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Briard - Blog

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Streunerhunde in Ägypten 2005

Karina | 28. Februar, 2006 18:55

Letztes Jahr war Frauchen in Ägypten im Urlaub. Leider ohne uns, sie konnte uns wohl nicht mitnehmen, aber war nicht so wirklich schlimm. Wir sind bei Herrchen geblieben und der hat sich auch ganz gut um uns gekümmert, nur etwas zu wenig gekuschelt.

Hinterher hat Frauchen uns Fotos von den Streunerhunden in Ägypten gezeigt. Die heissen Streunerhunde, weil die kein Herrchen und kein Frauchen haben, niemanden, der sich um sie kümmert, ihnen genug zu Essen gibt, mit ihnen zum Tierdoktor geht, wenn sie krank sind, sie haben kein eigenes Bett und niemanden zum Kuscheln.

Frauchen hat auch ganz schlimm kranke und verletzte Hunde gesehen. Wir glauben, wir können ganz schön froh sein, dass es uns so gut geht.

Überall sind die Streunerhunde zu finden. Sie sind immer ganz müde und schlafen viel:

Oh, da hat Frauchen ihn wohl aus Versehen geweckt:

Der hier hat wohl Flöhe, armer Hund:

Die schwarzen Flecken sind die vielen Fliegen:

Auch sehr müde:

Schläft sogar im Stehen:

Die arme Püppi ist total mager und bestimmt sehr hungrig:

Aber sehr hübsch ist sie trotzdem:

Und sehr elegant:

Ein kleiner Welpe, von denen gibt es dort wohl nicht so viel:

Hauptsache Ruhe:

Arme Hunde!

Wenn man will, kann man hier den Streunerhunden in Ägypten helfen. Die kümmern sich um sie, die Leute vom Bluemoon Animal Center. Die wohnen nämlich in Ägypten und brauchen Sachen aus Deutschland für die Hunde.

Fotos von Ägypten, die Frauchen gemacht hat, und wo auch anderes ausser den Streunerhunden zu sehen ist findet ihr hier.

Euer Merlin und Dojan

Der olle Graubart

Karina | 27. Februar, 2006 21:56

*kicher* Da schwafelt der alte Graubart von Elbwiesen und Winterschlaf herum und erzählt euch gar nicht, dass er heute nachmittag beim Beinheben kopfüber in den zugefrorenen Teich gefallen ist und Frauchen ganz laut darüber gelacht hat. Der ist mit den Vorderpfoten aufs dünne Eis und kippte vorne wie in Zeitluppe weg. Hat sich bestimmt dabei vollgepinkelt *kicher* Stinker! Und ein saublödes Gesicht hat er dabei gemacht.

Euer Dojan

Halten Hunde Winterschlaf?

Karina | 27. Februar, 2006 21:46

Ich finde das total merkwürdig. Ich gehe mit Frauchen fast jeden Tag zu gleichen Zeit die gleiche Strecke. Jeden Winter ist es das gleiche. Wir können da stundenlang gehen und sehen nicht einen einzigen anderen Hund. Kaum liegt kein Schnee mehr und es regnet nicht so wie heute, treffen wir einige Hunde. Und im Sommer bei schönem Wetter sind auf den Elbwiesen hunderte von Hunden gleichzeitig unterwegs. Nur wenn es im Sommer regnet, sind wir wieder ganz alleine.

Ist das nicht merkwürdig? Wo sind diese vielen hundert Hunde im Winter? Sind die alle aus Zucker? Müssen die nur bei schönem Wetter Gassigehen? Oder halten doch die meisten Hunde Winterschlaf?

Wo sind diese Hunde im Winter oder bei Regen? Nicht, dass ich mich beschwere, ich finde es ganz nett, meistens alles mehr oder minder alleine für mich zu haben und ohne Ablenkung rumschnüffeln zu können, aber es ist schon ganz schön merkwürdig. Habt ihr eine Erklärung dafür?

Euer Merlin

Quietsche-Elefanten

Karina | 26. Februar, 2006 20:22

Heute waren wir wieder im Kasernengelände unterwegs. Frauchen hat morgens meine Quietsche-Elefanten eingepackt, fand ich ganz prima. Zuerst haben Almut und Till mich damit geärgert, dass sie meine Quietsche-Elefanten immer durch die Gegend geschmissen haben. Naja, Ärgern ist es gar nicht, die machen nur Spass mit mir und wissen, dass es mir gefällt, da immer hinterherzurennen.

Upps, Till weiss wohl nicht, wo vorne und hinten bei mir ist:

Almut war ganz schön schnell:

Dann habe ich Till angebellt, um meinen Quietsche-Elefanten zu bekommen:

In der nächsten Runde bin ich meinem Ball hinterhergejagt:

War manchmal gar nicht so einfach:

Leider wird auch immer viel zu viel mit den anderen Hunden gespielt. Mir würde es reichen, wenn alle nur mit mir spielen würden. War aber trotzdem ein schöner Sonntag.

Euer Dojan

Frankreich 2005

Karina | 25. Februar, 2006 14:28

Frauchen meinte, wir sollen euch mal ein bisschen was von unseren schönen Urlauben erzählen, wo wir überall waren und was wir alles so gemacht haben.

Wir fangen mal mit Frankeich 2005 an. Im Herbst waren wir in der Nähe von Fontainebleau. War sehr schön, nicht zu warm und wir hatten ein grosses eigenes Grundstück für uns ganz alleine.

Schöne Blumen gab es da auch:

In Frankreich isst man natürlich viel Brot:

Hilfe, ich bin eingesperrt:

Wir waren natürlich auch oft in Fontainebleau zum Bouldern, Herrchen klettert nämlich gerne:

Merlin, rutsch mal bei Seite, jetzt bin ich dran mit weiterschreiben. Es ist wirklich kaum zu glauben, aber wir beiden sind ja nun waschechte Briards, auch wenn unser Fell da ein wenig kürzer war und Frankreich ist das Heimatland des Briard. Trotzdem wurde Frauchen öfters gefragt, ob ich ein Riesenschnauzer oder Bobtail wäre, so eine Frechheit:

Hier mache ich im Sand von Fontainebleau ein Nickerchen:

Ab und zu musste ich etwas Holz zerlegen, ein Hobby von mir:

Super war es, wenn wir ordentlich Ball gespielt haben:

Ich krieg dich:

Geschafft:

War echt wieder mal ein toller Urlaub!

Euer Merlin und Dojan

Im Schilf unterwegs

Karina | 24. Februar, 2006 17:02

Auch heute nachmittag waren wir im Schilf an der Elbe unterwegs, aber erst mal musste ich was trinken. Nichts schmeckt so gut wie Elbwasser:

Ist das hier die richtige Stelle?

Frauchen ist UNMÖGLICH!

Komm endlich weiter!

Das bin ich von ganz nah:

Das auch:

Riecht das hier noch nach Frauchen? Da hat sie gesessen:

Immer dieses Posing:

Posing ist vorbei:

Schon wieder muss ich auf Frauchen warten:

Muss ich sie mal holen:

Und dann sind wir wieder nach Hause gegangen.

Euer Merlin

Buchtipp: "Die Dominanztheorie bei Hunden"

Karina | 24. Februar, 2006 16:20

09. Februar, 2006 21:21

Frauchen meinte heute, wir sollten euch mal wieder ein tolles Hundebuch vorstellen. In diesem Buch steht drin, dass wir Hunde gar nicht die Weltherrschaft ergreifen, sondern dass wir einfach gut Freund mit unseren Menschen sein wollen. Wir wollen gar nicht "dominieren", aber manchmal zeigt ihr Menschen uns nicht klar genug, was wir eigentlich machen dürfen oder sollen und was nicht. Und ausserdem sind wir auch gar keine Wölfe, sondern richtige Hunde! In diesem tollen Buch werden ganz, ganz viele Missverständnisse zwischen Hunden und Menschen richtig gestellt. Oft werden wir einfach nicht richtig erzogen, aber ihr Menschen seid es auch manchmal nicht :-) Wenn ihr das andere Buch "Die Welt in seinem Kopf" gelesen habt, wisst ihr Menschen ja schon, wie ihr uns Hunden alles richtig beibringen könnt.

Also dieses Buch heisst: "Die Dominanztheorie bei Hunden" und das Herrchen, was es geschrieben hat, heisst James O´Heare.

Frauchen sagt, dass man uns Hunde gar nicht richtig lieben kann, wenn man immer nur glaubt, dass wir euch "dominieren" wollen (was für ein blödes Wort!). Wollen wir auch gar nicht, wir wollen nur geliebt werden und mit euch in Frieden zusammenleben. Jeder ist für den anderen einfach da.

Euer Merlin und Dojan

Buchtipp: "Die Welt in seinem Kopf"

Karina | 24. Februar, 2006 16:17

18. Januar, 2006 23:28

Heute möchten wir euch mal ein ganz, ganz tolles Buch empfehlen! Frauchen liest schon seit Tagen darin und blättert immer hin und her. Sie muss nämlich bald mal einen Vortrag darüber machen, wie wir Hunde eigentlich was lernen und dass es uns Spass machen muss und dass man uns nicht bestrafen darf, wenn wir was falsch machen und so. Unser Frauchen weiss das zum Glück schon ganz lange, aber es soll noch andere Frauchen und Herrchen geben, die das noch gar nicht wissen und gar nicht lieb zu ihren Hunden sind. Und denen will unser Frauchen das erzählen.

Dieses Buch heisst: "Die Welt in seinem Kopf" und das Frauchen, was es geschrieben hat heisst Dorothée Schneider.

Unser Frauchen sagt, das Buch ist total spannend und man kann ganz viel daraus lernen, wie wir Hunde denken. Und was man machen kann, damit wir noch mehr Spass mit unseren Frauchen und Herrchen haben.

Wir Hunde sind viiiiieeeeel intelligenter als ihr Menschen überhaupt wisst :-)

Also, sorgt mal dafür, dass eure Frauchen und Herrchen sich möglichst schnell dieses Buch kaufen und lesen, das soll auch gar nicht teuer sein.

Euer Merlin und Dojan

Eine kleine Cockerdame

Karina | 23. Februar, 2006 21:31

Als ich heute nachmittag mit Frauchen so über die Elbwiesen geschlendert bin, kam uns eine kleine Cockerdame entgegen. Hab natürlich gleich Frauchen gefragt, ob ich zu der hin darf und ich durfte. Die Cockerin war echt niedlich und sehr nett. Wir haben ein bisschen geflirtet, ich habe meinen berühmten Merlinanschmachtblick aufgesetzt und dann durfte ich sie sogar beschnüffeln. Leider war ihr wohl meine Nase zu kalt, denn sie hat sich immer wieder hingesetzt und ich kam an ihren Popo nicht mehr so richtig ran. Das Frauchen von der war auch ganz nett, denn die hat mich fast die ganze Zeit gestreichelt und fand, dass ich ein gutaussehender Kerl bin. Nach ein paar Minuten sind die dann weiter gegangen, aber leider in eine andere Richtung als wir. Vielleicht treffen wir die ja mal wieder, denn die gefällt mir viel besser als der verrückte Cockerspaniel.

Euer Merlin

Hummelmühle

Karina | 21. Februar, 2006 21:49

Heute morgen habe ich es schon wieder geschafft, Frauchen auszutricksen. :-) Sie musste erst später zur Arbeit fahren und da habe ich meine Chance gewittert, dass sie mich mitnimmt. Also habe ich mich quer vor die Wohnungstür gestellt und meinen Supermerlinbettelblick aufgesetzt. Und es hat funktioniert. Wir sind erst ein Stückchen gefahren und als Frauchen ausstieg, habe ich noch ein Stündchen geschlafen. Dann sind wir zur Hummelmühle gefahren. Warum das Hummelmühle heisst, weiss ich nicht, da habe ich noch nie Hummeln gesehen. Wir sind dann den Berg hochgestiegen und haben umhergeschaut. Da habe ich auch noch einige Schneeklumpen gefunden, die ich natürlich sofort vernichtet habe. Überall auf dem Weg war viel Interessantes zu schnüffeln, hat echt Spass gemacht. Mal sehen, wann das wieder funktioniert.

Euer Merlin

Schwäne im Schilf

Karina | 20. Februar, 2006 22:31

Frauchen und ich sind heute nachmittag durch das Schilf an der Elbe gestromert, Kletten sammeln. Waren eine ganze Menge Schwäne und Gänse und Enten am Ufer, die habe ich erstmal weggescheucht, sollen abhauen mit ihrer blöden Grippe. Tote Vögel haben wir aber nicht gefunden, also habe ich mich erstmal einen Baumstamm nach dem anderen geschnappt und den unter Gejuchze entrindet. Als ich damit fertig war, habe ich weiter Kletten gesammelt. Bin ich froh, dass wir nicht auf Rügen wohnen, dann würden mir wahrscheinlich ständig die Pfoten desinfiziert werden. Das würde mir gar nicht gefallen. Stinkt bestimmt ganz doll! Gut, dass es keine Hundegrippe gibt, sonst würden wir Hunde wohl auch gekeult werden. Dabei können wir ohne Beine gar nicht mehr laufen. Menschen sind manchmal schon seltsam.

Euer Dojan

Peinlich peinlich

Karina | 19. Februar, 2006 20:46

So ein Theater! Manchmal ist es echt doof, so langes Fell zu haben. Als ich heute morgen mit Frauchen unterwegs war, habe ich mein morgentliches Geschäft verrichtet. Leider blieb die Hälfte im Fell hängen, war mir echt peinlich. Frauchen sollte mir das dann wegmachen, hat aber auch nicht alles erwischt. Als ich noch mal musste, war das Malheur da! Ich habe mich erstmal hin und her gewälzt und ein Teil flog durch die Gegend, Frauchen konnte gerade noch rechtzeitig zur Seite springen. Wir sind dann zum THW, aber leider war der Löschteich noch zugefroren, so dass ich nicht baden konnte. Musste weiter vor mich hinstinken. Beim Spielen und Arbeiten hat mich das aber nicht weiter gestört, nur Kuscheln wollte heute keiner mit mir, durfte auch auf keinen Schoss. Haben alle Stinker zu mir gesagt und ich konnte doch gar nix dafür.

Als wir dann nach Hause gefahren sind, hat Frauchen sich Handschuhe angezogen und die grosse scharfe Popo-Schere genommen und alles ratzekahl weggeschnitten. War ich hinterher vielleicht froh, dass ich endlich wieder sauber war und nicht mehr gestunken habe! Frauchen war, glaube ich noch froher :-)

Euer Dojan

Doofer Zwingerschäferhund

Karina | 18. Februar, 2006 19:25

Dieser doofe Kerl wollte mir heute doch tatsächlich an die Wäsche, besser gesagt ans Fell gehen! Heute nachmittag konnten Frauchen und ich nicht direkt an der Elbe spazierengehen, weil zu viel Wasser drin ist. Von diesem doofen Schäferhund habe ich euch schon mal erzählt: Der bellende Bernhardiner. Jedenfalls gingen Frauchen und ich an der Vorderseite von seinem Grundstück vorbei, als der sich plötzlich gegen den niedrigen Zaun warf und mich wüst beschimpfte. Der war gar nicht in seinem Zwinger, weil sein Herrchen mit ihm ausnahmsweise mal spazierengehen wollte. Ich habe mich etwas erschreckt und erstmal kurz zurückgepöbelt. Der doofe Schäferhund hat dann gesehen, dass ein paar Meter weiter das andere Tor auf war und raste dahin. Sein Herrchen hat noch viel lauter als sein Hund gebrüllt: HIER PFUI PLATZ HIER AUS SITZ HIER, fast alles gleichzeitig. Der Schäferhund hat dann doch irgendwann gehört und schlich zu seinem Herrchen zurück, nur noch halb so gross und hat sich erstmal Prügel mit der Leine abgeholt. Das fand ich ganz schön blöd! Auch wenn das ein doofer Schäferhund ist, kann er ihn doch nicht einfach mit der Leine schlagen?! Ich hätte ihn ja auch verhauen können :-)

Wir gingen jedenfalls schnell weiter. Ein Stück hinter uns ging der doofe Schäferhund mit Herrchen und Frauchen, an der straffen Leine, Ohren und Kopf und Rute gesenkt wie ein geprügelter Hund. So weit wir sehen konnten, und auf den Elbwiesen kann man sehr weit sehen, durfte der Schäferhund nicht von der Leine. Der durfte nicht mal stehenbleiben um zu schnüffeln oder zu markieren.

Frauchen und ich stromerten dann durch das Schilf zum Elbufer runter und ich habe erstmal ein Frühlingsbad genommen. Aber die Stöckchen, die Frauchen in die Elbe geschmissen hat, durfte sie sich selber wiederholen. Wollte sie aber nicht :-)

Euer Merlin

Keine Wölfe in Wolfen

Karina | 17. Februar, 2006 20:57

Frauchen meint, ich sollte lieber eine andere Überschrift nehmen so wie: Rabenschwarzer Freitag. Aber für mich war dieser Freitag gar nicht so schlimm wie für Frauchen.

Fing für Frauchen heute morgen schon schlecht an. Als sie aufgestanden ist, war die Wohnung kühl und als sie duschen wollte, war das Wasser eisekalt. Die Heizungsanlage war kaputt. Dann hat Frauchen bei Schwester Isolde angerufen und sich über eine Nachricht gar nicht gefreut. Warum Frauchen die Frau Schwester Isolde nennt, weiss ich nicht, ist doch gar nicht Frauchens Schwester. Die wohnt nämlich ganz weit weg, in einem Ort, der Griechenland heisst und wo ich auch schon mal war, aber das ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls habe ich mich gefreut, als ich mit Frauchen zur Arbeit fahren durfte. Wir wollten nach Wolfen. Das ist ganz in der Nähe, wo der Dojan geboren ist, der Stinker :-) Erst waren wir an so einer Stelle, wo Frauchen teures Stinkewasser ins Auto gefüllt hat. Und dann wollten wir weiterfahren und Frauchen schmeisst ihr Navidings an, weil sie nicht weiss, wo wir in Wolfen hin müssen. Es hat einige Male furchtbar laut geknallt und doll gequalmt und ganz schrecklich gestunken und das Navidings war kaputt. Frauchen war echt sauer, hat ihr kleines Telefon genommen, um bei Herrchen anzurufen, damit der in seiner Flimmerkiste guckt, wie wir fahren müssen. Das kleine Telefon hat aber schon geblinkt, weil die Akkus fast alle waren. Hat gerade noch gereicht, damit Herrchen Frauchen den Weg schnell erklären kann, jedenfalls so ungefähr.

Wir sind dann lange ganz schnell gefahren und waren mittags da. Sind aber noch ein bisschen durch Wolfen hin und her gefahren. Weil es schon so spät war und Frauchen zu so einer langweiligen Besprechung musste, bin ich erstmal im Auto geblieben und habe darauf aufgepasst. Wegen der Wölfe.

Später kam Frauchen wieder und ich durfte aussteigen. Da kamen noch ne ganze Menge Kollegen von Frauchen an, um mich zu bewundern und zu streicheln. Nur 2 Frauen hatten grosse Angst vor mir, die haben einen Riesenbogen um mich gemacht. Verstehe ich gar nicht, denn ich seh nicht nur lieb aus, sondern bin auch lieb.

Dann sind wir endlich spazierengegangen und ich habe überall nach den Wölfen gesucht, aber erstmal musste ich was trinken:

Keine Wolfsspuren zu erschnüffeln:

Ich wollte schon immer mal einen grossen Hydranten markieren: (Frauchen meint, dass ich mich wohl für grösser halten würde als ich wirklich bin)

Auch hinter dem Zaun sind keine Wölfe zu sehen:

Hab denen noch eine Visitenkarte hinterlassen :

Und dann habe ich ihnen den letzten Schnee weggegessen:

Als es langsam dunkel wurde sind wir wieder zum Auto und Richtung Heimat gefahren. Klappte auch erst ganz gut, aber dann haben die Autos plötzlich alle auf der Autobahn gestanden und keines ist mehr gefahren. War bestimmt über ne Stunde lang, bevor wir weiterfahren konnten. Frauchen war dann so genervt, dass sie später an der Autobahnabfahrt, wo es nach Hause geht, vorbei gefahren ist. Aber irgendwann waren wir doch zu Hause und mussten unten an der Elbe parken, weil so ein Doofer uns den letzten Parkplatz in unserer Strasse direkt vor der Nase weggeschnappt hat. Aber darüber hat Frauchen sich gar nicht mehr aufgeregt, auch wenn ich heute von ihr eine Menge neuer Flüche gelernt habe :-)

Ich fand diesen Tag jedenfalls ganz schön spannend, nur schade, dass es gar keine Wölfe in Wolfen gibt. Frauchen meinte nur, dass jeder Freitag der 13. ein Dreck gegen diesen Freitag heute ist.

Euer Merlin

Was für ein schöner Wuffwuff

Karina | 16. Februar, 2006 18:49

Manchmal können ja kleine Kinder richtig nett sein. Als ich mit Frauchen heute nachmittag an die Elbe ging, kam uns eine Gruppe kleiner Kinder entgegen. Eines rief ganz begeistert zu seiner Mama, als er mich gesehen hat: was für ein schöner Wuffwuf, Mama guck mal. Ich muss schon sagen, der kleine Junge hat einen guten Geschmack. :-)

Ganz anders als dieser doofe Junge, dem wir mal begegnet sind. Als vor einigen Jahren so ein verrückter Hund in Hamburg einen kleinen Jungen totgebissen hat, kam einige Tage später dieser doofe Junge auf mich zugerannt, haute mich ein paar mal mit seinem Stock und hat mich beschimpft: hau ab, du blöder Köter und sowas alles. Die Mama von dem ging einfach weiter und hat gelächelt. Hätte sie auch noch gelächelt, wenn ich auch so ein verrückter Hund gewesen wäre oder einfach nur ein Hund, der sich wehrt, wenn er gehaun wird? Frauchen war so geschockt, dass sie erst gar nichts sagen konnte. Und ich? Naja, ich fand diesen kleinen Jungen, kaum grösser als ich, einfach nur doof. Hab auch nix weiter gesagt oder gemacht, bin einfach mit Frauchen weitergegangen. Frauchen war hinterher ganz schön stolz auf mich und hat mich für meine Souwa, Süvere, Suveräntat, ähm, für meine Selbstbeherrschung ordentlich gelobt. Das war für mich wichtiger.

Euer Merlin

Olympische Leistung

Karina | 14. Februar, 2006 20:21

Heute nachmittag waren wir mal wieder, na wo schon :-), an der Elbe. Nachdem ich meine Geschäfte erledigt, alles abgeschnüffelt und die doofen Gänse verjagt habe, wollte ich mit Dojan spielen. Ich habe ihn aufgefordert und er hat mich durch den Schnee gejagt. Aber bei den vielen Haken, die ich geschlagen habe, hat er mich nicht gekriegt. Dann habe ich den Spiess umgedreht und den Dojan ordentlich gehetzt. Auf der Flucht vor mir hat er nicht richtig aufgepasst und rannte auf den zugefrorenen Teich, so richtig mit Schwung. Ich habe natürlich rechtzeitg gestoppt, aber Dojan riss es dann auf dem Teich die Beine weg und er schlitterte auf dem Bauch über das Eis bis zum Ende. Frauchen hat fröhlich gelacht und ich habe mir einen abgefeixt. Leider hatte Frauchen keine Kamera dabei, das wären bestimmt schöne Bilder geworden. Solche Bilder von Menschen, die ständig auf dem Eis ausrutschen und hinfallen zeigen die ja zur Zeit ununterbrochen im Fernsehen. Gibt wohl so eine Stadt, die Olympia heisst und wo ganz viel Eis liegt. Da hätte Frauchen ihre Fotos von dem rutschenden Dojan bestimmt mal hinschicken können, damit die sehen, dass sowas auch Hunden passieren kann.

Zum Glück ist Dojan sehr sportlich, der hat sich dabei nicht mal wehgetan, aber so richtig toben wollte er hinterher nicht mehr. Wie heisst es so schön: wenn es dem Briard zu wohl wird, geht er aufs Eis.

Euer Merlin

Völlig k.o.

Karina | 13. Februar, 2006 15:26

Gestern nach dem vielen Spielen im Schnee war ich so k.o., dass ich keine Lust mehr hatte, was zu schreiben. Bin ja auch nicht mehr der Jüngste :-) Aber jetzt hole ich das nach. Wir haben gestern toll gespielt, erst mit neuen Quietschies, danach mit meinen Winterbällen.

Hier will Jeannette mir meine Quietschie-Kuh wegnehmen:

Conni musste ich schon wieder anbellen, damit ich meinen Quietsche-Kuh zurück bekam. Vielleicht will sie nur mal meine schöne Stimme hören?

Almut hat meinen Quietsche-Tiger geklaut:

Bei Matthias musste ich schon fast sanfte Gewalt anwenden:

Benny habe ich einen ordentlichen Ringkampf geliefert:

Jeannette will mir mein Quietschie wegnehmen, aber nicht mit mir:

Die haben mich immer hin- und hergehetzt:

Danach habe ich erstmal Pause gemacht und mit Benny gekuschelt:

Jetzt will mir Jeannette meinen Ball wegnehmen, keine Chance:

Ich bin ein super Torwart:

Wo bleibt der nächste Ball?

Hinterher war ich froh, als ich wieder zu Hause war und mich ausruhen konnte.

Euer Dojan

Seltsame Begegnung

Karina | 12. Februar, 2006 21:19

Um Mitternacht waren wir wieder auf den Elbwiesen unterwegs. Als ich da so langschlenderte, sah ich in der Entferunung ein grosses weisses Wesen. Das war mir etwas unheimlich, also hab ich erst mal gegrummelt. Aber es haute nicht ab. Ich bin dann im grossen Kreis drum herum und habe mich langsam genähert. Aus der Nähe sah es harmlos aus und ich erkannte, dass es nur ein Schneemann war, ein neuer. Ich also hin und hab ihn erstmal vorne markiert. Und weil er mich so frech anschaute, habe ich ihn hinten auch noch mal gleich markiert. Doppelt hält besser! Nun steht da ein Schneemann mit gelbem Bauch und gelbem Rücken. Hat er selbst Schuld. Mal gucken, ob er heute abend immer noch da steht.

Euer Merlin

Schneetreiben

Karina | 11. Februar, 2006 21:09

Als wir heute nachmittag an die Elbe gegangen sind, fing es an tüchtig zu schneien. Mir war das ganz recht.

Erstmal nach neuen Spuren suchen:

Schnee schmeckt wirklich lecker:

Huch? Das sind ja meine Abdrücke. Frauchen spinnt wohl:

Stürmt ganz schön:

Da kommen ja schon meine liebsten Freunde an:

Ey, habt ihr das gesehen? Das Mistvieh schnappt nach mir und faucht mich an:

Endlich hauen die blöden Viecher wieder ab, und wir gehen wieder nach Hause:

Euer Merlin

Urlaub? URLAUB???

Karina | 10. Februar, 2006 21:58

Merkwürdig, heute haben Frauchen und Herrchen über Urlaub geredet, das Wort Toscana fiel auch. Und dass es nicht mehr lange dauert. Leider haben wir nicht alles verstanden, aber Dojan und ich haben uns nur angeschaut und in Erinnerungen geschwelgt. Vor 1,5 Jahren waren wir zuletzt in der Toscana, in unserem Traumhaus mit riesigem Garten und ganz viel Bäumen zum Strullern. Das ist vielleicht toll da, aber leider waren wir letztes Jahr nicht da, sondern woanders. Das wäre super, wenn wir bald wieder dahin fahren!

Jedenfalls haben Dojan und ich beschlossen, euch ein paar Fotos von unserem letzten Urlaub in der Toscana zu zeigen.

Wie man sieht, waren wir so richtig in Urlaubsstimmung:

Wir haben gerne unter den Palmen gelegen:

Überall kann man rumlümmeln:

Auch im Urlaub muss Körperpflege sein:

Ist das nicht eine tolle Landschaft?

Hier ist mein Lieblingsplatz. Unter der grossen Pinie habe ich mir im Schatten ein kühles Loch gebuddelt und mich da rein gelegt:

Dojan hat immer viel Ball gespielt und ist den Berg runtergerannt, um den Ball wiederzuholen, wenn Frauchen oder Herrchen ihn weggeschmissen haben:

Ein Schläfchen muss auch mal sein:

Dojan hat immer gut aufgepasst:

Dojan sucht Frauchen:

Dann drückt uns mal ganz fest die Pfoten, dass es klappt und wir bald wieder in unserem Traumgarten in der Toscana Urlaub machen können.

Euer Merlin und Dojan

 
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