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Briard - Blog

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Rettungshunde-WM 2007

Karina | 30. Juni, 2007 12:04

In Österreich findet diese Woche die Weltmeisterschaft für Rettungshunde statt. Eigentlich wollte Frauchen da auch als Zuschauerin hinfahren, aber irgendwie hatte sie nicht mehr genug Urlaub. Und der Paul, der ein Freund von Frauchen ist und den wir auch schon mal in Österreich besucht haben, der ist bei dieser WM Pressesprecher und erzählt Frauchen alles, was da so los ist.  Interessant sind die Hunderassen, die da so mitmachen.

Hier die Statistik der teilnehmenden Hunde der WM in Eisenstadt:

Von den 127 Hunden sind

29 Deutsche Schäferhunde

22 Malinois (Belgische Schäferhunde)

14 Golden Retriever

10 Mischlinge

10 Labrador Retriever

7 Border Collie

3 Beauceron

3 Australian Kelpie

3 Berner Sennenhunde

3 Flat Coated Retriever

3 Holländische Schäferhunde

2 Rottweiler

2 Riesenschnauzer

2 American Staffordshire Terrier

2 Tervueren (Belgische Schäferhunde)

2 Australian Shepherd

Ein Hund pro Rasse von:

Airedale Terrier, Australian Cattledog, Tschechoslowkischer Wolfshund,
Deutsch Kurzhaar, Dobermann, Jack Russel Terrier, Kleiner Münsterländer, Polski Owczarek Nizinny, Schnauzer.

Es starten 75 Rüden und 52 Hündinnen.

Komisch, der hat doch glatt die Briards vergessen, aber vielleicht haben die eine eigene WM? Naja, immerhin 3 Beauceron und 2 Riesenschnauzer Wink

Fast erstaunlich, dass so viele Deutsche Schäferhunde starten, aber es sind kaum deutsche Deutsche Schäferhunde. Die meisten kommen aus den ehemaligen Ostblock-Staaten wie Slowakei und Tschechien. Das liegt nämlich daran, dass dort noch gesunde Deutsche Schäferhunde gezüchtet werden und nicht solche komischen Froschhunde. Daher werden sie immer mehr durch die Belgischen Schäferhunde ersetzt. Viele Retriever sind dabei wie auch in Deutschland. Australian Shepherd und Border Coillie scheinen international wieder aus der Moge gekommen zu sein. Ein Jack Russell ist auch dabei, cool. Schon interessant diese Statistik!

Euer Merlin und Dojan

 

Eignungstest 3

Karina | 29. Juni, 2007 00:03

Nach der Streichelrunde kommt nun die Spielrunde. Die Fremdpersonen rufen wieder den Hund zu sich, dieses Mal aber, um mit ihm zu spielen:

An Spielzeug ist alles erlaubt, was dem Hund Spass macht:

Und dass es der Amy Spass macht, sieht man oder?

Sie hat für einen Berner Sennenhund ganz schön viel Power:

Der Alf konnte gar nicht abwarten, bis es mit dem Spiel los ging:

Und dann fetzte er los:

Wie man richtig mit Hunden spielt, wisst ihr doch noch oder?

Die hier wissen das jedenfalls:

Und die hier auch:

Hin und her:

Immer ordentlich action machen:

Bert hatte es auch eilig:

Die andere Amy spielt auch gerne:

Eine kleine Zerrerin:

Übrigens, mal ein ganz anderer Verwendungszweck für Küchenhandtücher:

Weiter geht es mit der Futterrunde.

 Euer Merlin und Dojan

 

Eignungstest 2

Karina | 28. Juni, 2007 22:27

So, die erste Runde beim Eignungstest ist die Streichelrunde. Eine Fremdpersonengruppe mit 5 Leuten stellt sich im grossen Kreis auf, in der Mitte sind Hund und Hundeführer und dann wird der Hund nacheinander von jedem Helfer zu sich gerufen und durchgestreichelt und durchgekuschelt:

Die Hund werden überall angefasst:

Mancher kommt mit ganz schön viel Schwung an:

Allen macht es Spass:

Upps, das gehört nicht dazu:

Aber das hier:

Der Vico geniesst das richtig:

Am besten nehmen die Helfer beide Hände dazu:

Die Anne ist eine echte Kuschelmaus:

Die hat sogar mit Till geschmust:

Und Raja hat ein Küsschen bekommen:

Nächste Runde im nächsten Teil.

Euer Merlin und Dojan

Eignungstest 1

Karina | 28. Juni, 2007 21:43

So, am letzten Sonntag war wieder eine Menge los bei uns! Bei uns war nämlich der Eignungstest für Rettungshunde des DRK in Sachsen. Dieses Mal war aber kein Hund von uns am Start, bei uns haben den nämlich schon alle. Wir haben euch zwar ab und zu schon was über diesen Eignungstest erzählt, aber weil Frauchen so viele, viele Fotos gemacht hat, starten wir heute eine Serie, um euch alles ganz genau zu erzählen.  Zuerst stellen wir euch mal die Teilnehmer vor, jedenfalls die mit 4 Beinen.

Das ist Amy aus Bautzen, eine junge Berner Sennenhündin:

Alf ist auch aus Bautzen und ein 2-jähriger Labrador:

Der Vico ist sein Bruder:

Auch Cocker Spaniel Bert wohnt in Bautzen:

Schäfermixhündin Amy, noch eine Amy, kommt aus Görlitz:

Genau wie die Pointerhündin Anne:

Und ich habe es mir im Auto gemütlich gemacht und manchmal zugeschaut:

Hier gehts weiter.

Euer Merlin

Wie man dem Briard den Pony schneiden kann

Karina | 27. Juni, 2007 13:36

Wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, wie man seinem Briard, aber auch anderen langhaarigen Hunden den Pony schneiden kann, können wir euch nun eine Seite empfehlen, wo es ganz ausführlich und mit vielen Fotos beschrieben wird:

Wie man dem Briard den Pony schneiden kann

Ja, als wir diese Seite entdeckt haben, waren wir anfangs ein klein wenig sprachlos. Natürlich ist es sehr unsinnig, wenn ein Hund, egal ob Briard oder nicht, soviele Haare vor den Augen hat, dass er nix mehr sehen kann. Und wir sind uns sicher, dass ein Teil des schlechten Rufs, den Briards oft haben, auch damit zu tun hat, dass unsere Kumpels nicht richtig gucken können. Bei uns wachsen die Haare quer und von oben über die Augen und wie soll man mit diesem Vorhang genau erkennen können, was uns der Mensch oder Hund, der vor uns steht, mit seiner Körpersprache signalisieren will? Da kommt es schnell mal zu Missverständnissen. Vielleicht sogar der Grund, warum oft behauptet wird, dass der Briard so misstraurisch gegenüber Fremden ist? Eigentlich logisch, wenn er sie nicht richtig sehen kann. Und diese armen verschleierten Hunde können überhaupt nur richtig sehen, wenn sie entweder ihren Kopf ständig hektisch hin und herbewegen oder hektisch hin und herlaufen. Wirkt auch oft auf Unbeteiligte etwas merkwürdig. Fördert sicher auch Neurosen. Jedenfalls hat unser Frauchen uns von Anfang an den Pony richtig geschnitten, nicht nur etwas ausgedünnt, damit wir alles genau sehen können. Wir haben auch noch nie Probleme mit Fremden gehabt, mit fremden Kindern schon gar nicht. Aber Frauchen hat früher viel erdulden müssen, weil sie uns radikal den Pony geschnitten hat. Bei Ausstellungen wurden uns oft deswegen Punkte abgezogen, das war eigentlich nicht weiter schlimm, aber was wirklich lästig war: Frauchen ist früher von anderen Briardbesitzern und Briardzüchtern übel beschimpft worden! Echt! Sie wurde angeschrieen, wie sie es wagen könnte, uns den Pony zu schneiden, wir würden dann nämlich blind davon werden und ausserdem ganz schreckliche Augenkrankheiten kriegen. Es wäre strengstens verboten, Briards den Pony zu schneiden und ausserdem wäre es Tierquälerei. Kaum zu glauben oder? Ist aber wahr, haben wir früher öfters erlebt, vor allem bei Briardausstellungen.  Mit diesen Leuten war auch nicht vernünftig zu reden, so dass Frauchen beschlossen hat, zukünftig um solche Leute und Briardausstellungen, wo sie gehäuft auftreten, einen grossen, ganz grossen Bogen zu machen. Einer dieser grössten Schreier ging dann mit seinem Briard weiter, der prompt gegen den nächsten Laternenpfahl rannte, weil er ihn nicht gesehen hat. Aber auch das belehrte den Schreier keines Besseren. Unser Pony wird jedenfalls nicht nur leicht ausgedünnt wie oben beschrieben, sondern richtig weggeschnitten. Denn auch mit einem leicht verschleierten Blick sieht ein Briard immer noch nicht genug! Sollen sich die Menschen doch selbst mal die Augen zuwuchern lassen und dann vielleicht Squash oder Tennis spielen oder so. Und ausserdem haben wir Briards viel zu schöne Augen, um sie hinter Haaren zu verstecken oder?

Euer Merlin und Dojan mit schon immer radikal geschnittenem Pony und auch mit 12,5 bzw. 11 Jahren noch immer nicht blind deswegen

Kapitel 11

Karina | 27. Juni, 2007 13:08

Die Krötenreiter und die Wichtel des Grauens

... Seine Kröte war letzte Nacht eine der wildesten gewesen und liess sich auch Stunden später kaum noch bändigen, so dass er besonders arg betroffen war. Während alle Krötenreiter redeten und redeten, er aber noch zu müde war, sich auch an den Diskussionen zu beteiligen, beobachtete er unauffällig alle anderen anwesenden Krötenreiter, den Eislander, den Löwenkrötenreiter, den Inkakrötenreiter, den Zwergkrötenreiter, den Bäcker, den Schlosser, den lausigen Krötenreiter, den Waldkrötenreiter, den Nacktkrötenreiter, den Heit, den Schmied, den Vogellander und weitere der älteren Krötenreiter, als ihm plötzlich etwas gewahr wurde, was ihm das Blut in den Adern stocken liess. In der Ecke unter dem Fenster, ein wenig hinter den anderen,  sass der lausige Krötenreiter, und immer wenn er glaubte, unbeobachtet zu sein, grinste er still und heimlich vor sich hin.  Zwar nur Bruchteile von Augenblicken, aber diese Bruchteile reichten für den Krötenreiter Eulenspiegel, um zu erkennen was es war. Als er sich durch mehrfaches Hinüberschauen versichert hatte, dass er keiner Täuschung unterlag, als er Gewissheit hatte, schoss er von seinem Sitz empor, ging schnellen Schrittes zu dem lausigen Krötenreiter hinüber und stellte ihn zur Rede:"Nun sag, lausiger Krötenreiter, was ist so furchtbar lustig an der Zwietracht unserer Kröten, an den grauenvollen Ereignissen dieser Nacht oder täuschte ich mich etwa?"

Der lausige Krötenreiter sprang hoch und Aug in Aug standen sich die beiden gegenüber, während schlagartig in der Hütte alle Gespräche verstummten:"Du, Herr Eulenspiegel, du hast mich nichts zu fragen und mir nichts zu sagen. Und schon gar nicht in diesem deinen Tonfall, was erlaubt er sich?" Und bevor einer der anderen Krötenreiter reagieren konnte, gingen Eulenspiegel und der lausige Krötenreiter aufeinander los. Sie packten und schüttelten sich, sie rempelten einander und sie erhoben gar die Fäuste. Ein Grauen durchzog den Raum und hinterliess bei allen ein unangenehmes Kribbeln auf der Haut, während ein faulig-schaler Gestank zurückblieb.

Fortsetzung folgt ...

Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen oder sonstwie existierenden Personen oder Persönlichkeiten wäre rein zufällig!

How to draw a briard

Karina | 27. Juni, 2007 00:31

Wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, wie man mit wenigen Strichen einen Briard zeichnet: hier könnt ihr es sehen:

How to draw a briard

Echt cool!

Euer Merlin und Dojan

 

Fotocontest bei ashility.de 2

Karina | 26. Juni, 2007 20:57

So, es wäre einfach ungerecht, wenn nur der Merlin dort mitmachen darf, also hat Frauchen auch ein Foto für mich gebastelt, man nennt mich nämlich auch Dojan Sparrow!

Und hier könnt ihr für mich abstimmen!

Euer Dojan

 

Roki in Deutschland

Karina | 24. Juni, 2007 19:15

Erinnert ihr euch noch an Roki? Den armen dreibeinigen Briard, der in Ungarn auf eine Pflegestelle in Deutschland gewartet hat? Wir haben gute Nachrichten für euch! Roki ist seit dem 10.6. in Deutschland in einer Pflegestelle bei einem sehr netten Hundepärchen und einem sehr netten Pflegefrauchen. Ihm geht es wieder gut und er soll ein ganz toller Briard sein! Wir drücken ihm weiterhin feste alle Daumen, dass er bald in sein neues Zuhause darf! Drückt mal alle mit!

Euer Merlin und Dojan

Ich bin der Shrek

Karina | 24. Juni, 2007 01:59

Ihr glaubt es nicht? Doch, ich bin der Shrek:

Das kam nämlich so: wir waren heute im UFA-Palast eingeladen, um zu zeigen was wir können:

Till und Laura zeigten ein Tänzchen:

Nach Walzer sieht das aber nicht aus:

Ich bin dann zu denen auf die Liegestühle gegangen, war ein bisschen eng:

Und viele Kinder haben mich gestreichelt:

Auch dieser nette Rollifahrer:

Der konnte gut kraulen:

Ich war übrigens nicht der einzige Shrek:

King Benny war übrigens auch da:

Ohne Kommentar Wink:

Laura war zwischendurch ganz schön ko:

Nelly kam erst später, legte dann aber gleich los:

und flirtete mit Benny:

Warum Frauchen mir zum Schluss eine rosa Feder hinters Ohr gesteckt hat, weiss ich auch nicht:

Jedenfalls hatten wir ne Menge Spass, auch wenn es anstrengend war.

Euer Dojan

 

Hunde in Wien 5

Karina | 22. Juni, 2007 00:05

So, heute wollen wir euch endlich mal die letzten Hunde zeigen, die Frauchen in Wien so getroffen hat. es waren ganz besondere Hunde, denn es waren Rettungshunde, sowas gibt es nämlich auch in Österreich. Der Samariterbund hat sein 80-jähriges Bestehen gefeiert, als Frauchen in Wien war und da hat sie natürlich bei den Rettungshunden aus Ebreichsdorf auf dem Rathausmarkt mal vorbeigeschaut.

Die verkaufen auch solche Plüschhunde wie wir:

Und so sehen die T-Shirts der Rettungshundeführer von hinten aus:

Die hatten auch eine Jagdhunderasse, wohl ein English Setter:

Und natürlich Golden Retriever, sogar mehrere:

Die waren auch ganz lieb zu den Kindern, so wie wir:

Der Samariterbund in Österreich hat eine ganz andere Prüfungsordnung: die Hunde müssen ein einziges Mal ihren Gehorsam bei einer Begleithundeprüfung zeigen und dann haben sie "nur" noch die Suchen, 3-4 Opfer auf 30.000 qm in 30 Minuten, in den Prüfungen und die brauchen sie auch nur alle 2 Jahre zu wiederholen. Komisch, dass die Prüfungsordnungen immer und überall so unterschiedlich sind:

Frauchen hat bestimmt heimlich mit denen rumgekuschelt:

So sehen ihre Kenndecken aus:

Frauchen musste dann leider wieder weiter und konnte sich nicht die Vorführung anschauen. In der U-Bahn hat sie auch noch Hunde getroffen:

Der hier sieht aus wie Atli oder? War er aber nicht:

Euer Merlin und Dojan

Kapitel 10

Karina | 21. Juni, 2007 21:50

Die Krötenreiter und die Wichtel des Grauens

... Niedergeschlagen und zutiefst betrübt sassen die Krötenreiter vor den Ställen in der wärmenden Morgensonne und redeten und redeten, sofern sie dazu noch die Kraft besassen, aber zu einer Entscheidung kamen sie nicht, zu tief sass das Entsetzen in ihnen, zu grauenvoll war der Anblick, den die Nacht ihnen geboten hatte. Schliesslich löste der Löwenkrötenreiter die Versammlung auf, um alle Krötenreiter in ihre Betten zu schicken, damit sie ihren wohlverdienten Schlaf nachholen konnten.

Der Zeitpunkt dieser Zwietracht konnte nicht schlechter für alle Krötenreiter sein, denn an den folgenden Tagen waren die Vorbereitungen für das grosse alljährliche Krötensommersonnenfest zu treffen. Dieses Fest war jedes Jahr der Höhepunkt für alle Krötenreiter und auch für ihre Kröten. Es wurden allerlei lustige Spiele veranstaltet, die Krötenreiter und ihre Kröten wetteiferten miteinander in spielerischen Kämpfen und zum Abschluss gab es nach üppigem Festmahl ein grosses Feuerwerk. Grüne Rakten, rote Raketen, gelbe Raketen und Rakten in vielerlei Farben ersprühten am Himmel, gingen im Glitzerregen über dem Froschhügel hernieder und ein grosses Ah und Oh entwich den Kehlen der Krötenreiter, denn jedes Jahr übertraf sich der Feruerwerkerkrötenreiter aufs Neue.. Aber wie sollte noch ein lustiges Fest mit viel Spass für alle stattfinden, wenn sich die Kröten untereinander nicht mehr vertrugen? Was wäre ein Krötensommersonnenfest ohne spannenden Krötenrennen? All diese Gedanken gingen dem Löwenkrötenreiter durch den Kopf, aber auch er wusste sich keinen Rat. Als gegen Mittag die Sonne am höchsten stand, trafen sich in der Hütte des Löwenkrötenreiters einige der ältesten Krötenreiter, während die anderen langsam mit ihrem Tagewerk begannen. Während die ältesten Krötenreiter niedergeschlagen im Kreise sassen, ihre Pfeifchen schmauchten, berieten, was als nächstes zu tun sei und über die Ursache des veränderten Krötenverhaltens tätselten, beschlich den Krötenreiter Eulenspiegel ein ungutes Gefühl.

Fortsetzung folgt ...

Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen oder sonstwie existierenden Personen oder Persönlichkeiten wäre rein zufällig!

Der Beagle und der Flat Coated

Karina | 21. Juni, 2007 18:38

Als ich heute nachmittag mit Frauchen an der Elbe spazieren ging haben wie einen Beagle und eine Flat Coated-Retriever-Hündin getroffen mit ihren beiden Frauchens. Mit dem Beagle hab ich mich nur kurz beschnüffelt, der war mir zu langweilig. Aber die Hündin, die fand ich klasse. Obwohl ich mich wieder besser bewegen kann, war die leider viel zu schnell für mich. Die tobte durch das Wasser und durch die Teiche, so schnell konnte ich nicht mal hinterhergucken, geschweige denn hinterherlaufen. Dass die Weiber auch nicht mal ruhig stehenbleiben können, bis ich sie fertig geschnüffelt habe. Die können doch mal auf einen älteren Herren wie mich Rücksicht nehmen oder? Was aber echt interessant aussah: die Flat Coated-Retriever-Hündin hat ununterbrochen Mäuselsprünge in den Teichen gemacht. Ist das nicht komisch? Es gibt doch gar keine Mäuse in den Teichen, nur ganz winzige Fischchen und Frösche. Sie hat das wirklich 15-20 Minuten lang ununterbrochen gemacht. Frauchen fand schon, dass die Hündin anscheinend nicht richtig ausgelastet ist, schon fast neurotisch. Was meint ihr? Habt ihr sowas schon mal gesehen?

Euer Merlin

Auf dem Basar

Karina | 21. Juni, 2007 18:29

Gestern morgen ging es bei uns in der Küche zu wie auf einem orientalischen Basar, ich hab nämlich ordentlich mit Frauchen gefeilscht. Zuerst hat sie einige Löffel von Herrchens Lieblings-Sahnepuddig stibitzt und in meinem Napf mit dem Matacam verrührt. Ich hab nur dran geschnüffelt und bin wieder weggegangen. Dann hat sie eine Handvoll Frolic in den Napf dazu gelegt, aber mir war das immer noch nicht genug. Ich hab wieder nur geschnüffelt und mich weggedreht. Merkt euch, man darf nicht sofort zuschlagen, sondern muss sein Frauchen noch ein bisschen hängen lassen und Desinteresse heucheln. Frauchen hat dann erhöht und noch einige Löffel von meinem Lieblingsdosenfutter runtergerührt. Da sie mir mittlerweile ein klein wenig ungeduldig erschien und ich mir dachte, dass das wohl ihr letztes Angebot ist, hab ich es dann doch angenommen und meinen Napf leer gemacht. Hat übrigens ganz gut geschmeckt.

Euer Merlin

Metacam

Karina | 19. Juni, 2007 20:40

Das Metacam bekommt mir wirklich prima, hat Frauchen heute nachmittag festgestellt, als wir an der Elbe spazieren waren.  Ich bewege mich wieder mehr und eleganter, mein Hinterteil ist wieder elastischer. Ich wirke wieder einige Jahre jünger sagt sie. Metacam ist also der reinste Jungbrunnen Smile. Nur über die Verabreichung muss ich mich noch mit Frauchen einigen. Sie spritzt mir das einfach in den Mund, aber das mag ich nicht, weil das Zeug eklig schmeckt. Und morgen mach ich den Mund nicht mehr auf, das sag ich euch. Aber vielleicht besticht sie mich ja mit leckerem Sahnepudding oder so? Und herzlichen Dank für eure vielen Wünsche und Tipps, die ihr hier geschrieben und als Email geschickt habt!

Wuffwuff

Merlin und Dojan

Alte Hunde - purer Luxus

Karina | 18. Juni, 2007 17:37

Das jedenfalls hat Frauchen zu mir heute gesagt, als wir vom Tierdoktor wieder nach Hause gefahren sind, weil sie beim Tierdoktor eine Menge Geld gelassen hat. Nun, dann bin ich eben ein Luxus, den sie sich gönnt, mehr Luxus braucht ein Frauchen auch nicht Tongue out. Und Dojan hat ja schon angedeutet, dass es schlechte Neuigkeiten gibt, aber es gibt auch gute. Ich fang am besten von vorne an.

Seit einiger Zeit mag ich keine Treppen mehr so gerne steigen und keine Katzen jagen und das hat Frauchen Sorgen bereitet. Und ins Auto komm ich auch kaum noch rein, deswegen hat Frauchen schon eine Einstiegshilfe für mich bestellt, aber die ist noch nicht da und solange hebt sie mein Hinterteil selbst rein. Und als wir in Kiel waren ging es mir am letzten Abend überhaupt nicht gut. Ich hatte so dolle Schmerzen, dass ich mich gar nicht mehr bewegen konnte und wollte. Der Charlie hat es auch gleich ausgenutzt und mich ungerempelt und sich auf mich raufgeschmissen. Da hat Frauchen ihm aber ordentlich Bescheid gegeben. Sie wollte mit mir schon zu meinem alten Tierdoktor fahren, aber vorher hat sie mir ein starkes Schmerzmittel gegeben und dann ging es erstmal wieder einigermassen.

Heute morgen sind wir dann zum Tierdoktor gefahren, alle zusammen, denn unsere Impfung war fällig. Wir haben die gleiche bekommen wie immer, das mit dem neuen Tollwutimpfstoff haben wir doch nicht gemacht. Wir hatten ja nie Probleme damit und warum bei uns alten Hunden noch was ändern? Erst hat uns eine junge sehr nette Tierdoktorin abgetastet und abgehört, aber dann war sie gar nicht mehr nett, als sie uns so ein Ding in den Po gesteckt hat und dann hat sie uns in den Hintern gepiekst! Dojan ist dann mit Herrchen verschwunden, aber ich wurde weiter gepiesakt. Der Tierdoktor kam und hat auf meinem Rücken rumgedrückt, das tat ganz doll weh und dann hat er es zu Frauchen gesagt, die es schon die ganze Zeit geahnt und befürchtet hat: Cauda Equina! So eine Sch..... hat Frauchen gedacht und ich auch. Und da es eventuell operiert werden muss, meinte er, wir sollten die Herzkontrolle vorziehen. Haben wir auch gemacht: EKG war weiter super in Ordnung und beim Herzecho (Ultraschall) hat sich keine Verschlechterung ergeben, ich bin mit dem Vetmedin super eingestellt. Ein kleines Gerinnsel ist verschwunden, das ist in die Lunge gesaust, deswegen muss ich wohl ab und zu ein bisschen husten. Und dann musste ich noch Blut lassen wegen meiner Niereninsuffizienz: vor einem Jahr war mein Kreatinin noch 2,5 und jetzt ist es nur noch 2,1, normal wäre 1,8. Kommt durch die Nierendiät und das Enalapril.  Nach über 2 Stunden beim Tierdoktor sind wir endlich spazierengegangen.

Und wie geht es mit meiner Cauda equina weiter? Ich muss jetzt 10 Tage lang so einen ekligen weissen Saft schlucken, das Metacam.  Und mich 4 Wochen lang schonen, das mach ich doch eh. Und dann sehen wir weiter.  Und Wärme soll dahin, entweder Rotlicht oder Magnetfeld oder so was. Kann uns vielleicht jemand von euch dazu ein paar Tipps geben? Emil, hast du nicht mal auf so einem Magnetfeld gelegen? Drückt uns mal bitte ganz doll die Daumen, dass ich mit meinen über 12,5 Jahren nicht noch operiert werden muss.  Und von der Mandy wird sich Frauchen auch noch Tipps holen.

Und hier noch einige Links, die Frauchen jetzt alle lesen muss.

- Hundegesundheit

- Prof. Ali Hassan

- TA Dirk Schrader

- Diagnostik Cauda equina

Wenn ihr noch ein paar Linktipps oder andere Tipps habt: nur her damit!

Und ich hoffe, dass ich das hier erstmal nicht brauche.

Euer armer Merlin

 

Mal wieder ich

Karina | 18. Juni, 2007 17:10

Endlich darf ich mal wieder schreiben, ihr habt bestimmt schon gedacht, dass es mich gar nicht mehr gibt und bestimmt auch schon vergessen wie ich ausseh. Der olle Graubart hat sich in der letzten Zeit echt vor der Tastatur breit gemacht. Jedenfalls war ich vorgestern mit Herrchen im Erzgebirge spazieren, ist echt schön da:

Hinterher waren wir bei seinen Oldies, da schien erst keine Sonne mehr:

Aber dann kam sie wieder und ich bin in den Schatten gerobbt:

Wenn ihr mal wissen wollt, wie so eine echte Kröte aussieht, hier ist eine:

Und das hier ist eine Gladiole, aber zu mehr Fotos hatte Herrchen dann keine Lust mehr:

Und ansonsten gibt es schlechte Neuigkeiten, aber die erzählt euch der Merlin nachher selbst.

Euer Dojan

Kiel: Die Heimfahrt

Karina | 18. Juni, 2007 00:10

Irgendwann ist leider jeder Urlaub vorbei und wir sind wieder nach Hause, nach Dresden gefahren. Unterwegs haben wir wieder Pause gemacht um spazierenzugehen, wieder am Linumer Bruch, aber dieses Mal natürlich auf der Gegenseite. Da kann man auch ganz prima spazieren gehen, in einem kleinen Wäldchen und über Wiesen und Felder. Da ist auch ein schöner Teich, aber leider ist der eingezäunt, ich wäre zu gerne baden gegangen:

Diese Spiegelungen sehen echt lustig aus:

Ich hab dann erstmal geschnüffelt:

Um die Baumstämme kümmert sich wohl keiner:

Hinterher hatte ich ordentlich Durst:

Hab meinen Reisewassernapf auch leer gemacht:

Was macht Frauchen da schon wieder?

Und dann sind wir weitergefahren.

Euer Merlin

Kiel: Tappsi und ich

Karina | 17. Juni, 2007 23:24

Von Tappsi hab ich euch ja schon mal erzählt.  Der ist ein Chihuhu, nee, ein Chihuahua und schon 7 Jahre alt, hatte mehrere Vorbesitzer und wohnt seit einigen Monaten bei Frauchens grossem Bruder.  Und ausserdem hat er solche Angst vor grossen Hunden, dass er ihnen gleich an die Gurgel geht. Ganz schön verwegen Wink.  Hat er bei mir auch sofort versucht, als wir ihn letzten Sonntag besucht haben:

Ich blieb aber weiter freundlich:

Ich hab mich dann erstmal in Sicherheit gebracht:

Eigentlich sieht er ja ganz niedlich aus:

Oder?

Er hat dann ein bisschen an meinem Hintern geschnüffelt, als ich im Garten lag:

Er sieht eigentlich ganz harmlos aus:

Später hat er ein Sonnenbad genommen:

Warum Frauchen so viele Fotos von ihm gemacht hat?

So, jetzt ist genug!

Euer Merlin

Kiel: Am Kanal 2

Karina | 17. Juni, 2007 10:10

So, es ging weiter mit dem Spaziergang am Kanal.  Dort fahren richtig grosse Schiffe:

Gewaltige Containerschiffe:

Eines nach dem anderen:

Eines grösser als das andere:

Ich war nicht der einzige Hund, der im Kanal gebadet hat:

Dieser Border Collie ist genauso ein Angeber wie Dojan, dem die Stöcke auch nie gross genug sein können:

Der branzte mächtig herum:

Und dann ging er mit seinem Herrchen weiter:

Wir sassen im Schatten und haben noch mehr Schiffe beobachtet:

Und dann kam eine entzückende Labrador-Dame zu mir in den Schatten, die hab ich natürlich zur Begrüssung gleich geküsst:

Leider musste sie bald wieder los und wir sind auch nach Hause gefahren.

Euer Merlin

 
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