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Briard - Blog

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Der wahre Grund, warum der Pudel ... 1

Karina | 30. Januar, 2008 16:05

Der wahre Grund, warum der Pudel beinahe ausgestorben wäre

Es war einmal vor langer, langer, wirklich langer Zeit, als eines Tages aus einer lustigen Laune der Natur heraus der allererste Pudel geboren wurde. Er war weiss und er war gross und er hiess Richard- Neo.

Als er erwachsen war, wurde ihm das Leben in seinem kleinen Wäldchen zu langweilig, seine Geschwister, die so ganz anders aussahen, machten sich ständig lustig über ihn und sein Aussehen und da beschloss er, das Wäldchen zu verlassen. Er verabschiedete sich von seinen Eltern an einem grauen Morgen, seine Mutter musste heulen:

und ging allein in die weite Welt hinein, um sie zu entdecken und um viele Abenteuer zu erleben. Dass diese Welt aber zu jener Zeit sehr gefährlich war und hinter jeder Ecke furchterregende Bestien lauern konnten, wusste Richard-Neo nicht, denn er war ja ein Pudel und er war der erste Pudel seiner Art.

Er war noch gar nicht weit gekommen, als er hinter der nächsten Ecke grässliche Geräusche hörte. Neugierig und ohne jegliche Vorsicht ging Richard-Neo um die Ecke:

und stand einem wahren Monster gegenüber ...

Fortsetzung folgt ...

Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen oder sonstwie existierenden Personen oder Persönlichkeiten wäre rein zufällig!

Notessen

Karina | 30. Januar, 2008 09:53

Wir haben euch ja schon mal erzählt, dass wir manchmal ein Notessen bekommen, weil nix anderes mehr da ist, unsere neue Essensbestellung noch nicht geliefert wurde, keiner Zeit hatte, was einzukaufen und Frauchen nix aufgetaut hat. Gestern abend war Frauchen deswegen wieder sehr kreativ: es gab gekochten Reis mit angedünstetem Broccoli und dann hat Frauchen noch Leberwurst, Salami und kleine Hundeleckerlis druntergerührt. Liest sich etwas abenteuerlich, aber echt, es war sehr lecker. Notessen sind eigentlich prima! Und satt waren wir auch.

Euer Merlin und Dojan

Mädels

Karina | 28. Januar, 2008 13:47

Bei den Balienesen gibt es nicht nur Kerle, sondern auch Mädels, zum Beispiel die Pia:

Und natürlich meine geliebte Stella, wenn ich gewusst hätte, dass Frauchen sich mit Stella trifft, hätte ich sie morgens nicht ohne mich gehen lassen Tongue out

Auch Nelly war mit:

Ganz schön sportlich die junge Dame, ist ja auch gemein, wenn Frauchen das Opfer auf dem Dach versteckt:

Ein sportliches Foto von Odin haben wir auch noch gefunden, so sieht das idealerweise aus, wenn der Hund im Fuss geht Cool

Euer Merlin

This is a dog's house

Karina | 27. Januar, 2008 22:09

This is a dog's house. Therefore the comfort of our dogs comes first.
Visitors take second place.
If you are a dog lover you will understand.
If not - why are you here?

Gefunden in den Weiten des Netzes.

Euer Merlin und Dojan

Odin

Karina | 26. Januar, 2008 21:57

Die Balienesen haben ja auch Hunde, einen wollen wir euch jetzt mal zeigen und zwar den Odin:

Und wie man sieht ist er ein English Springer Spaniel:

Er ist noch Anfänger in den Trümmern, hat es aber dafür prima gemacht:

So sieht er von nah aus:

und so von der Seite:

Jedenfalls ist er nicht kamerascheu:

Euer Merlin und Dojan

Trümmer-Atli

Karina | 26. Januar, 2008 19:56

Heute war Frauchen wieder ohne uns bei den Balies.  Und der Atli hat in den Trümmern gesucht:

Eines muss man ja neidlos anerkennen: in den Trümmern ist der Atli unschlagbar:

Das machen ihm nur wenige Hunde nach:

Er hat sehr fleissig und motiviert gesucht:

und auch alle Opfer gefunden:

obwohl Frauchen die extraschwer versteckt hat:

Trümmersuche ist ganz schön anstrengend:

und macht ordentlich durstig:

Naja, perfekt ist der Atli nicht, schaut mal, wie der sabbert:

Euer Merlin und Dojan

Frühlingssonne

Karina | 26. Januar, 2008 00:05

Nun aber schnell ins Wasser:

Schön:

Und schütteln:

Noch mehr schütteln:

Ferdsch:

Das tat gut:

Und schon wieder Porträt-Sitzen:

Nö, ich guck nicht in die Kamera:

Können wir endlich weiter?

Schnüffel, schnüffel:

Ich bin viel cooler:

Euer Merlin

Am Strand

Karina | 25. Januar, 2008 17:08

Es gibt auch noch andere schöne Briards Cool, wir zeigen euch mal 2 davon und einen hübschen Jack-Russell-Terrier:

Von links nach rechts: Kiwa, Bennet und Ombelle. Die Ombelle haben wir euch schon mal gezeigt, die hat die gleiche Züchtermama wie Dojans Mama. Und der Bennet ist ein Cousin von Merlin, ihre Väter waren Brüder. Der Bennet ist auch schon ein Oldie und wird bald 13 Jahre alt. Vielen Dank an Carola und Steffen, dass wir euch dieses tolle Foto zeigen dürfen.

Euer Merlin und Dojan

Schweinebraten

Karina | 25. Januar, 2008 00:05

Wo hier gerade über Sahnetörtchen geredet wird: es geht auch anders! Vor vielen Jahren hab ich mit Frauchen zusammen Agility gemacht, auch Turniere gelaufen und so. Ich kannte jedes Hindernis mit Namen: Tunnel, Slalom, Wippe, Tisch, Reifen und so.  2 Jahre, nachdem wir damit aufgehört haben, hat mich Frauchen auf ein Seminar mitgenommen. Ich war da der einzige Hund und immer wenn Frauchen auf Nichthundehalter trifft beglückt sie diese mit ganz viel Gerede über Hunde Cool, so auch an dem bewussten Abend. Frauchen sass mit vielen Leuten ganz eng um einen Tisch herum, sie sass am Kopfende, als sie über Kommunikation mit Hunden erzählte. Ich lag ganz ruhig in einer Ecke des Raums.  Sie sagte, dass das Wort an sich völlig egal sei, sondern es viel mehr auf den Tonfall ankäme und demonstrierte es an einem Beispiel. Man könne alles mögliche zu einem Hund sagen, Hauptsache, man trifft den richtigen Tonfall, man könne zum Hund auch sagen :Schweinebraten. Tja, und der Tonfall beim "Schweinebraten" hat sofort was bei mir ausgelöst. Ich sprang auf, sprang über die am Tisch Sitzenden elegant rüber und landete der Länge nach auf dem Tisch direkt vor Frauchen im Platz. Nicht mal ein Glas ist umgefallen. Nun lag ich da vor ihr und wartete auf ihr Lob. Ich hatte nämlich "Tisch" verstanden und das hatte ich ja im Agility gelernt, dass ich dann auf den nächsten Tisch springe und mich hinlege. Der Erfolg war einfach grandios. Alle Menschen in dem Raum haben eine halbe Stunde lang ununterbrochen gelacht, Frauchen war nur am Kreischen und Heulen und ich wusste gar nicht, was los war. Hab doch nur gemacht, was Frauchen zu mir gesagt hat! Und echt, Schweinebraten und Tisch hören sich doch fast gleich an oder nicht? Jedenfalls haben alle Nichthundehalter bestimmt diese Lektion gelernt. Das Seminar ging noch 1 Woche und immer, wenn ich im Seminarraum lag, haben sie alle immer wieder Schweinebraten zu mir gesagt. Aber da sie nicht den richtigen Tonfall getroffen haben, bin ich natürlich brav auf dem Boden liegengeblieben. Frauchen muss noch immer lachen, wenn sie an diese Geschichte denkt und sagt, das sei das lustige gewesen, was ich je gemacht habe. Komisch!

Euer Dojan

Frühling?

Karina | 24. Januar, 2008 00:03

Gestern war es so sonnig, dass man fast an den Frühling glauben konnte, obwohl wieder etwas Hochwasser ist:

Unsere Freunde waren auch schon da:

Das Wetter lud zum Baden ein:

Zum Rausgehen hab ich mir natürlich die steilste Stelle ausgesucht:

War nicht einfach:

Sogar die ersten Bäume blühten:

Und natürlich hatte ich Frühlingsgefühle, als ich Asta traf:

Hat sie nicht wunderschöne Augen?

Leider mussten wir wieder weiter:

Euer Merlin

"Komm und Bleib und Fuss"

Karina | 23. Januar, 2008 13:06

"Komm und Bleib und Fuss" sagte gestern der Mann zu seiner Hündin, die 5 Meter vor ihm lief und uns auf der anderen Strassenseite entgegenkamen.  Die Hündin zuckte einmal kurz mit den Ohren und setzte unbeirrt ihren Weg fort.

Also ehrlich, unserem Frauchen wäre ja ein so langes Kommando wie "Komm und Bleib und Fuss" viel zu lang, nur damit wir einmal kurz mit den Ohren zucken.

Jedenfalls belegt das "Komm und Bleib und Fuss" jetzt in unserer Top Ten der unsinnigsten Kommandos/Kommandoketten einen der vorderen Plätze.

Habt ihr auch schon solche Kommandoketten gehört?

"Mach mal Platz" sagte der Mann zu dem Hund`(Briard), der mitten im Weg lag und wunderte sich, dass der Hund brav liegenblieb und nicht aufsprang, um ihn vorbeizulassen.

Live vor einigen Jahren gehört, kennt ihr auch Beispiele dafür?

Euer Merlin und Dojan

Platz und Bleib 3

Karina | 22. Januar, 2008 00:08

Nachdem wir im 2. Teil etwas abgeschweift sind, gehts weiter.  Ich, Dojan, bleib immer ganz ruhig liegen, wenn Frauchen das so will:

Atli ist dabei nicht sonderlich entspannt, der ist auf dem Sprung Cool:

3. Wenn ihr jetzt 500 Euro darauf verwetten würdet, dass euer Hund auf Sichtzeichen und Kommado Platz sich sofort hinlegt in ablenkungsfreier Umgebung, könnt ihr anfangen, die Belohnung nicht sofort zu geben, sondern erst nach 1-2 Sekunden, aber macht es ein bisschen spannend dabei. Zögert  es langsam immer weiter hinaus, bis der Hund einige Minuten ruhig liegenbleibt. Aber niemals dabei vergessen: jedes Kommando, das ihr einem Hund gebt, muss immer aufgelöst werden, d.h. ihr sagt sowas wie prima oder lauf oder fertig oder was auch immer. Ob ihr beim Platz und Bleib auch "Bleib" nach dem "Platz" sagt, müsst ihr selbst entscheiden.

4. Jetzt könnt ihr anfangen, das Platz mit mehr Ablenkung zu üben, aber steigert die Ablenkung langsam. Und wenn der Hund sich sofort hinlegt, kommt wieder sofort die Belohnung! Ihr müsst euch immer entscheiden, was ihr steigern wollt, entweder die Ablenkung oder die Liegezeit, aber nicht beides gleichzeitig! Legt sich der Hund auch unter grösster Ablenkung sofort hin, könnt ihr die Liegezeit steigern. Bleibt aber noch immer bei ihm!

5. Bleibt der Hund auch unter Ablenkung einige Minuten lang liegen, geht wieder an den Anfang zurück in die ablenkungsfreie Umgebung. Liegt der Hund, tretet ihr einfach unauffällig mal einen Schritt zur Seite, wieder zurück und Belohnung. Dann irgendwann 2 oder 3 Schritte und steigert es langsam. Könnt ihr einige Meter weggehen, dreht nicht sofort wieder um, sondern fangt an, es langsam zu verzögern.

6. Wenn das sitzt, wird wieder die Ablenkung gesteigert. Aber jetzt müsst ihr unheimlich gut aufpassen, ob ihr die Ablenkung oder die Liegezeit oder die Entfernung oder die Entfernungszeit steigern wollt, nie mehrere Sachen gleichzeitig! Damit ihr nix durcheinander bringt, macht euch am besten Notizen und überlegt euch jedes Mal vor dem Training, was genau ihr überhaupt trainieren wollt, geht es vorher in Gedanken alles durch.

7. Jedes Mal, wenn der Hund aufgestanden ist, zeigt er euch, dass ihr zu schnell vorgegangen seid und ihr müsst wieder 1-2 Lernschritte zurück gehen.

8. Steigert nicht immer alles kontinuierlich, das wird dann langweilig. Auch wenn euer Hund in dieser Übung schon weit fortgeschritten ist, belohnt ihn einfach mal zwischendurch, sobald er sich schon hinlegt. Variiert die Belohnung. Übrigens muss es auch nicht immer die gleiche Belohnung sein Smile, nicht nur Wurschti Würstchen, auch mal Käse oder zum Abschluss den Ball.

9. Denkt an den ersten Teil: jeden Tag viele Male üben, aber immer nur ganz, ganz kurz. Und nach dem Üben sollte es einige Minuten Ruhe geben, in denen nix Aufregendes passiert. was ihr direkt vor der Schlafenszeit übt, prägt sich am besten ein! Die Natur hat den Schlaf für die höheren Tiere erfunden, damit das Gehirn im Schlaf die Zeit hat, Gelerntes zu verfestigen, im Schlaf werden die meisten Datenautobahnen aufgebaut.

10. Liegt euer Hund mit Ablenkung mehrere Minuten ruhig im Platz, obwohl ihr 20 oder 30 Meter weiter wegsteht, wendet ihr ihm in der Stehzeit langsam den Rücken zu. Ihr solltet aber einen Spiegel dabei haben oder jemanden, der euch Bescheid sagen kann, wenn der Hund schummelt. Und dann verschwindet mal kurz ausser Sichtweite und auch das wird langsam gesteigert.

11. Das Sitz und Bleib oder das Steh und Bleib wird übrigens genauso aufgebaut, ist aber etwas schwerer, weil Hunde mitdenken und sich hinlegen wollen, wenn sie eh länger warten müssen. Cool

12. Jetzt seid ihr am Ziel! Euer Hund legt sich sofort und freudig auf euer Platz-Signal hin, obwohl andere Hunde und Menschen in der Nähe sind und ihr könnt bequem um die nächste Ecke bummeln und euch dort einige Minuten aufhalten. Und wenn ihr wieder zurück zum Hund geht, liegt er ganz entspannt da, wo ihr ihn abgelegt habt und wartet auf euch. Wir nutzen diese Zeit gelegentlich für ein kleines Nickerchen Cool

13. Zusammengefasst: das Wichtigste ist:

- dass ihr diese Übung in möglichst viele kleine Schritte unterteilt

- dass ihr immer nur einen Teil steigert, nie mehrere

-  die Reihenfolge, was ihr als erstes steigert, ob die Ablenkung oder die Liegezeit usw. ist nicht so wichtig

- dass es eurem Hund jedes Mal viel Spass macht, mit euch zu üben und dass es euch auch Spass macht

- beendet eine Übung, solange es euch beiden noch Spass macht und/oder wenn der Hund die Übung besonders schön ausgeführt hat

- dass ihr nie ungeduldig werdet und euren Hund überfordert und frustriert oder noch schlimmer, zu Zwang oder Gewalt greift!

- dass es sich für euren Hund lohnt, mit euch zu üben, weil er immer eine tolle Belohnung bekommt.

- verliert niemals die Geduld, auch wir Hunde haben manchmal Zeiten, wo wir nicht so richtig Lust haben, mit euch zu üben. Lasst an solchen Tagen die Übungen einfach weg und spielt nur mit uns.

- wir Hunde sind keine Roboter, wir funktionieren nicht automatisch. Wir wollen euch ja gefallen und gerne mit euch zusammenarbeiten, aber ihr müsst uns dabei helfen

- macht keine komplizierten Übungen mit uns an Tagen, wo es euch selbst aus den unterschiedlichsten Gründen nicht gut geht. Spielt oder kuschelt einfach nur mit uns.

Bevor wir jetzt noch stundenlang weiterschreiben, hören wir lieber auf, auch wenn uns noch so einiges zu diesem Thema einfällt. Und wenn ihr Fragen habt, fragt ruhig.

Euer Merlin und Dojan

PS: Und ausserdem kann so ein Kommando sehr praktisch sein, wenn ihr Fotos von eurem Hund machen wollt, unser Frauchen benutz das Platz/Steh/Sitz und Bleib öfters mal dafür Cool 

Das Kostbarste

Karina | 21. Januar, 2008 09:03

Frauchen sagt, dass es wunderschön ist, Hunde zu haben, einen Welpen, einen Junghund, einen Hund in den  besten Jahren.

Aber das Kostbarste, was ein Mensch haben kann, ist ein alter treuer Hund.

Euer Merlin und Dojan *kostbare Hunde*

Nasenbären

Karina | 20. Januar, 2008 22:29

Heute waren die Nasenbären unterwegs, hier ist Johnny-Nasenbär:

Und Anna-Nasenbär:

Achja, so sieht Richtiges Spielen aus Smile:

Nelly hat wohl heute schon wieder komisches Zeug getrunken:

Sehr sportlich die junge Dame:

Merlin-Nasenbär Cool

Die Zicke Anna hatte es heute voll auf mich abgesehen:

Aber ich hatte vor ihren Zähnchen keine Angst:

Frauchen hatte es auf meine Nase besonders abgesehen:

Und weil Nelly nicht mit mir knutschen wollte, hab ich mit Christian geknutscht Cool

Aber als der Pudel auf Frauchens Kamera raufgehüpft ist, hatte sie keine Lust mehr auf Nasenbären:

Euer Merlin

Platz und Bleib 2

Karina | 19. Januar, 2008 20:50

So, von den Grundbedingungen haben wir euch ja schon im ersten Teil erzählt. Jetzt erzählen wir euch, in wieviele Details man das Platz und Bleib zerlegen kann, damit wir Hunde es auch optimal lernen, es sicher sitzt und wir ohne Stress auch bei grösster Ablenkung sicher liegen bleiben so wie die Dhanna:

Sogar Jack Russell Terrier können es lernen:

1. Zuerst müsst ihr dem Hund natürlich das Kommando "Platz" beibringen, idealerweise mit dem Clicker.  Am besten mit Sicht- bzw. Handzeichen und mit der Stimme, denn die Handzeichen machen es für uns Hunde einfacher und die Stimme für euch Menschen. Aber niemals, wirklich niemals dürft ihr den Hund dabei anfassen oder gar ins Platz runterdrücken oder ganz schlimm, dabei auf die Leine treten (vor gar nicht langer Zeit hat Frauchen gesehen, wie jemand seinen 12 Wochen (!) alten Welpen, der auch noch ein Würgehalsband trug *brech* brutalst möglich ins Platz zwang, indem er heftig auf die Leine trat und damit den Welpen auf den Boden riss, gleichzeitig dabei "Platz" brüllend. Frauchen war so entsetzt, dass sie kreidebleich wurde. Auf ihre Fragen wurde ihr "erklärt", dass das so im Retrieverclub üblich sei und so gelehrt werde und ausserdem das Platz ein Zwangskommando sei. Glaubt bloss nicht so einen Mist wie mit dem Zwangskommando. was Frauchen am liebsten mit diesem Typen gemacht hätte, können wir euch leider nicht erzählen, denn das wäre nicht jugendfrei)

2. Übt das Platz erstmal zu Hause völlig ohne Ablenkung und sobald der Hund liegt, bekommt er sofort seine Belohnung. Das Leckerli legt ihr entweder auf den Boden zwischen seine Vorderfüsse oder ihr legt eure Hand mit dem Leckerli auf den Boden unter die Schnute des Hundes. Wenn ihr es nur so hinhaltet, steht der Hund natürlich sofort wieder auf.

3. und alles weitere kommt im dritten Teil.

Euer Merlin und Dojan

Wo ist dein ...?

Karina | 19. Januar, 2008 00:03

Heute will ich euch mal von einem meiner absoluten Lieblingsspiele erzählen. Es heisst Wo ist dein ...? und es funktioniert so: Frauchen sitzt irgendwo entspannt rum, am Computer, auf dem Sofa oder auf dem Klo Cool und wenn ich dann ankomme, kommt ihre Frage Wo ist dein ...? und sie fragt nach meinem Quietschie oder Ball oder Osterhasi oder Löwi oder Anna-Teddy oder Knochen oder sonst was und ich renne dann durch die ganze Wohnung und darf ihr das richtige Teil bringen. Weil ich etwas unordentlich bin und oft nicht gleich weiss, wo ich das Teil liegengelassen habe, muss ich manchmal ganz schön suchen. Aber irgendwann finde ich jedes Teil und voller Stolz bringe ich es dann zu Frauchen und sie lobt mich ganz doll und spielt dann mit dem Teil mit mir. Ich kann eine ganze Menge von meinem Spielzeug unterscheiden. Könnt ihr das auch? Kennt ihr auch so ein Spiel? Am einfachsten ist es, wenn sie nur fragt Wo ist dein Teddy?, denn dann kann ich irgendein Plüschi bringen und da ich bestimmt Trillionen davon habe und immer überall eins rumliegt, werde ich immer schnell fündig. Aber wenn sie gezielt nach einem bestimmten Plüschi fragt oder nach dem Knochen, dann kann es ganz schön schwer sein. Aber manchmal denkt sie, dass ich überhaupt nicht weiss, wo der Löwi oder der Osterhasi ist und dann überrasche ich sie, weil ich es blitzschnell finde. Macht jedenfalls unheimlich viel Spass. Und macht ihr auch so was?

Euer Dojan

Das Reh

Karina | 18. Januar, 2008 23:46

Ich war gestern mit Herrchen im Kirschwald unterwegs:

Und dann haben wir das Reh gesehen:

Das war aber blitzschnell wieder weg, aber hier war es nicht:

Hier auch nicht:

Also bin ich wieder zu Herrchen zurück gegangen und wir sind nach Hause gefahren:

Euer Dojan

Platz und Bleib 1

Karina | 17. Januar, 2008 14:33

Wer von euch hat das noch nicht gesehen? Der Hund soll im Platz bleiben und Frauchen/Herrchen entfernt sich und was macht der Hund?

Genau, die Hunde stehen auf und laufen mehr oder minder langsam, jede Menge Beschwichtigungssigale ausstrahlend zum Halter hin oder sie robben Meter für Meter in Richtung des Halters:

Der Grund dafür ist, dass das Bleiben im Platz meistens nicht richtig aufgebaut wird und der ungeduldige Halter viel zu schnell mit viel zu grossen Schritten vorangeht.  Und weil es ein sehr wichtiges und sehr praktisches Kommando ist, erzählen wir euch mal wie es richtig aufgebaut wird. Es sollte, wie eigentlich alles, in sehr, sehr kleine Lerneinheiten zerlegt werden die immer wieder geübt werden. Und da der Erfolg sich trotz dieser kleinen Schritte doch echt schnell und vor allem auch sicher einstellt, dauert es gar nicht länger. Besonders übel ist es, wenn es falsch ausgebildet wird und dann der arme Hund mit Starkzwang und/oder Gewalt malträtiert wird, obwohl es gar nicht richtig gelernt hat.

Grundvorraussetzung für jedes Lernen: ablenkungsfreie und vertraute Umgebung und entspannte Lernathmosphäre! Das "Platz und Bleib" ist schon eine recht komplexe Übung, werden komplexe Übungen zu früh als Ganzes trainiert, wehrt das Gehirn des Hundes diese Informationen als unwichtig und zufällig ab, ein natürlicher Schutzmechanismus des Gehirns. Ausserdem erzeugen zu grosse Lernschritte Frust beim Hund.

Übt ruhig 10-15 mal am Tag, aber die Übung nur je 1-5 mal hintereinander und denkt an die nette Belohnung, am einfachsten sind für die meisten Hunde leckere Leckerlis, zum Abschluss kann auch mal der Ball oder das Lieblingsspielzeug fliegen. Und denkt dran: Anfassen des Hundes ist strengstens verboten, ausser hinterher zum Streicheln und vergesst dieses unseelige auf die Leine-Treten, wie es leider noch immer zu sehen ist.

Auch wichtig: schaut euch vorher den Platz genau an, an dem der Hund liegen bleiben soll! Keine Scherben, keine Eispfützen, keine Stelle, an der andere Hunde vorher hingepullert haben. Leicht frierende Hunde, Hunde mit nacktem Bauch, sollten das Platz und Bleib nicht unbedingt im Winter auf eisigem Boden üben! Macht es uns Hunden nicht unnötig schwer, schon gar nicht am Anfang der Übung!

Und wie das jetzt ganz genau und detailliert aufgebaut wird, erzählen wir euch im nächsten Teil.

Euer Merlin und Dojan

Wie immer

Karina | 16. Januar, 2008 00:03

Wie immer erwartete mich gestern an der Elbe wieder das Empfangskomitee:

Wie ihr seht, kann ich mein Beinchen noch ganz schön hochheben Cool:

Was bin ich froh, dass die Elbe wieder ziemlich sauber ist:

Dann hob das Empfangskomitee ab:

Diese Möwe war mehr als doppelt so gross wie die anderen:

Ungefähr so gross wie diese Ente:

Und das wars dann wieder:

Euer Merlin

Sonntags im Wald

Karina | 15. Januar, 2008 10:55

Wir waren sonntags mal wieder im Wald unterwegs, war ja auch höchste Zeit nach der Winterpause. Und wie immer drängelte sich der Herr Atli vor Frauchens Kamera:

Anna guckte schon ganz konsterniert:

Wylly konnte es mal wieder kaum abwarten:

Ich hab erstmal am Baum gewartet und Frauchens Rucksack bewacht:

und hab dabei fröhlich vor mich hingesungen:

und dann mit Marcel im Duett:

Nelly hatte grossen Durst:

sehr grossen Durst sogar:

Aber was war in der Flasche wirklich drin?

Merkwürdig:

Sehr merkwürdiges Verhalten:

was hat Nelly da wirklich getrunken?

Ich hab das lieber aus sicherer Entfernung beobachtet:

Atli kriegte auch das grosse Kichern:

Tja, und nun Herr Atli?

War jedenfalls am Sonntag ganz schön lustig.

Euer Merlin

 
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