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Briard - Blog

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Keine Wölfe in Wolfen

Karina | 17. Februar, 2006 20:57

Frauchen meint, ich sollte lieber eine andere Überschrift nehmen so wie: Rabenschwarzer Freitag. Aber für mich war dieser Freitag gar nicht so schlimm wie für Frauchen.

Fing für Frauchen heute morgen schon schlecht an. Als sie aufgestanden ist, war die Wohnung kühl und als sie duschen wollte, war das Wasser eisekalt. Die Heizungsanlage war kaputt. Dann hat Frauchen bei Schwester Isolde angerufen und sich über eine Nachricht gar nicht gefreut. Warum Frauchen die Frau Schwester Isolde nennt, weiss ich nicht, ist doch gar nicht Frauchens Schwester. Die wohnt nämlich ganz weit weg, in einem Ort, der Griechenland heisst und wo ich auch schon mal war, aber das ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls habe ich mich gefreut, als ich mit Frauchen zur Arbeit fahren durfte. Wir wollten nach Wolfen. Das ist ganz in der Nähe, wo der Dojan geboren ist, der Stinker :-) Erst waren wir an so einer Stelle, wo Frauchen teures Stinkewasser ins Auto gefüllt hat. Und dann wollten wir weiterfahren und Frauchen schmeisst ihr Navidings an, weil sie nicht weiss, wo wir in Wolfen hin müssen. Es hat einige Male furchtbar laut geknallt und doll gequalmt und ganz schrecklich gestunken und das Navidings war kaputt. Frauchen war echt sauer, hat ihr kleines Telefon genommen, um bei Herrchen anzurufen, damit der in seiner Flimmerkiste guckt, wie wir fahren müssen. Das kleine Telefon hat aber schon geblinkt, weil die Akkus fast alle waren. Hat gerade noch gereicht, damit Herrchen Frauchen den Weg schnell erklären kann, jedenfalls so ungefähr.

Wir sind dann lange ganz schnell gefahren und waren mittags da. Sind aber noch ein bisschen durch Wolfen hin und her gefahren. Weil es schon so spät war und Frauchen zu so einer langweiligen Besprechung musste, bin ich erstmal im Auto geblieben und habe darauf aufgepasst. Wegen der Wölfe.

Später kam Frauchen wieder und ich durfte aussteigen. Da kamen noch ne ganze Menge Kollegen von Frauchen an, um mich zu bewundern und zu streicheln. Nur 2 Frauen hatten grosse Angst vor mir, die haben einen Riesenbogen um mich gemacht. Verstehe ich gar nicht, denn ich seh nicht nur lieb aus, sondern bin auch lieb.

Dann sind wir endlich spazierengegangen und ich habe überall nach den Wölfen gesucht, aber erstmal musste ich was trinken:

Keine Wolfsspuren zu erschnüffeln:

Ich wollte schon immer mal einen grossen Hydranten markieren: (Frauchen meint, dass ich mich wohl für grösser halten würde als ich wirklich bin)

Auch hinter dem Zaun sind keine Wölfe zu sehen:

Hab denen noch eine Visitenkarte hinterlassen :

Und dann habe ich ihnen den letzten Schnee weggegessen:

Als es langsam dunkel wurde sind wir wieder zum Auto und Richtung Heimat gefahren. Klappte auch erst ganz gut, aber dann haben die Autos plötzlich alle auf der Autobahn gestanden und keines ist mehr gefahren. War bestimmt über ne Stunde lang, bevor wir weiterfahren konnten. Frauchen war dann so genervt, dass sie später an der Autobahnabfahrt, wo es nach Hause geht, vorbei gefahren ist. Aber irgendwann waren wir doch zu Hause und mussten unten an der Elbe parken, weil so ein Doofer uns den letzten Parkplatz in unserer Strasse direkt vor der Nase weggeschnappt hat. Aber darüber hat Frauchen sich gar nicht mehr aufgeregt, auch wenn ich heute von ihr eine Menge neuer Flüche gelernt habe :-)

Ich fand diesen Tag jedenfalls ganz schön spannend, nur schade, dass es gar keine Wölfe in Wolfen gibt. Frauchen meinte nur, dass jeder Freitag der 13. ein Dreck gegen diesen Freitag heute ist.

Euer Merlin

 
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