteilen (zur Zeit kann ich keine Emails empfangen ausser Nachrichten über Facebook)

PPS: Diese Urne hab ich für Hoshi ausgesucht, sie passt perfekt zu ihm.

 

Erinnerungen

Karina | 06. Januar, 2012 07:37

Erinnerungen sind kleine Sterne die tröstend

in das Dunkel unserer Trauer leuchten.



Steh nicht an meinem Grab und weine

Karina | 05. Januar, 2012 11:07

 

Steh nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort.
Ich schlafe nicht.


Ich bin wie tausend Winde, die wehen.
Ich bin das diamantene Glitzern des Schnees.
Ich bin das Sonnenlicht aus reifendem Korn.
Ich bin der sanfte Herbstregen.


Wenn Du aufwachst in des Morgens Stille,
bin ich der flinke Flügelschlag friedlicher Vögel im kreisenden Flug.
Ich bin der milde Stern, der in der Nacht leuchtet.


Stehe nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort.
Ich bin nicht tot

Heute morgen ging mein Leben von mir, heute morgen blieb dein Herz plötzlich stehen, ich habe dich noch beatmet und dein Herzchen massiert, aber es half nicht. Du bist tot!!! Du bist nicht mehr da!!!

Um 8 Uhr ging Hoshi (Bahlow) de la Bohémienne noire über die Regenbogenbrücke zu Merlin und Dojan! Der grossartigste Hund, den es je gab, hat diese Welt für immer verlassen!

In 2 Tagen am Sonnabend wärest du 4 Jahre alt geworden ....

Karina

 

Hoshi, HOSHIIIIIIIIII, ich kann ohne dich doch nicht leben!!!!! Wie soll ich ohen dich weiterleben????

Fröhliche Weihnachten

Karina | 24. Dezember, 2011 14:28

wünschen wir euch allen!!!

Karina und Hoshi

Hoshi am See

Karina | 09. Dezember, 2011 21:26

Einfach nur Hoshi:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Karina

Manche Dinge

Karina | 07. Dezember, 2011 21:54

Manche Dinge ändern sich nie und das ist gut so:

 

 

Cool

Karina

Der Barry

Karina | 03. Dezember, 2011 22:50

Heute haben wir den Barry mal im Hellen getroffen, sonst treffen wir ihn immer nur abends im Dunkeln:

Er ist der Sohn von der Anna und Frauchen kennt ihn vom Welpen an, seit über 10 Jahren Cool. Man sieht ihn nie ohne seinen Ball und ich hab sehr schnell gelernt, dass es seiner ist:

Aber er bleibt freundlich und souverän dabei:

 

 

 

So langsam wird er grau um die Schnute:

 

Und ein wunderbares Lächeln hat er, sagt Frauchen

 

Was wir heute sonst noch erlebt haben erzähl ich euch später!

Euer Hoshi

My sweetheart

Karina | 27. November, 2011 23:14

 

 

 

 

Gelobet sei der Fussball 1

Karina | 19. November, 2011 23:05

Ja, denn dem Fussball haben wir es zu verdanken, dass wir letztes Wochenende mal wieder ganz tollen Besuch hatten! Holstein Kiel spielte nämlich als Tabellenerster gegen den Tabellenzweiten RB Leipzig und da meine Brüder eingefleischte Holstein Kiel-Fans sind, reisten sie am Sonnabend an und schliefen bei uns.

Am nächsten Morgen, nach viel zu kurzer Nacht Cool , sind wir erstmal Gassi, da kam dieser Knirps an:

Hoshi fand ihn nicht sonderlich spannend:

 

Und dann auf nach Leipzig ins Stadion:

Weil wir früh da waren, war das Stadion noch leer, aber bald gab es einen neuen Zuschauerrekord von 16700 Leuten:

Die Kieler Fankurve war auch noch leer:

Die Kieler machen sich warm:

Die Leipziger auch (bitte nicht über die Qualität wundern, war halt nur die Digiknipse mit):

RB Leipzig ist ein künstlicher Fussballverein, ein Bonbonwasserhersteller aus Österreich wusste nicht wohin mit seinem Geld, kaufte einen zehntklassigen Dorfverein und versucht den mit vielen vielen Millionen in die Bundesliga zu puschen, daher auch das Maskottchen:

Humor hat er nicht ...

 Die Leipziger Fankurve:

Einmarsch:

 Wie man sieht, war es dann voll:

Auch bei den Kielern war mehr los. Im Nachhinein waren wir doch froh, dass wir uns nicht dorthin gesetzt haben, dazu später mehr:

Freistoss für Kiel:

Ecke für Kiel:

Später mehr.

Karina

 

Unterwegs mit Theresa 2

Karina | 08. November, 2011 17:49

Und weiter gehts:

Wie man sieht haben alle viel Spass:

Selten, dass ein Beagle mal nicht die Nase auf dem Boden hat Cool:

 

Rabauken: Cool

 

 

Wieder ein geniales Foto obwohl ein Beagle drauf ist: Innocent

Spiel und Spass, was kann es Schöneres geben?

 

Und wie man sieht, sind wir fast nur Rüden und vertragen uns prima:

Theresas Püppi:

 

 

Typisch Labi Cool:

Also von uns aus kann Theresa jeden Tag Frauchens Kamera mitnehmen Cool.

Jedenfalls hab ich ein echt gutes Hundeleben! Die armen armen Hunde, die tagtäglich 10-12 Stunden in der Wohnung versauern, weil ihre Halter arbeiten und ihren Hunden nicht den Luxus eines Hundesitters gönnen.

Und mit Theresa haben wir wirklich das ganz grosse Los gezogen!!!

Euer Hoshi *freut sich schon auf morgen*

 

Unterwegs mit Theresa 1

Karina | 08. November, 2011 12:59

Jeden Morgen, wenn Frauchen arbeiten oder krank ist holt mich meine Hundesitterin Theresa von den City Dogs ab und bringt mich mittags wieder nach Hause., ein traumhafter Luxus! Heute hat sie freundlicherweise Frauchens Knipse mitgenommen, um Fotos zu machen und Frauchen ist hellauf begeistert Cool.

Erstmal schiessen wir alle los:

Hat mich jemand gerufen?

Ach du warst das:

Tja Jungs, mir liegen halt die Mädels wirklich zu Füssen:

Ich liebe Jagdspiele:

Kurze Schnüffelpause:

Theresa ist nicht nur eine ganz tolle Hundesitterin, sondern auch eine ganz tolle Fotografin, dieses Foto ist ein Traum:

Und wieder los:

 

Wie man sieht bin ich nicht der einzige Rabauke Cool:

Wenn ich wieder nach Hause komme bin ich richtig ausgetobt, kein Wunder:

 

 

 

 

Später mehr!

Euer Hoshi

Die Rasmos

Karina | 06. November, 2011 17:58

Heute haben wir mal wieder die beiden Rasmos getroffen:

Frauchen findet die voll cool:

 

Die stehen nur selten still:

 

Heute waren wieder viele Hunde unterwegs, zum Glück nur eher freundliche:

Frauchen hat stundenlang Ball für die beiden geschmissen, aber ich hatte heute keine Zeit mitzuspielen, denn es roch überall nach leckerer Püppi, aber dass ich jeden einzelnen Grashalm auf den Elbwiesen abgeschüffelt habe stimmt gar nicht:

Und für die Rennerei der Rasmos hatte Frauchen natürlich die falsche Kamera mit Tongue out.

Kleine Erfrischung zwischendurch:

 

Und wieder Ballspielen:

Danach sind wir nach Hause gegangen:

 

Euer Hoshi

Novembersee

Karina | 05. November, 2011 22:16

Heute waren wir wieder mal an unserem See:

Noch immer traumhafte Farben:

 

 

Nur wenige Angler und Nacktbader, wir hatten unsere Ruhe:

Von uns aus kann der November so bleiben:

 

 

Frauchens Kamera nervt:

Blondie Cool:

Bisschen baden:

Ein letztes Bild:

und dann war der Akku alle Tongue out. Aber auf dem Rückweg war eh nix los.

Euer Hoshi

Grössenwahn

Karina | 05. November, 2011 13:26

Frauchen behauptet, dass ich wie alle Y-Chromosomenträger gelegentlich einen Hang zum Grössenwahn hätte, pah, so ein Quatsch! Nur weil ich mir manchmal etwas grössere Stöckchen 8 m lange Bäume!!! zum Spielen such ...

Aber seht selbst.

So, Indi, SO sehen Stöckchen aus, nicht immer diese Zahnstocher, die du durch die Gegend schleppst!

Euer Hoshi

True love 2

Karina | 02. November, 2011 23:22

Und wer noch ein Video von mir und Ina sehen will Cool

Euer Hoshi

 
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