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Briard - Blog

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Neues von Johnny

Karina | 31. Oktober, 2006 21:11

Dass wir Johnny neulich alle so feste die Daumen gedrückt haben, hat echt gut geholfen! Er hat seine Operation gut überstanden, obwohl sie sehr kompliziert war, weil nämlich eine alte Schraube in seinen Knochen kaputt gebrochen war und alles doll geblutet hat. Deswegen tat ihm auch immer das Bein so weh. Ihm geht es schon wieder so gut, dass er uns heute besucht hat:

Er sah ziemlich komisch aus:

Aber allen Menschen tat er ganz doll leid und sie haben ihn ordentlich gekrault:

Ich habe heute ein bisschen auf den Leitern rumgetobt:

Hier bin ich ganz oben auf dem Gerüst und frage Frauchen, wie ich weitergehen soll:

Und dann wurde es leider wegen der Zeitumstellung zu dunkel für mehr Fotos.

Euer Dojan

Der Stinker spinnt

Karina | 31. Oktober, 2006 00:15

Also echt, der Spinner macht ein Drama daraus, dass Frauchen endlich mal wieder seinen Stinkebart gewaschen hat. Wurde auch höchste Zeit, der stank nämlich echt fürchterlich, weil Dojan ein kleines Schweinchen ist und sich so gar nicht pflegt. Meinen Bart muss Frauchen höchstens einmal im Jahr waschen, wenn überhaupt. Ich liebe das zwar auch nicht, mach aber nicht so ein Drama draus. Dojan, das Weichei. Tztztztz.

Euer kopfschütelnder Merlin

Frauchen ist hundsgemein

Karina | 31. Oktober, 2006 00:12

Ja, echt, Frauchen ist voll gemein, eine richtige Tierquälerin ist die und ich mag sie überhaupt gar nicht mehr! Wisst ihr, was sie vorhin mit mir angestellt hat? Sie hat meinen Bart in der Wanne gewaschen, sogar mit Shampoo und sie weiss genau, dass ich das hasse! Mir doch egal, dass mein Bart schmutzig sein soll und angeblich stinkt!PAH! Ist halt echtes Hundeparfüm von echten Hunden! Ganz heimtückisch hat sie mich ins Badezimmer geschleppt, konnte mich gar nicht richtig wehren. Erst hat sie meinen Bart nassgemacht:

Woher das braune Wasser in der Wanne kommt, weiss ich auch nicht, das muss schon vorher dagewesen sein:

Und dann kam die Shampoo-Attacke:

Shampoo ist einfach eklig:

Widerlich:

Und schmeckt ganz, ganz furchtbar:

Endlich hat Frauchen das Shampoo wieder ausgespült:

Dann war die Tortur vorbei und Frauchen hat meinen Bart wieder abgetrocknet:

Mir egal, dass mein Bart jetzt vor Sauberkeit glänzt:

Wenn Frauchen mir hinterher nicht einen grossen leckeren Hundekeks zur Belohnung gegeben hätte, wäre ich immer noch ganz schön sauer auf sie. Hoffentlich habe ich vor dem nächsten Überfall ein paar Monate Ruhe!

Euer gequälter Dojan

Statistik im Oktober

Karina | 30. Oktober, 2006 19:39

Frauchen hatte die Idee, euch immer mal zu erzählen, mit was für Suchworten die Menschen so auf unsere Seite gelangen. Das ist manchmal echt lustig und manchmal überraschend. Wir werden euch immer am Monatsende die aktuelle Suchwort-Statistik zeigen und wenn das Jahr rum ist, gibt es die vom ganzen Jahr.

Nun zum Oktober 2006:

Die allermeisten Treffer hat natürlich der "Briard", logisch, wir sind ja auch Briards :-) Den 2. Platz teilen sich "jack russell dackel" (merkwürdige Rasse) und "yorkie", dann kommt der "riesenschnauzer" und der "merlin" in verschiedenen Variationen, alles noch nichts Ungewöhnliches. Aber die Menschen, die nach "champignons nachzucht" gesucht haben, waren bestimmt ein wenig entäuscht, als sie auf unserer Seite gelandet sind. und wir möchten nicht wissen, ob die Bodybuilder, die nach "hals und nackenmuskeltraining" gesucht haben, auch wirklich die von Dojan empfohlene Übung nachmachen? Aber manche Menschen, die nach "papillom" gesucht haben und bei uns landen freuen sich bestimmt. Weitere lustige Treffer waren "sitzenbleiben" und "jackie schnell". Na, dass Jackies schnell sind, verdammt schnell sogar, weiss doch jeder :-).

Euer Merlin und Dojan

Buchtipp: "Gute Arbeit"

Karina | 30. Oktober, 2006 00:16

Frauchen meint, dass es mal wieder höchste Zeit für einen Buchtipp wird. Sie hat wohl Recht. Also, das Buch, was wir euch heute vorstellen wollen heisst "Gute Arbeit" und es handelt von der Eignung und der Motivation von Arbeitshunden. Den Begriff Arbeitshunde darf man hier aber nicht so eng sehen, jeder Hund, der mit seinem Menschen was macht ist eigentlich ein Arbeitshund. Aber auch richtig verrückte Hundemenschen, die ganz viel mit ihren Hunden arbeiten, Rettungshundler und solche, können eine ganze Menge aus diesem Buch lernen! Ein gut eingespieltes Team mit seinem Menschen sollte doch jeder Hund sein, oder? Es geht also nicht nur um häufige Probleme bei der Arbeit mit und Ausbildung von Suchhunden, sondern auch um Triebe, Hundepersönlichkeiten, um die Motivation und Stress, um Lernpsychologie, um Allgemeines über uns Hunde, auch im Vergleich zu Wölfen, wie Frauchen und Herrchen Fehlerquellen beim Lernen erkennen können und unheimlich viele wertvolle Tipps! Einiges interessantes erzählen wir euch mal:

"Drängen Sie niemals einen Hund, der eine kurze Pause einlegt. Warten Sie einfach einige Sekunden, ein motivierter Hund wird fortfahren. ...fordern Sie den Hundeführer auf, sich nicht in den Arbeitsvorgang des Hundes einzumischen. Der Hund weiss es immer am besten!" Hmmm, stimmt oder?

Oder auch ganz, ganz wichtig: "Seien Sie selbstkritisch! Wenn Sie Perfektion erwarten, die Beherrschung verlieren, schreien, bestrafen und sich über Ihren Hund ärgern, ändern Sie sich oder steigen Sie aus dem Training aus. Alles andere ist unfair gegenüber dem Ihnen anvertrauten und ausgeliefertem Hund." Hmmm, wäre echt schön, wenn alle Frauchens und Herrchens sich immer daran halten würden. Wir haben da jedenfalls mit unserem Frauchen ganz schön viel Glück!

"Ein gefühlloser Tonfall beim Loben ist für den Hund überhaupt kein Lob." Eigentlich logisch oder? Und wir Hunde sind nicht blöd, wir erkennen euren Tonfall immer sofort.

Einer der allerwichtigsten Sätze: "Es gibt keinen Grund für den Einsatz des Leinenrucks, einen strengen Tonfall oder Schläge, wenn wir die Lernsituation optimieren. Wir haben schlichtweg nicht das Recht, ein anderes Lebewesen körperlich oder psychisch zu strafen, nur weil wir nicht genug darüber Bescheid wissen, wie es lernt." Ihr Menschen habt einfach nicht das Recht dazu, aber leider machen das noch immer viel zu viele Menschen!

In dem Buch wird auch eine interessante Studie erwähnt: "Diese Ergebnisse zeigen eindeutig, dass eine Hündin, die ihre Welpen streng behandelt, nicht normal reagiert. Ein normales Verhalten der Mutterhündin ist liebevoll, geduldig und fürsorglich. Daher kann niemand eine strenge Erziehung und harte Korrekturen durch Hinweise auf die Beziehung zwischen Mutterhündin und Welpen begründen!" Also, wenn eure Herrchens und Frauchens mal wieder so auf Deppen, auf dumme und brutale Menschen treffen, die so einen Blödsinn erzählen, dass sie streng zu ihrem Hund sind, weil die Mutterhündin das auch wäre und eure Menschen aber nun dieses Buch mit der Studie gelesen haben, können eure Menschen diese Deppen so richtig schön auslachen und ihnen mal die Wahrheit erzählen.

Ihr seht also, dass sich eure Menschen auf keinen Fall von dem Titel Arbeit und von dem Untertitel Arbeitshunde irritieren lassen sollten, sondern trotzdem unbedingt dieses Buch lesen sollten, nicht nur 1 oder 2 mal, sondern am besten gleich 10 oder 20 mal!

Also, das Buch heisst "Gute Arbeit" und geschrieben hat es das Herrchen Anders Hallgren, von dem wir euch schon mal ein Buch vorgestellt haben und noch mehr vorstellen werden.

Frauchen sagt übrigens, dieses Buch ist eines der besten und wichtigsten Hundebücher der letzten Jahre.

Euer Merlin und Dojan

Vom Winde verweht

Karina | 29. Oktober, 2006 19:43

Heute ist der Herbst auch bei uns eingezogen,

das schöne Wetter ist erstmal vorbei. Frauchen und Dojan sind vormittags in dem vielen, vielen Regen fast weggeschwemmt worden, es hat gegossen wie aus Kübeln, deswegen konnte Frauchen auch keine Fotos machen, sie hat ja kein Unterwassergehäuse für ihre Kamera. Heute nachmittag, als ich mit Herrchen unterwegs war, hat es nicht mehr geregnet, aber gestürmt:

Ich dachte schon manchmal, dass ich gleich wegfliege:

Ist aber nicht passiert, bin wohl doch zu schwer :-)

Wir haben übrigens unterwegs jemanden getroffen, der kam mir irgendwie bekannt vor. Ich glaube, der heisst Micha oder so ähnlich:

So langsam sind wir dann wieder Richtung nach Hause geweht:

Euer verwehter Merlin

Zwei kleine Schlafmützen

Karina | 27. Oktober, 2006 22:15

Da hat Frauchen mal wieder in ihrer Flimmerkiste gekramt und da ist ihr doch ein Foto von uns beiden in die Hände gefallen und das wollen wir euch heute mal zeigen. Das ist letztes Jahr entstanden, als wir im Frühling im Salzburger Land Urlaub gemacht und den Chester und seine Familie besucht haben. War ein tolles Hotel in der Nähe vom Fuschlsee und heisst Mohrenwirt. Schöne bequeme Betten haben die da:

Und hinterher waren wir noch ein paar Tage bei der Österreichischen Rettungshundebrigade und haben da ein Seminar mitgemacht, voll cool, nur etwas heiss. Unsere Kumpels von der Staffel waren übrigens auch dabei.

Euer Merlin und Dojan, die Schlafmützen

Daumen drücken!

Karina | 26. Oktober, 2006 15:21

So, wir fangen heute schon mal mit dem Daumen drücken an und machen das bis morgen abend! Morgen wird nämlich einer unserer besten Kumpels operiert, eine ziemlich komplizierte Operation!

Der arme Johnny:

Er hat seit langem einen kaputten Ellenbogen und ist schon mehrfach daran vom Tierdoktor operiert worden. Aber so richtig in Ordnung ist es immer noch nicht und das Bein tut Johnny oft weh. Dafür gibt es jetzt eine neue Operationsmethode, da wird die Trizepssehne, was auch immer das ist, abgetrennt und woanders angenäht. Hört sich echt fies an, soll aber bei hartnäckigen Fällen, und Johnny ist wirklich sehr hartnäckig, ganz prima helfen. Nun ist der Johnny aber auch schon ein Graubart, der ist nämlich schon 9,5 Jahre alt, da steckt man eine Operation nicht mehr ganz so leicht weg. War bei mir im Sommer auch so und dabei war das nur eine kleine Operation. Aber wo uns der arme Johnny so richtig leid tut, ist dass er sich hinterher ganze 6 Wochen lang fast gar nicht bewegen darf, damit alles gut verheilt! Und Johnny ist echt kein Langweiler, der ist immer in Bewegung und will rumlaufen und mit Jeffi toben und den Weibern hinterherrennen. Darf er dann alles nicht, echt ein armer Hund! Und so richtig schön suchengehen und spielen auch nicht. Und wahrscheinlich muss er dann auch Diät halten. Jedenfalls fangen wir schon mal an, Johnny ganz feste die Daumen zu drücken und seinem Frauchen auch und Herrchen (haben wir euch eigentlich schon erzählt, dass Herrchen heute Geburtstag hat?) und Frauchen drücken auch ganz feste ihre Daumen, dass alles gut verläuft und Johnny hinterher wieder richtig rumspringen kann wie ein Känguruh!

Johnny, altes Haus, wir denken an dich!

Euer Merlin

"Mensch und Hund" oder "Dein Hund spricht zu dir"

Karina | 24. Oktober, 2006 21:00

Frauchen hatte gestern einen aufregenden Abend, ausnahmsweise mal ohne uns, aber es ging trotzdem um Hunde. Es gibt ein ganz tolles Hundefrauchen, das heisst Clarissa von Reinhardt und aus deren Verlag hat Frauchen euch auch schon einige sehr lesenswerte Bücher empfohlen. Und gestern war sie bei uns in Dresden auf ihrer Tournee und hat einen sehr interessanten Abend über uns Hunde gehalten. Nicht direkt über uns, Merlin und Dojan, sondern über alle Hunde und ihre Menschen. Und dass viele Menschen in der Kommunikation mit uns Hunden eine Menge Fehler machen und dann die Geduld verlieren, weil wir sie nicht verstehen, obwohl wir uns alle Mühe geben. Und dass das mit der Dominanz grosser Unfug ist, haben wir euch ja auch schon mal erzählt, und dass manche böse Menschen ihren Rüden, ich trau mich gar nicht, diesen furchtbaren Satz auszusprechen, die edelsten Teile von doofen Tierdoktoren abschnippeln lassen grusel Echt gruselig oder? All das hat die Clarissa erzählt und hat aber auch schöne Sachen erzählt. Ihr Menschen wollt ja, dass wir eure Freunde sind, dann müsst ihr uns auch so behandeln, dass ihr euch, wenn ihr ein Hund wärt, auch als Freunde haben wolltet. Und bei allem, was ihr mit uns macht, solltet ihr euch immer überlegen, ob ihr gerne euer eigener Hund sein wolltet? Wollt ihr das? Würdet ihr gerne euer eigener Hund sein? Ich glaube, unser Frauchen beneidet uns schon manchmal ein wenig. Und dass es ganz wichtig ist, dass wir nicht nur euch vertrauen und lieben, sondern dass ihr uns auch liebt und auch vertraut. Ein paar lustige Tipps wie den Würstchenbaum hat die Clarissa auch gegeben. Ich würde zu gerne wissen, was genau da ist, hört sich schon mal echt gut an und vielleicht probiert Frauchen das mal mit uns aus. Achja, und es ist sehr wichtig, dass ihr viel Spassiges mit uns zusammen macht, Abenteuer erlebt, tolle Spiele spielt und so. Und dass es gar nicht so wichtig ist, dass wir immer alles millimetergenau machen, was ihr sagt. Wir Hunde brauchen ein bisschen Freiheit, nur ein grosser Rahmen sollte abgesteckt werden, mehr nicht. Und Frauchen hat auch erzählt, dass sie ganz viel lachen musste, weil die Clarissa so lustig ist und so gut erzählen kann und manche Leute auch gut nachmachen kann, zum Beispiel die Tante oder den Onkel aus dem Fernsehen, bei denen immer alle Hunde dominant sind oder bei dem Typen, der die Hunde am liebsten nie rauslässt und nur aus Beuteln füttert und immer überall übermarkiert als wenn er ein blasenkranker Hund wäre. Und so ein paar Hundebücher hat Frauchen natürlich auch wieder gekauft, wir werden sie euch dann mal bei Gelegenheit vorstellen.

Euer Merlin

Wilder Zerrer

Karina | 22. Oktober, 2006 12:44

Frauchen sagt immer, ich sei ein ganz schön wilder Zerrer. Stimmt auch, ich zerre unheimlich gerne, meistens zerre ich sogar den Strick aus meinen Bällen raus. Aber Frauchen hat da schon ihre Tricks, um den Strick ganz schnell wieder in die Bälle reinzufummeln. Gestern habe ich ordentlich gezerrt, erst mit Felix:

Almut hab ich sogar in die Büsche gezerrt:

Mit Benny hab ich natürlich auch gezerrt, leider hab ich dabei nicht so richtig aufgepasst, und 2 mal aus Versehen an seiner Hand gezerrt, tat ihm weh und mir war es peinlich:

Raja hatte mir nicht viel entgegenzusetzen:

Dhanna hat in der Zwischenzeit die Helme bewacht:

Atli hat sich als Grosswildjäger betätigt:

Und hinterher hat er mit Raja geschäkert:

Vielleicht schäkert Raja mit mir auch mal.

Euer Dojan

Frischlinge zwiebeln

Karina | 20. Oktober, 2006 11:10

So, ich muss euch ja noch von letztem Sonntag erzählen, da haben wir nämlich die Frischlinge gezwiebelt! Wir wollten sie ordentlich erschrecken und so, hat aber leider nicht geklappt. Die waren einfach zu ausgeglichen. Aber vielleicht klappt es ja, wenn wir im November mit denen zum Eignungstest nach Leipzig fahren. Ich bin damals, als ich noch Frischling war, auch ganz schön gezwiebelt worden, hat mich aber nicht weiter gejuckt. Jeffy hat den auch schon vor langer Zeit mal gemacht, deswegen konnte er sich als unbeteiligter Zuschauer auch vor Lachen auf dem Boden wälzen, als die Frischlinge total nervös angetreten sind:

Lucy hat erst so getan, als wenn sie die Ruhe in Person wäre:

Aber das hat ihr eh keiner geglaubt:

Mephisto, in Wirklichkeit heisst er aber Micha-Meo prust hatte es unheimlich eilig:

richtig eilig:

von Benny auf den Arm genommen zu werden:

Benny hat überhaupt wieder jede Menge Hunde durch die Gegend geschleppt, ich glaube, eines Tages schleppt er einfach einen Hund heimlich zu sich nach Hause:

Die Nelly hat alles sehr aufmerksam beobachtet:

Auch dem Wylly, obwohl der noch ein Baby ist, ist nix entgangen:

Und ich musste natürlich die meiste Zeit im Auto warten:

Anna raste wie eine Irre über den Hof, wahrscheinlich wollte sie zu Merlin, um ihm eins auf die Mütze zu geben:

Endlich durfte ich auch mal ein wenig mitmachen:

Micha-Meo, ähm Mephisto kicher tändelte mit seinem Ball herum, nachdem Benny ihn endlich wieder runtergelassen hat:

Zum Schluss war auch Baby Wylly richtig wach:

Jeffy auch:

Aber mir war noch immer ein wenig langweilig:

Euer Dojan

Donnerstag ist Beutetag

Karina | 19. Oktober, 2006 18:50

Der Donnerstag ist meistens so ein richtig guter Beutetag! Echt! Frauchen fährt ja fast jeden Morgen früh los, um Beute zu machen, aber diese Beute kann man nicht gleich essen, denn die heisst Geld und Frauchen bekommt die immer erst am Monatsende, aber das Geld tauscht sie oft gegen leckere Sachen für uns ein. Aber der Donnerstag ist ein ganz besonderer Tag, denn da kommt Frauchen mit echter Beute heim. In ihrer Mittagspause geht sie da immer zum Beutestand und tauscht eine Menge Geld ein gegen ganz viel Beute. Heute waren es Säcke voll mit Rinderohren, Hühnerfüssen, Rinderhaut, Lammkehlköpfe und einiges mehr, was wir schon erschnuppern konnten. Glaubt aber bloss nicht, dass wir Frauchen einfach so ungeschoren in die Wohnung kommen lassen. Wir Briards sind nämlich echte Wegelagerer und lassen Frauchen am Donnerstag nicht durch die Wohnungstür, bevor sie uns nicht jedem mindestens ein Rinderohr Wegezoll bezahlt hat. Erst danach darf sie über die Schwelle. Hihi, ja, man sollte nie einen Briard unterschätzen! Aber diese Rinderohren sind auch echt lecker, gehören zu unseren Lieblingsessen.

Euer Merlin und Dojan

Im Fressnapf

Karina | 17. Oktober, 2006 17:35

Gestern waren wir im Fressnapf unterwegs, ich sage euch, das reinste Paradies! Draussen vor der Tür stand ein grosser Futternapf voll mit Trockenfutter. Ich habe aber nur kurz daran geschnüffelt, dieses olle trockene Zeug mach ich eh nicht besonders gern, da zieh ich doch eine schöne saftige frische Hähnchenkeule vor. Als wir dann reingegangen sind, roch es überall sehr interessant. Zuerst sind wir an der Keksbar vorbeigegangen, dann an der Schweineohrbar und zum Schluss an der Würstchenbar. Ich war so brav und so artig, weil ich überall nur vorsichtig geschnuppert und nix geklaut habe, dass ich mir zur Belohnung eine riesige Rinderkaustange aussuchen durfte. Die esse ich am allerliebsten, die sind sehr sehr lecker. Frauchen sagt zwar immer, dass die unverschämt teuer sind, aber die kosten trotzdem noch viel weniger als eine Packung Stinkestäbchen. Als ich mir die Stange ausgesucht habe, durfte ich sie auch tragen und schon daran knabbern. Frauchen hat noch eine für Dojan mitgenommen und Rinderohren und Kekse und Lieblingsleckerlis in kleinen Tütchen und ich glaube, sie hat auch schon heimlich Geburtstagsgeschenke für mich gekauft. Ich habe doch nächsten Monat Geburtstag und werde dann schon 12 Jahre alt. Als wir an der Kasse waren, hat Frauchen mir die Stange erstmal wieder abgenommen und in den Einkaufswagen gelegt. Ich habe versucht, sie mit meiner Zunge von unten wieder rauszuziehen, hat aber leider nicht geklappt. Als die Verkäuferin dann die Stangenpreise eingetippt hat, sagte sie, dass die eine Stange ja nur halb so gross wäre und Frauchen sagte ja, kein Wunder, nahm sie und gab sie mir zurück. Da hab ich mich sehr gefreut und sie gleich aufgegesssen. Auf dem Weg zum Auto hab ich noch versucht, aus Frauchens Tasche die Kaustange für Dojan zu klauen, weil die so verführerisch rausguckte, aber Frauchen hat immer nur gelacht und das verhindert. Doof, der kleine Stinker hätte das doch gar nicht gemerkt.

Euer Merlin

Das Möhrchen

Karina | 14. Oktober, 2006 21:06

Heute wollen wir euch mal was vom Möhrchen erzählen. Das Möhrchen schickt uns immer so viele Emails mit schönen Fotos und die wollen wir euch nicht vorenthalten. Achso, ihr wisst ja noch gar nicht, wer das Möhrchen überhaupt ist. Das Möhrchen ist keine Mohrrübe, sondern ein kleiner Hund, naja, jedenfalls zur Zeit noch klein, der wird aber irgendwann grösser. Er wohnt jetzt seit 1 Monat da, wo der Chester früher gewohnt hat, bevor er woanders hingegangen ist. So sieht das Möhrchen aus:

Lassen wir ihn am besten mal selbst zu Wort kommen: "Ich, der Möhrchen. Mohrli gerufen, oder genauer gesagt: "Muali" in der Sprache der Eingeborenen hier in der Taugl. Weil nämlich, ich bin ein Schwarzer -- und das bitte ich zweieinhalb Wochen vor den Wahlen nicht politisch zu verstehen; Politik interessiert kleine Möhrchen nämlich nicht und an Wahlen nur die Wahl zwischen meinem Futternapf und dem meines großen breiten starken Freundes.

Ihr kennt euch nicht aus? Naja, wie solltet ihr auch. Nämlich, die G'schicht is a so:
Vor nunmehr acht Wochen bin ich im Arm eines Menschen am Salzburger Hauptbahnhof von der Polizei angetroffen worden. Ich war noch ganz klein -- gaaaanz klein, nämlich so ungefähr sechs Wochen oder so --, und der Mensch, wie ihn die Polizisten näher befragt haben, hat gesagt, er habe mich hier gefunden. Worauf die Polizisten geagt haben, das ist gut, da kann ich ja gleich ins Tierheim gebracht werden, das erledigen sie schon, der Mensch hätte dann keine Arbeit mehr mit mir.
Und so bin ich schwuppdiwupp ins Salzburger Tierheim gekommen.

Schön war's da, und doch nicht. Einerseits war's fürchterlich laut, weil
es gleich neben dem Flughafen W.A.Mozart liegt (gegenüber vom "Hangar 7", von dem alle reden und sagen, für Red Bull bin ich noch zu klein), andererseits hats da soooo viele andere Hunde gegeben... bloß, ich hab nicht hindürfen, weil die Frau Doktor gesagt hat, mit den
Kokzidingsdahiers und den Giardiwasweißichs, die ich da von mir gebe,
muss ich in Einzelhaft bleiben. Das war gaaanz traurig, aber die lieben
Leute vom Tierheim (drei junge Frauen und ein Mann) haben sich um mich gekümmert, eine hat mich sogar die ersten paar Tage nachts mit nachhause genommen, weil ich so einsam war und so geweint hab.

Nach ein paar Tagen ist ein großer Herr mit Bart daher gekommen und hat erzählt, dass sein bester Freund gestorben ist und er dringend einen neuen Partner sucht. Er hat alle meine Kumpels durchgeschaut und dann mich entdeckt und mit mir gespielt und geknuddelt und hat sich als eigentlich recht robust erwiesen. am Freitag zur Besuchszeit ist der Herrli samt dem Frauerl und dem Spencer bei mir aufgetaucht. Der Spencer wär so ein richtiger Kumpel für mich -- der hat so viele schöne Falten, in die in hineinbeißen kann, aber er läßt mich ja nicht und brummt mich weg.


Trotzdem war das schön mit dem Spazierengehen (rund um den Flughafen gibts große Wiesen, wo man auch frei laufen kann) und ich hab mich schon auf den nächsten Tag gefreut.
Am Samstag waren sie wieder da, haben mich eine schon viel größere Runde geführt und sind mit mir in den Gastgarten vom Kuglhof gegangen. Ich hab mich tadellos benommen (natürlich, wo doch unsereiner auf Engagement spielt) und hab gemerkt, der Spencer und ich haben eine gemeinsame Leidenschaft: Pöbeln.
Beziehungsweise: Wenn er pöbelt, pöbel ich aus Solidarität zum Spaß
einfach mit -- und ich hab für mein Alter schon eine kräftige Stimme!

Ich bin auch schon am zweiten Tag zu meinem neuen Namen gekommen -- befragt, was ich denn für einer bin, hat der Herrli gesagt: "Najå, jetzt
is er hålt no ka Rotti!", und von "ka Rotti" über "Karotti" zu
"Möhrchen" für den kleinen Mohren (der sowieso eine Mordsrübe ist, wie
der Herrli immer behauptet) war's dann nimmer weit.

Weil nämlich, ich bin ein gefährlicher Hund.
Im Tierheim hats auch in den fünf Wochen, in denen sich der Herrli nicht
gemeldet hat bei mir, eine Menge Interessenten gegeben für den putzigen
Welpen (und ich kann wunderbar auf putzig machen), aber wenn die
erfahren haben, dass ich einmal ein Rottweiler werden werd', dann war
ich gleich nimmer so interessant ("Jessas, der wird jå dånn gånz
grooooß..." oder gar "Na, des is ma dånn doch z' g'fährlich!"). Nur den
Herrli, den hat weder mein überwiegender Rottweiler-Anteil noch der
möglicherweise in mir drinsteckende Rest gestört; so groß und schlank
wie ich momentan bin, könnt' ich auch ein Mischling mit einem Dobermann sein -- "Naja", hat der Herrli gesagt, "dann nennen mir ihn halt 'Rottenmann' und sagen, es is' a Steirer Hund!"

So sind sie jeden Tag zu mir gekommen und haben mich am Sonntag schon lang vor der Besuchszeit abgeholt und erst ganz spät zurückgebracht, und am Montag sagt die Leiterin des Tierheims, wie sie mich zum Spaziergang abholen wollen, der Vereinsvorsitzende sei gerade da und man sollte die Gelegenheit ausnützen und gleich mit ihm reden, ob ich denn ein Taugler werden darf und so ist es für mich ebenso überraschend gekommen wie für den Herrli, dass wir statt dem Spaziergang nach St.Koloman gefahren sind -- und da wohn ich jetzt.



Ich bin mit meinen dreizehn Wochen zur Überraschung von Herrli und
Frauerl absolut unerschütterlich -- ich bin schon im Seewaldsee und in
einem richtigen Gebirgsbach baden gegangen, obwohl ich vorgestern noch garnicht gewusst hab, was das ist; ich kann schon Rolltreppenfahren und durch Drehtüren gehen; und wenn beim Steinbruch drüben gesprengt wird, hör ich das nicht einmal wirklich...
Dafür kann ich schon auf Handzeichen sitzen (meistens), ich bleib auf
Kommando stehen (auch fast immer), bin leinenführig (wenn ich nicht
gerade in die Leine beiße, was ich besonders gern tu), geh auch ohne
Leine schon ganz brav, und wenn der Herrli nicht verschläft, bin ich
sogar schon stubenrein!

Der Spencer trauert noch immer um seinen Dicken, aber er macht einen
ganz großen Wandel durch: Nachbars Chiara ist am Montag neugierig
herübergekommen auf meine Terrasse, und obwohl sich der Spencer und die Chiara (eine Retriever-Hündin) immer bestens vertragen habn, hat sie
sich gleich auf mich gestürzt und mich fürchterlich niedergemacht und
gefaßt und auch leicht gebissen. Da ist ihr der Spencer nach wie die
Furien persönlich, und seither sitzt er auf dem Stein und passt auf,
dass mir ja nix passiert, wenn ich draußen spiele. Selbst wenn ich beim
Gähnen fiepe, springt er auf und schaut, ob eh nicht eine böse Chiara in
der Nähe ist..."

Hmmm, so ein kleiner Hund und schoon so viel erlebt. Der hat wirklich ganz schön viel Glück gehabt, das er beim Herrchen von Chester gelandet ist! und mit dem Spencer versteht er sich auch schon ganz gut:


Der Spencer hat nicht immer so lustige bunte Socken an:

Jedenfalls hat uns das Möhrchen folgendes dazu erzählt: "Der Spencer hat sich letzte Woche bei einer Almenwanderung (3 1/2 Stunden -- und ich hab's problemlos mitgemacht!) beim Runterspringen vom Weg auf die neu geschotterte Straße an einem scharfkantigen Stein geschnitten, und zwar hinten an der Pfote am Hauptballen und drüber, über einen Zentimeter tief und viere lang. Der Edwin, unser Tierarzt, hat gesagt, er müsse ihn in Narkose legen, weil das würde eine längere G'schicht werden, bis er da genäht ist, aber der Herrli hat behauptet, der Dicke (jawohl, *jetzt* ist der Spencer der Dicke!) hält das schon aus. Also hat der Edi ihm nur ein paar Spritzen in die Fußsohle gegeben (da hat er zweimal ein bisserl gejammer) -- und ihm dann die Wunde ganz lange ausgeputzt und sie insgesamt mit zwei tiefen und fünf Stichen an der Oberfläche genäht. Der Spencer hat nicht nur keinen Mucks gemacht, der hat sich zur Halbzeit der Operation sogar ganz locker auf den OP-Tisch hingelegt. Ich wünsch mir, ich werd' auch einmal so robust.

Der Spencer läuft halt jetzt mit einer eingebundenen Pfote und einem
dicken Socken drüber herum, was ziemlich neckisch ausschaut."

So, das ist die Geschichte vom Möhrchen und wenn es was Neues zu berichten gibt, halten wir euch auf dem Laufenden! Und dem Spencer wünschen wir natürlich gute Besserung!

Euer Merlin und Dojan

Ist denn schon Karneval?

Karina | 13. Oktober, 2006 21:29

Oder Fasching? Oder Weihnachten? Oder spinnt Frauchen ein wenig? Schaut euch mal an, was sie gestern mit mir gemacht hat, erst hat sie mir eine Wintermütze aufgesetzt, ist zwar schon Herbst geworden, aber so kalt ist es doch gar nicht:

Und plötzlich hatte ich einen Helm auf dem Kopf, obwohl hier gar keine Baustelle ist:

Aber das war noch nicht alles! Ich bin doch gar kein Mädchen!!!

Echt nicht!

Und das war hier die Krönung! Ist doch noch ganz lange hin bis Weihnachten, aber trotzdem musste ich eine Weihnachtsmannmütze aufsetzen:

Ich glaube wirklich, dass Frauchen ein wenig spinnt, oder?

Euer Dojan

Stromschlag beim Pullern

Karina | 12. Oktober, 2006 16:49

In der Zeitung stand neulich eine lustige Geschichte, naja, so richtig lustig war sie eigentlich nicht. Wir Rüden pullern ja gerne gegen Lichtmasten und hinterlassen damit unsere Visitenkarte, aber der Hund in Cottbus hatte echt Pech. Der hat ganz normal gegen den Lichtmast gepullert, aber der Lichtmast war kaputt und stand unter Strom und da hat der Hund beim Pullern ordentlich eine gewischt bekommen. Hat bestimmt ganz schön blöd aus der Wäsche geschaut. Ich kenne das, hab zwar glücklicherweise noch nie beim Pullern einen Sromschlag bekommen, aber bin schon ein paar Mal gegen solche Stromzäune gerannt, erst neulich wieder, das ist auch ganz schön unangenehm sag ich euch, tut voll weh. Dojan ist da anders, aber der merkt sowieso nicht viel. Der wollte mal, als er noch klein war, Schafe hüten gehen, die hinter einem Stromzaun waren. Er ist nicht hoch genug gesprungen und blieb mit einem Bein voll im elektischen Zaun hängen. Hat ihn gar nicht gestört, der ist mit dem Zaun am Bein weiter den Schafen hinterher, bis Frauchen ihn eingefangen hat. Und dann musste Frauchen den Zaun wieder aufstellen, damit die Schafe nicht weglaufen. Ich glaube, sie war damals mächtig sauer auf den kleinen Stinker.

Das Herrchen von dem Hund in Cottbus hat dann auch noch mal an den Lichtmast oder besser gesagt Strommast gefasst und auch eine gewischt bekommen. Ihr seht also, Menschenmänner sind nicht schlauer als Hundemänner. Immerhin hat das Herrchen nicht auch noch gegengepullert.

Euer Merlin

Bei den Schafen

Karina | 10. Oktober, 2006 18:10

Ich war mit Herrchen mal wieder bei den Schafen. Schafe find ich cool, ich hätte gerne eine eigene Schafherde, dann könnte ich die immer beschützen und hin und her treiben, und manchmal auch ein wenig aus Spass durch die Gegend jagen :-) Das liegt mir als Briard im Blut. Ihr erinnert euch bestimmt noch daran, wie ich mal ein Schaf gerettet habe oder? Dieses Schaf hat mich aber ganz konisch angeguckt:

Da bin ich lieber wieder schnell zu Herrchen gerannt:

Der machte dann so ein langweiliges Foto-Shooting mit mir:

Aber das Schaf, was mich so komisch angeguckt hat, habe ich nicht aus den Augen gelassen, sicher ist sicher:

Euer Dojan

Letzte Sommertage

Karina | 08. Oktober, 2006 23:40

So richtig sommerlich ist es zwar nicht mehr, aber noch sehr sonnig. Soll mir ja recht sein, dass es nicht mehr so heiss ist, aber Frauchen sieht es etwas anders. Jedenfalls sind wir heute Nachmittag wieder zur Elbe runtergegangen und natürlich musste ich erstmal ein Schlückchen Elbwasser trinken:

Meine Rute wird komischerweise nie so richtig nass:

Schnüffel, schüffel, wonach riecht es hier?

Das hier ist ein Briard-Suchbild:

Habt ihr mich entdeckt? Oh, schnell zurück zu Frauchen:

Bisschen Grasfressen muss auch mal sein:

War wieder ganz schön viel Müll in der Elbe:

Warum machen Menschen sowas?

Beim Nachhausegehen haben wir noch kurz bei den letzten Dahlien angehalten:

Euer Merlin

Unser Stammbaum

Karina | 06. Oktober, 2006 14:32

Heute wollen wir euch mal was über unseren Stammbaum erzählen, das ist die grosse Linde schräg gegenüber, vor der Frauchen an den Sommerabenden immer lange steht, weil die Lindenblüten so toll duften. Neeee, war nur Spass. :-) Nicht das mit Frauchen und dem Lindenblütenduft, aber das mit dem Stammbaum. Rassehunde, zu denen wir Briards gehören, haben Stammbäume. Da stehen unsere Eltern drin und Grosseltern und Urgrosseltern und Ururgrosseltern und viele Urs mehr. Die Stammbäume der meisten Briards kann man im Internet finden und zwar hier. Frauchen findet das immer lustig zu vergleichen, wer mit wem verwandt ist. Noch viel lustiger findet sie, dass die meisten Briards sehr lange und sehr komplizierte französische Namen haben, nur weil der Briard aus Frankreich stammt. Auch in Deutschland haben viele französische Namen, komisch. Jedenfalls ist das bei den Briard-Ausstellungen immer sehr lustig, wenn der Ansager kein Französisch kann und bei den komplizierten langen Namen immer herumstottert. Hier ist der Stammbaum von mir, Merlin vom Brauhausberg. Mein Vater Henri de la Corse Sauvage war ein sehr berühmter Briard, meine Grossmutter Tendress des Carrières Noires auch und beide waren Internationale Champions oder Champignons oder wie das heisst. Meinen Vater habe ich auch mal kennengelernt, als ich noch kleiner war, aber der wollte von seiner Nachzucht nicht viel wissen. Und Geschwister habe ich auch einige, aber nicht so viel wie Dojan. Meine Brüder heissen Max (der war der Chef), Moritz, Monti (den mochte ich noch nie) und Maurice und meine Schwestern heissen Maruschka (die fand ich echt klasse, leider war sie schon als junge Hündin sehr krank) und Momo. Ob die noch alle leben weiss ich leider nicht. Den Moritz hat Frauchen zuletzt vor 4 Jahren getroffen. Und hier ist der Stammbaum von Dojan Zottelbär. Der hat auch einen berühmten Vater, den Pursan du Clos des Cèdres. Seine Mutter war Elya Romani, die Romani sind hier im Osten ganz gut bekannt. Dojan hat Massen an Geschwistern und seine Züchtermama denkt sich immer sehr lustige Namen aus. Seine Brüder heissen Dagobert, Darwin, Dirty Harry, Drago, Didl und Dshinn (den fand Frauchen als Welpen auch sehr niedlich), seine Schwestern heissen Davygnia, Deborah, Desdemona, Diva Diorella, Dodo Diestel und Dunya. Wieviele das jetzt sind, müsst ihr selber zählen. Jedenfalls hat Dojan echt Glück gehabt, dass Frauchen seinen Namen aussuchen durfte. :-) Obwohl, Dirty Harry würde auch sehr gut zu Dojan, dem kleinen Stinker passen. Hier ist eine Übersicht der lustigen Zottelbär-Namen. Der Züchterclub zu dem wir gehören, ist übrigens der Briard-Club Deutschland, BCD.

Und jetzt dürft ihr mal versuchen rauszufinden, ob Dojan und ich miteinander verwandt sind oder nicht.

Euer Merlin

Kleine Namenskunde

Karina | 02. Oktober, 2006 18:14

Heute wollen wir euch mal erzählen, was unsere Namen eigentlich so bedeuten. Merlin ist ja relativ bekannt als Merlin der Zauberer, passt auch oder? Er hat nicht nur Frauchen verzaubert :-) Der Merlin der Artussage soll ja auch ein Barde, ein Sänger gewesen sein und Merlin kann wirklich in den höchsten Tönen singen, ganze Arien, wenn er was will. Es gibt auch eine Fischart, der Merlin genannt wird, aber die heisst eigentlich richtig Marlin. So, und wisst ihr, was der Name Merlin wirklich bedeutet? Er stammt von dem englischen Namen Merlion und der bedeutet auf deutsch "Falke". Den Namen hat Frauchen übrigens ausgesucht, die Züchterinmama hat ihr nur den Anfangsbuchstaben M vorgegeben so wie bei mir das D von meiner Züchterinmama.

Nun zu meinem Namen Dojan. Wer je seinen Karl May richtig gelesen hat, muss ja nicht gleich 1000 mal wie bei Frauchen gewesen sein, und sich an die ersten Bände mit Kara ben Nemsi und Hadschi Halef Omar erinnert, weiss, was ich meine. Im zweiten Band "Durchs wilde Kurdistan" bekommt der Kara ben Nemsi einen Windhund geschenkt, einen Slogi oder Sloughi. Und dieser Hund hiess Dojan und das ist kurdisch und heisst auf deutsch "Falke". Ist das nicht echt lustig, dass die Bedeutung unserer Namen auf deutsch die gleiche ist? Wusste Frauchen aber damals noch nicht, sie wusste nur, dass mein Name mit D beginnen muss und dass sie schon immer mal einen Hund haben wollte, der Dojan heisst. So sind wir zu unseren Namen gekommen. In dem Buch wird der Dojan leider im dritten Band "Von Bagdad nach Stambul" von so einem doofen Wüstenräuber erschossen und von seinen Kötern zerissen, sehr traurig! Ich hätte denen allen so richtig eins auf die Mütze gegeben!

Euer Falke Dojan

 
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