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Briard - Blog

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Am See

Karina | 30. April, 2012 23:14

Heute nachmittag hatte ich mich mit meinem Kumpel Roque am See bzw. der Kiesgrube in Leuben verabredet, war für uns beide Premiere:

Ich bin gleich ins Wasser, aber der Roque ist noch ein wenig wasserscheu:

 

Ich find Wasser toll:

Supertoll:

 

Der wollte mir echt mein Stöckchen klauen:

Aber nicht mit mir:

Ein historischer Moment: ich schwimme zum ersten Mal richtig:

Nass:

Päuschen bei dem Gang um den See:

 

 

 

War ein richtig schöner Gassigang, in den 2 Stunden haben wir auch einige nette Hunde, den ein oder anderen weniger netten Hund und eine asoziale hundehaltende Pappnase getroffen, der uns weismachen wollte, es bestünde Leinenzwang Tongue out.

Ich will da jedenfalls unbedingt wieder mal hin!

Euer Kolja

Jagdverhalten

Karina | 30. April, 2012 01:41

Wenn das Briardle spät abends plötzlich in der Wohnung Jagdverhalten zeigt ist es zwingend erforderlich, sofort zu reagieren Tongue out. Eine mindestens 30 cm grosse riesige monströse fette schwarze Hausspinne rannte über den Boden, auf der Flucht vor dem Briardle Tongue out.

Glücklicherweise lag in Reichweite ein sauber geleckter Hüttenkäsebecher, den ich noch nicht entsorgt hatte. Blitzschnell übergestülpt um die Flucht zu stoppen. Dann ekelgeschüttelt eine dünne Pappe runtergeschoben und über den Balkon entsorgt, die Spinne, nicht den Becher.

Ich HASSE Spinnen! Tongue out

Als Spinnenjäger ist das Briardle jedenfalls keine grosse Leuchte Cool.

Karina

Von Versicherungen und anderem Dreckspack

Karina | 29. April, 2012 16:10

Gestern abend bin ich ihr wieder begegnet, der armen kleinen, aber wahnsinnig tapferen Toffie:

Toffie wurde im Alter von 1,5 Jahren im Januar Opfer eines berüchtigten Rottweilers. Er hat ihr komplett die Wirbelsäule durchbissen, so dass sie hinterher komplett querschnittsgelähmt war. 8 Wochen lang war sie nach der Not-OP ein Pflegefall, alle 2 Stunden mussten die Halter rund um die Uhr Blase und Darm ausdrücken, sie wenden etc.

Durch intensive Physiotherapie und weitere unterstützende Massnahmen ist sie so weit hergestellt, dass sie wieder fast 3 km am Stück Gassi gehen, nein, hüpfen, rutschen kann. Die Hinterbeine sind nach wie vor fast vollständig gelähmt, es tut einem weh sie zu sehen.

Aber sie hat ein grosses Kämpferherz, sie hat wider alle Erwartungen überlebt, sie ist fröhlich und munter, hat keine Angst vor grossen Hunden.  Wenn die Therapie abgeschlossen ist, besser als jetzt wird es nicht mehr werden bekommt sie einen speziellen Rollator für das Hinterteil.

Passiert ist es als Toffie mit ihrer Hundesitterin angeleint unterwegs war, der freilaufende Rottweiler biss sofort in Tötungsabsicht zu.

Dieser Rottweiler ist 3 Jahre alt und hat schon viele Kleinhunde massakriert, Toffie ist weder sein erstes noch sein letztes Opfer. UND KEINER DER BETROFFENEN HALTER HAT SICH BISHER GETRAUT, DIESE UNVERANTWORTLICHE HALTERIN ANZUZEIGEN!!!

Dieser Rottweiler gehört einer jungen Frau, die ich vor ca. 13 Jahren als Kind kennenlernte. Sie hatte damals und in den 2-3 folgenden Jahren ein gutes Händchen für Hunde, war eine willkommene Helferin in der Rettungshundearbeit.

Aber vor 3 Jahren hat sie sich einen Rottweilerwelpen geholt, der möglichst schnell möglichst gross werden sollte, mit knapp 5 Monaten wog er ca. schon 50 kg oder mehr, da hab ich ihn zuletzt gesehen. Trotz vieler Warnungen kam es so wie es kommen musste: Gelenkoperationen schon als Junghund. Die Erziehungsmethoden waren und sind himmelschreiend, nur Gewalt und Zwang, Alphawürfe mit 20 min langem auf den Bodendrücken und Würgen schon beim kleinen Welpen bei geringsten Verfehlungen usw.

Sie selbst als eher zierliches Persönchen (wiegt sicherlich weniger als ihr Hund) hat natürlich keine Chance ihn an der Leine zu halten, also lässt sie ihn immer frei laufen und regelmässig (!!!) einen Hund nach dem anderen massakrieren!!! Bevorzugte Opfer sind weibliche (!!!) Kleinhunde.

Nach diesem Vorfall hat sie sich einen 2. Hund geholt, ihr erinnert euch an den Filou auf meinen Fotos? Dieser wurde ihr von der Mutter weggenommen und gut vermittelt, gerüchteweise soll sie sich jetzt aber einen 1-jährigen Doggenmix zu ihrem Rottweiler dazu geholt haben.

Für die kleine Toffie sind mittlerweile um die 10.000 EUR Behandlungskosten entstanden, aber die Versicherung des Rottweilers weigert sich, sie zu mehr als 50% zu bezahlen, weil die kleine angeleinte (!!!) Toffie gegenüber dem freilaufenden (!!!) Rottweiler eine Teilschuld habe, denn wortwörtlich: " ... trägt die verletzte Hündin eine Teilschuld, denn wenn sie nicht so gut gerochen hätte, hätte sie der Rottweiler nicht mit Hundefutter verwechselt!"

Wie krank ist das???

Ein Rüde, der Hündinnen ständig ernsthaft verletzt, ist für mich dermassen verhaltensgestört, dass er entweder eingeschäfert gehört oder aber irgendwo in grösster Einsamkeit, wo er nie Kontakt zu anderen Menschen oder Hunden haben kann, gehalten werden muss.

Und noch immer läuft dieser Hund ohne Beisskorb und Leine herum ausser in den letzten Tagen, weil wieder seine Gelenke operiert werden mussten.

Der Tag wird kommen, wo eines seiner Opfer nicht überlebt oder ein Mensch ernsthaft verletzt wird, weil er seinen Kleinhund beschützen will.

Sicherheitshalber hat die gegnerische Versicherung bisher noch gar nichts bezahlt, so dass Toffies Halterin 10.000 EUR Schulden hat, bis die Klage vor Gericht landet kann 1 Jahr vergehen ....

Wir haben doch so tolle Kampfhundegesetze, wo bleiben Beisskorb- und Leinenzwang, wo bleibt das Hundehaltungsverbot für die Rottweilerhalterin?

Und wieder bestätigt sich: lernt ein Welpe durch seinen Halter, dass die Anwendung von Gewalt ein legitimes Mittel zur Durchsetzung von Interessen ist wird er später genauso gewaltätig werden ...

Karina *kann nicht soviel essen wie sie kotzen könnte*

 

PS: Ich rege mich schon seit Monaten auf, wollte es erst auch nicht bloggen, weil ich weiss, dass die betreffende Halterin hier gelegentlich mitliest, aber irgendwann platzt einem doch der Kragen! MÄDEL, gib deine Hunde weg!!!! Halte zukünftig bitte nur noch Katzen!!!

Eigentlich 1

Karina | 28. April, 2012 23:01

Eigentlich war für heute nachmittag ja fest geplant, zum ersten Mal den Hundetreff Dresden heimzusuchen, aber da wir heute morgen über 2 Stunden unterwegs waren und so viel nette Hunde getroffen haben und es so heiss war, haben wir es verschoben.

 

 

Zuerst haben wir den Oskar getroffen:

Und den Quattro:

Wir spielen aber immer nur wenige Sekunden miteinander, denn warum auch immer mögen wir uns nicht:

Durch den starken Wind waren die 31° im Schatten recht erträglich:

 

 

 

Wie man sieht spiel ich noch immer gerne mit den Krähen:

 

Meine Freundin Ella:

 

 

Später mehr.

Euer Kolja

Gassi mit Jack 3

Karina | 27. April, 2012 21:19

Wird langsam Zeit für weitere Fotos:

 

 

 

 

Dann haben wir die Rasmos getroffen:

 

 

 

Dann kam der Doofe und hat den Jack zum 2. Mal verkloppt:

 

 

 

Dann hab ich mir den Ball gemopst:

 

Später mehr.

Euer Kolja

Hundespiel

Karina | 25. April, 2012 21:30

Warum gibt es immer wieder Hundehalter, die nicht wollen, dass ihr Hund mit einem anderen spielt??? Mal abgesehen von Krankheit, Läufigkeit etc.

Früher war sowas ja v.a. bei den Haltern von Deutschen Schäferhunden üblich, deren Hunde durften nie mit anderen Hunden spielen und das wird sicherlich noch immer auf vielen SV-Plätzen propagiert.

Seit einigen  Jahren fällt mir aber auf, dass auch zunehmend Retrieverhalter, v.a. von Golden, es nicht wollen, dass ihre Hunde mit anderen Hunden spielen. Die Retriever dürfen ausschliesslich mit ihrem Dummy spielen, maximal noch mit einem Ball oder Frisbee. Dummyarbeit scheint zur Dummiarbeit zu werden.

Heute haben wir wieder so einen Retrieverhalter getroffen, der sichtlich genervt war, dass seine Hündin lieber mit Kolja spielen wollte als stupide einen Dummy zu holen. Er versuchte es immer wieder zu unterbinden, aber seine Hündin gehorchte nicht Tongue out. Dann entfernte er sich zügig, um meinen Hund mitzuziehen, sicherlich in der Hoffnung, dass ich verzweifelt die 100 m dahin rennen würde, verzweifelt meinen Hund rufend Cool.

So knappe 150 m hab ich abgewartet, dann ein Pfiff und Kolja schoss aus dem Spiel heraus wie ein geölter Blitz zu mir Cool.

Ich liebe meine Pfeife und ich liebe meinen Hund Cool.

Karina

Gassi mit Jack 2

Karina | 24. April, 2012 13:38

Wir haben uns prima verstanden und richtig schön zusammen getobt:

 

 

Hab Jack meiner Freundin Fiene vorgestellt:

 

und dem anderen Jack:

 

 

 

Dann kam der Doofe und hat den Jack gleich 2 mal verkloppt:

Dann haben wir wieder gespielt:

 

 

 

Später mehr.

Euer Kolja

Besuch bei Ina 3

Karina | 23. April, 2012 11:56

Bevor wir euch noch mehr von den unendlich vielen Fotos zeigen vorab einige kleine Videos:

Kolja und Ina 1

Kolja und Ina 2

Kolja und Ina 3

Das haben wir knappe 24 Stunden am Tag getrieben, drinnen und draussen.

Viel Spass!

Euer Kolja

Nicht mit dem Fahrrad

Karina | 22. April, 2012 22:16

Es gibt nichts, was es nicht gibt Tongue out.

Vorhin waren wir auf der Elbwiese unterwegs, als uns ein Pärchen auf Rädern mit einem freilaufenden Border Collie entgegen kam. Die beiden fuhren an mir vorbei und hielten hinter mir an, während ihr Hund 30-40 vor mir sich mit einem anderen Hund beschäftigte, also gab ich Kolja frei. Er rannte hin, die beiden beschnüffelten sich (der andere Hund war dann weg), vielleicht etwas angespannt, aber sonst war nix, völlig harmlos. Da sagte die Radlerin zu ihrem Arsch von Kerl, er solle den Hund holen, aber "Nicht mit dem Fahrrad!". Er raste auf die Hunde auf seinem Rad zu, während sie ihm  mehrfach hinterher rief:"Nicht mit dem Fahrrad!"

Ich stand da und grübelte nach, was das bedeuten solle, als der Arsch Typ vom Rad sprang, es vorne hochriss und mehrfach versuchte, den Border mit dem Vorderrad niederzuschlagen. Der Border kannte das und wich immer wieder gekonnt aus, Kolja stand da zu Salzsäule erstarrt, sie kreischte immer weiter "Nicht mit dem Fahrrad!", die Meute kam mit ihren Hunden von links und behielten sie doch mal bei sich wegen der unübersichtlichen Situation und ich stand da, völlig sprachlos.

Sie rief dann ihren Hund zu sich, der kam mit Kolja im Gefolge an. Der Border zickte dann Kolja mehrfach an, der nahm es aber nicht ernst und dann hat die Borderhalterin ihren Typen angemacht:"Ich hab dir schon so oft gesagt, nicht mit dem Fahrrad!" Streitend fuhren sie weiter, aber als sie uns nach 30 min wieder entgegen kamen (nicht nur wir, sondern auch alle anderen machten einen grossen Bogen um die) wirkten sie schon wieder sehr versöhnt.

Ich habe es bisher noch nie erlebt, dass jemand versucht, mit seinem Rad seinen Hund niederzuschlagen, weiss auch noch immer den Grund nicht, aber ich weiss, dass ich so einen Arsch schon längst zum Mond geschossen hätte, wenn nicht Schlimmeres ...

Karina

Gassi mit Jack 1

Karina | 22. April, 2012 14:19

Unsere Menschen kennen sich schon urlange und endlich haben sie sich mal am Freitag nachmittag mit ihren neuen Hunden getroffen:

Der Jack ist 15 Monate alt und ein Mix aus Schäferhund und Malinois (?):

Erst war er ein bisschen kess, aber ich hab ihm Bescheid gesagt:

Und dann haben wir losgelegt:

 

 

 

 

Den Quattro hat er auch kennengelernt:

Mittags hatte der Bach nur soviel Wasser, dass meine Füsse nass wurden, nach dem Regen nachmittags wurde ich bös überrascht von der Höhe und der reissenden Strömung, kurz zuvor wäre auch fast ein Welpe drin ertrunken haben wir später gehört:

Und weiter:

 

 

 

 

Später mehr.

Euer Kolja

Unser Balkon

Karina | 21. April, 2012 17:05

Unser Frühlingsbalkon zeigt sich jetzt in seiner vollen Pracht. Linke Ecke:

Mitte links:

Ohne Briard gehts nicht:

Mitte rechts:

Rechte Ecke:

Den Primeln hat der Frost ein wenig zugesetzt:

 

Der vorherschende Duft ist der von Jasmin und Lilie:

 

 

Zwei neue Bewohner hat der Balkon auch:

 

Dieses Jahr wird nicht nur der Zwergflieder, sondern auch der echte Flieder blühen:

Leider blüht er nur ca. alle 3 Jahre und dieses Jahr hat er nur ganz wenige Dolden. Weiss jemand von euch, woran das liegen könnte?

Der Schopflavendel:

Karina

Die Kleinhundegang 3

Karina | 21. April, 2012 13:57

Er ist noch immer zu vermitteln:

Roque ist schwer verliebt in Mala:

 

 

Der Roque ist echt fotogen:

 

 


 Ich hatte auch meinen Spass:

 

Dann brauchte ich mal wieder eine kleine Erfrischung:

 

 

Seit kurzem ist an der Rückseite unseres Briefkastens diese Graffitti, sehr passend:

Euer Kolja

Entschuldigung eines Hundebesitzers

Karina | 21. April, 2012 00:24

Entschuldigung eines Hundebesitzers

Liebe Mitmenschen, die ihr keine Hunde habt UND (ich betone UND) diese auch nicht leiden könnt! Ihr habt ja so Recht!

Was sind wir Hundebesitzer nur für ein schreckliches Volk?

Und zwar alle. Egal, ob Dackelbesitzer, Kampfhund-, Mischlings-, Doggen- oder Mopsbesitzer. Wir sind alle schlechte Menschen und schlechte Menschen haben keine guten Hunde. Und ja: unsere Hunde haben Zähne, also sind sie böse!

Es tut mir so leid!
Ich möchte mich entschuldigen und euch mitteilen, dass ich aus meinen Fehlern gelernt habe:

1. Ich werde mich nie wieder auf einem öffentlichen Waldweg aufhalten, wenn ihr, liebe Fahrradfahrer, diesen benutzen möchtet.
Dabei finde ich es völlig in Ordnung, wenn ihr nicht klingeln, nicht bremsen, geschweige denn eine kleine Kurve um mich und meinen Hund herum fahren wollt. Der Wald gehört Euch!

2. Ich werde nie wieder einem schlecht gelaunten Rentner widersprechen, der mich mit übelsten Schimpfworten belegt, weil ich einen Hund habe (der an der Leine neben mir läuft und den Rentner nicht mal angeatmet hat!).
Rentner dürfen das. Rentner müssen auch nicht grüßen, schon gar keine Hundebesitzer.

3. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn im Sommer Heerscharen von Menschen in die Naherholungswälder einfallen und dort ungehemmt ihre Notdurft verrichten. Menschen dürfen das. Ich erkläre meinem Hund, dass es unfein ist, menschliche Hinterlassenschaften in der Nähe des Wegesrandes aufzuspüren. Menschen finden das ekelig! Nur Hundebesitzer müssen Kottüten bei sich tragen.

4. Liebe Mütter! Natürlich dürft ihr Euren Kindern im Wald die Windeln wechseln. Das ist ja auch völlig legal. Bei all den mütterlichen Pflichten ist es wirklich auch zuviel verlangt, die Windeln in die nächste Mülltonne zu werfen.
Werft sie ruhig in die Büsche. Dann frisst mein Hund eben heute mal frisches Baby-Häufchen. Das bringt Abwechslung auf den Speiseplan!

5. Liebe Mitmenschen, die ihr so romantisch in freier Natur grillt. Natürlich ist man danach viel zu müde, um seinen Müll wieder mitzunehmen. Das ist ja völlig verständlich!
Nicht wahr, liebes Ordnungsamt? Da kneift man gerne mal ein Auge zu. Mein Hund, der dankenswerter Weise ja teilweise ohne Leine laufen darf (Danke, Danke! Danke!) kann sich nie entscheiden, ob er zuerst in eine zertrümmerte Bierflasche treten oder an Euren Grillresten ersticken soll!

6. Liebe Jogger, natürlich habt ihr Recht. Im Wald muss man nie mit unvorhersehbaren Dingen rechnen. Im Wald dürfen weder Kinder, langsame ältere Menschen, noch Hunde Euren Weg kreuzen und euch nötigen, euer Tempo zu drosseln oder einen kleinen Ausfallschritt zu machen. Der Wald gehört Euch! Wir Hundebesitzer können unserem Hund ja auch einfach auf einem Laufband im Wohnzimmer Bewegung verschaffen!

7. Ich erwarte nie wieder, dass man höflich danke sagt, wenn ich meinen Hund am Wegesrand ins Platz lege, damit eine Gruppe laut klappernder Nordic Walker ungestört ihres Weges ziehen kann. Nordic Walker müssen nicht danke sagen. Niemand muss danke zu mir sagen. Ich bin ein Hundebesitzer!

Liebe Mitmenschen, ich bilde meinen Hund aus und bringe ihm Gehorsam bei, damit er im Wald nicht atmet, wenn sich uns ein Nicht-Hunde-Mögender-Mensch nähert. Ich habe meinem Hund beigebracht, liegen zu bleiben, wenn eine ängstliche Person sich uns nähert, damit wir anschließend beschimpft werden. Ich nehme gerne Rücksicht auf meine Mitmenschen, ohne ähnliches zurück zu erwarten!

Und noch eins: Liebe wohlwollende Rentner und Hunde-Mögende Mitmenschen! Ich weiß, dass es Euch gibt. Vereinzelt habe ich Euch auch schon getroffen. Gerne würde ich mich öfter mit euch unterhalten und mein Hund mag es, wenn ihr ihn streichelt. Leider sind wir immer auf der Flucht!
Nehmt es uns nicht übel, wenn wir uns andauernd hinter irgendwelchen Büschen verstecken.
Verratet uns nicht! Wir sind illegale Waldbesucher!

Danke!

Verfasser Tina Grashoff (www.tinagrashoff.com)

Was soll das denn jetzt werden?

Karina | 20. April, 2012 14:14

Abgesehen davon, dass ich diese unsäglich peinlichen postmenopausalen Nordic Walkerinnen eh gefressen hab wie 5 Pfund grüne Seife vertrage ich es gar nicht, wenn ich dämlich von der Seite angequatscht werde und schon gar nicht, wenn es völlig grundlos ist.

Heute vormittag marschierte ich mit Kolja quer über die Wiese auf den Hauptweg zu, auf dem uns eine dieser peinlichen Gestalten entgegenwackelte. Kolja wie immer einige Meter vor mir und zufälligerweise war die Stöckchenschwingerin in unserer Laufrichtung. Kolja ignoriert diese Weiber ebenso wie Radfahrer, Jogger, Skater und sonstige Hundefeinde, steuerte aber langsam trabend in ihre Richtung, weil er zum Weg wollte, wie immer, war aber noch ca. 5 m von ihr weg.

Da ertönte aus postmenopausalem Mund ein unfreundliches "Was soll das denn jetzt werden?" Meine Antwort war weniger freundlich Tongue out, grundlose Angriffe auf meine Hunde, die erfolgen, nur weil sie es wagen zu existieren, bringen mich schnell auf die Palme. Kolja war längst 5 m vor ihr stehen geblieben und schnüffelte im Gras, also kein Grund, mich blöd anzumachen.

Als dann ein "Was sind Sie denn für eine Person?" erklang musste ich leider die Tonart wechseln Cool.

Wenn mein Hund Passanten belästigt dürfen sie gerne darauf reagieren, aber wenn mein wohlerzogener Hund Passanten ignoriert, 5 m entfernt ist und einfach nur anwesend ist und dadurch, durch seine blosse Gegenwart anscheinend belästigt, dann muss man mit entsprechenden Ausfälligkeiten meinerseits rechnen Cool.

Karina *muss mal wieder mein Walker-Hassbuch zur Hand nehmen"

 

PS: keine Ahnung, ob es daran liegt, dass ich mich mit viel mehr hundehaltenden Frauen unterhalte als mit hundehaltenden Männern, aber ich bekomme oft erzählt, dass Hundehalterinnen angemacht werden, grundlos, nur weil ihr Hund gegenwärtig ist. Wie sind eure Erfahrungen so?

Die Kleinhundegang 2

Karina | 20. April, 2012 13:29

Die beiden Boston Terriermädels find ich klasse, man kann prima mit denen toben:

 

 

 

 

Dann musste ich rennen:

 

 

Allradantrieb:

 

 

 Jetzt wisst ihr, warum ich so gerannt bin Cool:

Und dann hat sie mich einfach umgeschubst Cool:

Weiter ging die wilde Jagd:

 

Später mehr.

Euer Kolja

Spass mit Ella

Karina | 19. April, 2012 23:03

Wie ihr seht hatte ich viel viel Spass mit Ella:

 

 

 

Was die Ella kann kann ich schon lange Cool:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie es mit der Kleinhundegang weiterging erzähl ich euch später:

Euer Kolja

Die Kleinhundegang 1

Karina | 19. April, 2012 16:50

Ihr habt sicherlich mitbekommen, dass wir nach einem wunderschönen Urlaub wieder zu Hause sind. Heute hat uns schon die Kleinhundegang erwartet:

 

 

 

Dieser Nackthund ist ein Notfall und sucht dringend ein neues Zuhause, nachdem ihn seine bisherige Besitzerin rausgeschmissen hat. Jemand von euch Interesse? Er ist 4 Jahre alt:

 

 

 

Neugierige Zuschauer:

Und ab ins Wasser:

 

 

Auf und davon:

 

 

Dann kam die Ella und hat mir Gesellschaft geleistet:

Später mehr.

Euer Kolja

Langweilig

Karina | 19. April, 2012 15:06

Heute morgen hat Frauchen ziemlich lange geschlafen und mir war ziemlich langweilig. Embarassed Nun, die unterste Schublade der Kommode im Schlafzimmer braucht keine 2 Möbelknöpfe, einer reicht Embarassed und ausserdem musste in der Schublade auch mal wieder dringend Ordnung geschaffen werden Embarassed.

Und die neuen Solarlampen vom Balkon, die aussehen wie Steine, knallen tierisch gut auf dem Laminat Embarassed.

Euer Terminator Kolja

 

Körpersprache

Karina | 19. April, 2012 01:30

Da weiss man nun seit vielen Jahren, wie unendlich wichtig die eigene Körpersprache in der Kommunikation zu seinem Hund ist und doch tappt man immer wieder mal in selbstgestellte Fallen Tongue out. Kolja lernt schnell und gut und seit einigen Wochen üben wir sporadisch aus dem Platz ins Sitz. Merkwürdigerweise (sic!) klappte es fast nie, eher im Gegenteil, aus der Sphinxstellung kippte Kolja oft noch mit dem Hinterteil zur Seite. Er liess sich nicht mal mit leckeren Leckerlis dazu bestechen, sich auf zu setzen. Das Sitz kennt er von Anfang an, das klappt aus dem Stand mit Handzeichen sehr zuverlässig.

Bisher löste ich die Situation immer auf, indem ich weiterging und er mir dann folgte, etwas frustrierend.

Heute morgen war es wieder das gleiche, Kolja im Platz und er blieb trotz Sitzzeichen liegen. Tongue out Warum auch immer ging ich einen Schritt weg und kippte dabei meinen Oberkörper von Kolja weg und zack, er sass.

Analyse:*grummel* logo, dass er immer liegen blieb, denn meine Körperhaltung war "dominant", ich habe mich anscheinend fast immer beim Sitzzeichen leicht über ihn gebeugt und clever wie er ist befolgte er mein "geheimes Kommando" und blieb liegen. Signale, die mit dem ganzen Körper gegeben werden sind natürlich immer stärker als Handzeichen.

Also geht es ab morgen mit neuer Selbstkontrolle von vorne los Cool.

Als Tipp, als Erinnerung an euch: idealerweise übt man mit seinem Hund vor einem grossen Spiegel Cool, falls ihr das nicht könnt, achtet genaustens auf eure Körperhaltung! Wohin zeigen eure Schultern? Euer Becken? Eure Wirbelsäule? Eure Beine? Eure Arme? Euer Kopf? Und v.a. analyisert eure Haltung, wenn euer Hund nicht das macht, was ihr gerade von ihm möchtet! Typisches Beispiel, was man oft sieht: der Hund wird mit leicht vorgebeugtem Oberkörper gerufen und der Halter wundert sich, warum der Hund nur zögerlich, wenn überhaupt kommt ....

Und? Wie siehts bei euch aus?

Karina

Lacerta agilis

Karina | 18. April, 2012 21:43

In der Pfalz fleucht und kreucht so manches:

Zauneidechsen (Lacerta agilis)

Die linke musste ich dann auch noch mehrfach vor dem Überfahrungstod durch Motorradfahrer und Winzer bewahren ...

Karina

 
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