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Briard - Blog

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Spielereien 4

Karina | 20. Januar, 2007 12:59

So, bisher ging es in den Spielereien hauptsächlich um die Suche, aber zur Rettunsghundearbeit gehört noch viel mehr, nämlich auch der Gehorsam. Ein Rettungshund und sein Hundeführer müssen auch einen sehr guten Gehorsam zeigen, sonst funktioniert das nicht. In der Prüfung bei den Rettungshunden ist es so ähnlich wie in einer Begleithundeprüfung (haben wir früher schon ein paar mal bestanden) aber es gibt auch einige Unterschiede, daher zeigen wir euch mal den ganzen Ablauf. Das Team tritt an, aber es wird bei uns alles ohne Leine gemacht, mit einer einzigen Ausnahme, dazu später:

Dann müssen Hund und Hundeführer schön, konzentriert und freudig, bei Fuss gehen, ohne Leine, der Hundeführer geht auf der rechten Seite vom Hund:

Es müssen auch einige Winkel gelaufen und das Schritttempo verändert werden um zu sehen, ob der Hundeführer auch wirklich aufmerksam und konzentriert arbeitet trotz seiner Nervosität:

Dann gehen Hund und Hundeführer an der Leine mehrfach durch eine Gruppe, in der 2 fremde Hunde sind, der Hundeführer hängt hier ein wenig nach, ist wohl zu langsam:

Danach geht es noch mal durch eine Personengruppe, aber diesmal ohne Leine und ohne andere Hunde:

Alles unter den strengen Augen von 2 Leistungsrichtern, und die haben auch hinten Augen und hören das Gras wachsen, glaubt es mir:

Dann kommt das Sitz aus der Bewegung, das heisst, der Hund darf sich hinsetzen und der Hundeführer muss noch 20 m weiter weggehen:

Weiter geht es mit dem Steh aus der Bewegung, der Hund darf stehenbleiben und der Hundeführer muss wieder weggehen. Wisst ihr eigentlich, dass kaum ein Mensch weiss, wie lang 20 Meter wirklich sind? Wird in den Prüfungen immer wieder getestet, aber die Menschen können es sich einfach nicht merken:

Zum Schluss das Platz aus der Bewegung, allerdings darf die Reihenfolge auch geändert werden, wenn man es vorher ankündigt:

Ohje, da hat der Hundeführer noch heimlich ein Handzeichen gegeben, hoffentlich hat das der Leistungsrichter nicht gesehen, das gibt nämlich Punktabzüge. Der Hundeführer darf wieder seinen Hund anschauen und wartet auf das Signal vom Richter:

Dann wird der Hund abgerufen aus dem Platz:

Dann kommt eine schwierige Übung, wir mögen sie gar nicht, nämlich das Vorraussenden. Wir finden das ja ziemlich sinnlos, von Frauchen wegzulaufen und dann gestoppt zu werden, aber muss wohl trotzdem so sein. Wir müssen mindestens 20 Meter weglaufen, in gerader Linie und dann uns schnell hinlegen, sinnlos oder?

Wenigstens werden wir danach von unserem Hundeführer abgeholt und müssen die Strecke nicht alleine zurück gehen. Während ein Team arbeitet, wartet das andere Team. der andere Hund darf sich gemütlich hinlegen und ein Nickerchen machen, aber sein Hundeführer muss sich mit dem Rücken zum Geschehen stellen, so wie früher unartige Kinder in der Schule in der Ecke stehen mussten. Diesem Hund ist wohl zu langweilig geworden und er ist einfach aufgestanden, gibt wieder Punktaabzüge:

Noch ist dieser Prüfungsteil aber nicht vorbei, denn wir Hunde dürfen uns jetzt mal über den Platz tragen lassen. Erst von unserem Herrchen oder Frauchen und dann noch von jemand anderem. Ich finde ja diese Übung ganz lustig, vor allem, wenn Frauchen unter unseren 40 Kilogramm ächzt und stöhnt und ein wenig jammert, aber es gibt Hunde, die finden das irgendwie gar nicht so lustig, deswegen müssen alle Hunde dabei einen Beisskorb tragen, so ein ekliges Ding auf der Schnute:

So, dann ist das erste Team fast fertig und es wird getauscht, der Hund, der gearbeitet hat, darf sich ausruhen und der ausgeruhte Hund muss jetzt arbeiten:

Euer Merlin und Dojan

Auf den Spuren von Kyrill

Karina | 20. Januar, 2007 00:22

Nachdem der Sturm Kyrill über Deutschland hinweg gefegt ist, wollten wir mal schauen gehen, was er für Spuren bei uns hinterlassen hat. Vorgestern abend war es ganz schön stürmisch bei uns, aber anscheinend haben wir nur eher wenig abbekommen. Der Baum neben dem Haus hatte keine Schäden:

Aber den Baum beim Nachbarn hat es erwischt:

Es wurde auch noch mehr Müll an die Elbe geweht als sonst:

Ich glaube, Frauchens Kamera ist an ihrem Auge festgewachsen:

Wie immer, ein Bad in der Elbe:

War aber gestern nachmittag noch ganz schön windig:

Und als die dunklen Wolken aufzogen, sind wir wieder umgekehrt:

Dann verschwand die Sonne:

Warum ich hier sitze, weiss ich auch nicht so genau:

Schnell noch ein paar Pilze geknipst:

eine Krähe aufgescheucht und ab nach Hause:

Euer Merlin

 
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